Sappho-Mädchen

von Oliver G. Wolff


«Sieben Jahre?» wiederholte ich ungläubig. Schon seit so langer Zeit habe sie in einer Frauenbeziehung gelebt, und jetzt dürste es sie auf einmal nach einem Mann? «Na, hast Du noch immer Lust auf ein Kennenlernen, oder willst Du unser Telefongespräch gleich beenden?» fragte sie mit einem Ton, der ihre Frage als Herausforderung demaskierte. Natürlich hatte ich Lust. Estelle hiess sie. Was für ein hübscher Name!

Sie wollte mir kein Foto von sich senden, angeblich habe sie kein gutes. In meinem Kopf komponierte ich aus Stimme und ihren Schilderungen ein buntes Bild von ihr. Aber ich war etwas verwundert, sie über dieses Erotik-Portal kennenzulernen. An diesem Ort, wo es um die heftigeren Spielarten zwischen erwachsenen Menschen ging.

Es war das erste Gespräch, das erste Mal, dass ich ihre Stimme gehört hatte, nachdem wir schon Nachrichten ausgetauscht hatten. Sie war auf der Suche nach Erotik der speziellen Art. Wohin die Reise gehe, wisse sie nicht und überhaupt, ihre Sexualität sei zu unbändig, zu generell, zu umfassend, als dass sie in irgendwelche Raster von Homo, Bi oder Hetero zu passen würde. Sie sei jetzt Mitte Dreissig, Zeit, das Leben zu geniessen. Ins dunkelste Schwarz abzutauchen, weg von der Langeweile, die sich in ihrer Beziehung eingeschlichen hatte, das wolle sie.

«Aha…», bemerkte ich, «…ich war immer davon ausgegangen, dass die gleichgeschlechtlichen Paare sexuell aktiver sind als die Heten, wie ihr sagt, und sich die Aktivitäten auch weniger rasch abnutzen?» Der Luftstoss, den sie durch die Nase bliess, war gut zu vernehmen. «Du bist reichlich naiv. Bei den Männern geht das nur, weil sie häufig promiskuitiv sind – bei Frauen gar nicht, die bleiben sich ein Leben lang treu.» So in etwa hatte ich ihre Antwort vermutet, aber sie liess eine Flanke offen, die ich umgehend nutzte. «Ach, so treu wie Du?» 

Treffer. Sie schwieg. Aber ich wollte sie gar nicht lange provozieren und ergänzte: «Ich kann Dir Schwarz in allen Schattierungen liefern. Von Nachtschwarz, Kohlenkellerschwarz über Kerkerschwarz bis hin zu Rabenschwarz. Welches darf es denn sein?»

Estelle überlegte nicht lange: «Allesamt»

Ein Gentleman bleibt zurückhaltend, bis er sich ganz sicher ist. Bestimmt hätten andere Männer die Gelegenheit ausgenutzt und sie gleich in einen Raum bestellt, welcher für harte Spiele ausgerüstet ist. Eigentlich waren ihre Signale ja auch eindeutig. Doch ich hörte weiter zu. «Ich hätte gerne, dass Du mich fesselst. Mit Tüchern vielleicht, damit es nicht so weh tut – ich bin schliesslich nicht maso».

Auch wenn sie eine frühere Männerbeziehung mit jemandem aus der LGBT-Community am Rande erwähnte, war ich doch sicher, dass diese wohl nicht in der Form war, wie ich sie mit dem weiblichen Geschlecht pflegte. «Fesseln ist für mich nur ein Mittel zum Zweck. Und, dass Du nicht masochistisch bist, nun – wir werden sehen. Ich bin fast sicher, dass ich Dich das Gegenteil lehren kann.»

Nach einer kurzen Denkpause antwortete sie: «OK, aber nur gegen Sex. Deal?»

Unser erstes Treffen fand an einem warmen Sommertag statt, an einem Fluss, welcher beidseitig von einem Wald gesäumt war. Als Zeichen dafür, dass ich über sie und ihre Lust verfügen dürfe, wäre das Überreichen ihres Slips – so, wie ich es immer hielt. Estelle bog auf den Parkplatz am Waldrand ein, etwas verspätet. Die Frau, die einem schnittigen Coupé entstieg, war mittelgross, hatte sehr dunkle, teilweise braun aufgehellte Haare mit einem seitlichen Undercut und Augen, deren Pupillen man durch deren Schlitze kaum richtig erkennen konnte. Sie war nicht jemand, an dem Rubens seine Freude gehabt hätte, aber sie wies Rundungen an den richtigen Stellen auf. Faszinierend. Ein dunkelblauer, einfacher Rock, ein helles Hemd und blaue Mary Janes vervollständigten ihre Erscheinung, die definitiv nicht die klassische Betonung von damenhafter Weiblichkeit zeigte; eher war es eine Mischung aus burschikosem Auftreten und doch etwas Mädchenhaftem. «Individuell» hatte sie ihren Stil genannt; ganz zutreffend, wie ich fand.

Sie bemerkte meine nicht zu kaschierende Überraschung und errötete. Mit einem halblauten «Hallo!» und einem Lächeln überspielte sie ihre Nervosität. «Hallo ebenfalls» grüsste ich sie und bemühte mich, galant und nicht einschüchternd zu wirken. Für jemand, der so lange Zeit nicht mehr gedatet hatte, schon gar nicht einen Mann, war es bestimmt eine sehr aufregende Situation. Für das, was ich mit ihr vorhatte, war sie eine zarte Pflanze. Aber eine, die kurz davor war, zu blühen.

Meinem Kofferraum entnahm ich eine Aktentasche, dessen Inhalt sie wohl erahnte, und zwinkerte ich ihr zu. Erneut errötete sie. Was für eine süsse Versuchung sie war! Innerlich bauten sich Bilder auf, wie sie, geschändet von mir, regungslos auf dem mit Laub bedeckten Boden liegt. Ihre Augen geschlossen, ihr Körper gezeichnet, unsere Flüssigkeiten angetrocknet. Ihr Mundwinkel, der eine tiefe, innere Befriedigung zeigt.

Ich musste mich beherrschen und zurück vom Kopfkino in die Realität.

«Komm, lass uns ein paar Schritte gehen. Hast Du den Bogen ausgefüllt?» Wortlos reichte sie mir das Papier, und ich begann zu lesen. Ein Eindringen in ihren Hintereingang: Das wolle sie unbedingt ausprobieren. «Ausprobieren? Du hattest noch nie Analsex?» fragte ich etwas verblüfft. «Ich dachte, Dein früherer Freund sei bisexuell gewesen?»

«Du hast schon recht. Aber irgendwie war es zwischen uns nie ein Thema gewesen. Obwohl ich auch mal beiwohnen durfte, als er und ein zweiter Mann zur Sache gingen, hatten wir nie welchen.»

«Aber Du hast Dich dabei gerieben, oder?» sprudelte es beinahe vorwurfsvoll aus meinem Mund. «Ja», bestätigte sie und richtete ihren Blick verschämt auf den Weg vor uns. Wieder erwischt, freute ich mich. «Du wirst Dich an eine ganz andere Offenheit über Dich gewöhnen müssen, Estelle. Auch in dieser Hinsicht.»

Nachdem wir einige Meter auf dem Weg zwischen Wald und Uferböschung zurückgelegt und den Inhalt des Neigungsbogens durch hatten, fragte ich sie: «Du hast keine Skrupel, Deine Partnerin zu hintergehen?» Estelle war schnell: «Nein – denn solange der Sex die Penetration eines Männerschwanzes beinhaltet, ist es ja kein Fremdgehen!» Beide lachten wir laut heraus. Mit einer so frechen Antwort hatte ich nicht gerechnet. «Nun, wir wissen noch nicht, wie das heutige Date enden wird…»

Estelle blieb stehen und schaute mir das erste Mal tief in die Augen und griff meine Hand. Wortlos. Diese Wärme, diese Zuversicht. Ihr Lächeln. Ihre kurzen, rot lackierten Fingernägel: Alles war so faszinierend, mein Entschluss stand fest: Ich wollte sie unbedingt und ganz.

Hand in Hand spazierten wir weiter, bis wir zwischen den Bäumen und Gebüschen eine Stelle mit Zugang zum Fluss fanden und uns niederliessen. Wir breiteten eine Decke aus und sie entnahm der mitgebrachten Tüte die von ihr mitgebrachte Verpflegung: Eine frische Melone und Rohschinken. «Ich dachte, rohes Fleisch ist nach Deinem Gusto!?» kommentierte sie keck, mit leicht geneigtem Kopf und Blick von unten.

«Roh und feucht!» antwortete ich schlagfertig. Estelle errötete ein weiteres Mal. Dieses Pendeln zwischen Scham und Gier, es machte mich unglaublich an. Wie sehr, wie plötzlich ich die Frau begehrte, die ich erst gerade erst, vor weniger als einer halben Stunde, das erste Mal getroffen hatte!

Wir assen, ohne weiteren Wortwechsel, wobei ich sie kaum aus den Augen liess. Das letzte Stück Melone symbolisierte das Verrinnen der Galgenfrist, die sie noch hatte, um das vereinbarte Signal zu geben. Sobald sie sie verspeist haben würde, musste die Entscheidung her. Sie wusste es genau und bewegte ihren Po immer etwas nervöser. Die Unsicherheit spiegelte sich auch in ihren Augen: Als würde sie sich auf einmal, wie mit einer grossen Wucht der Konsequenz, die sich aus ihrem Entscheid ergeben würde, plötzlich gewahr.

«Ich muss mal Pipi», sagte sie. «Prima! Ich werde Dich begleiten!» Leicht irritiert stammelte sie… «ähm, eigentlich…», doch brach ab, als ich ruhig und bestimmt mit dem Kopf schüttelte, um ihren Einwand zu zerfetzen. Noch hatte ich ihren Slip nicht erhalten, aber es war für beide doch irgendwie klar, dass es kein Zurück gab. Der Augenausdruck, die Stimme, die Körperhaltung – nichts davon konnte lügen.

Sie richtete sich auf und unternahm ein paar Schritte ins Unterholz, zog ihren Slip bis zu den Knien runter und ging in die Hocke, um Wasser zu lassen – alles unter meiner aufmerksamen Beobachtung. «Überleg Dir gut, ob Du den Slip nochmals hochziehen willst. Wenn Du es tust, hat unser kleiner Sommerspaziergang ein Ende. Wenn Du es nicht tust, wirst Du es in meiner Gegenwart nie mehr tun. The choice is yours, wie der Gentleman zu sagen pflegt.»

Estelle blickte kurz zu Boden, dann erhob sie sich… und zog den Slip aus. Es beginnt, freute ich mich. «Von jetzt an bist Du mir und wirst mir gehorchen. So, wie Du es schon immer wolltest, tief in Dir. Zieh Dich ganz aus, auf der Stelle. Wir werden mit den ersten Lektionen sofort beginnen». Sie folgte meiner Anweisung ohne Widerrede. «Die Schuhe auch?» fragte sie. Ich verneinte.

Kaum hatte sie sich der Kleider entledigt, schien sie auf einmal weniger beunruhigt als zuvor. Die leichte Angst, die sie eben noch gezeigt hatte, war wie weggeblasen. Vielleicht, weil sie einen Entscheid getroffen hatte? Oder weil sie grundsätzlich kein Problem hatte, sich nackt zu zeigen? Doch eine gewisse Nervosität, eine Anspannung, eine Art Vorfreude auf etwas, dessen Verlauf sie nicht vorhersehen konnte, blieb. Das Zucken ihrer Augenbrauen verriet sie.

«Mach die Beine breit, damit ich Dich mustern kann, und halte die Hände hinter Deinen Kopf!». Langsam prüfte ich ihren Körper mit meinen Argusaugen, als sie umkreiste. Aber ich fasste sie nicht an. Wie sehr sie sich bestimmt danach sehnte: Der ganze Körper dieser Göre sprach zu mir. Doch ich liess sie schmoren. «Das Intim-Piercing, welches ich an Deinem Schamhügel entdeckt habe, zeigt, dass Du ja doch mit Schmerzen umgehen kannst! Folge mir!» 

Wir begaben uns an einen Ort, der noch etwas weiter abseits vom Weg war. «Da! Stell Dich an den Baum!» Aus meiner Aktentasche holte ich zuerst ein paar weisse Tücher. «Die hattest Du doch gewünscht?». Ich nutzte sie jedoch nicht, um Estelle am Baum zu befestigen, sondern um ihre Augen zu verbinden. Für die Fesselung, mit ihrem Rücken zum Stamm, griff ich nach geeigneten Seilen. Ihr Körper zitterte vor Aufregung, Stirnschweiss nässte ihre Augenbinde. Doch das reichte mir noch nicht. Um die Situation noch weiter zuzuspitzen, fragte unschuldig: «Oh, welches Schwarz war es denn schon wieder, welches Du wolltest?»

«Allesamt», antwortete sie leise. «Wie bitte?» Sie wiederholte, etwas lauter: «Allesamt!» Doch ich war nicht zufrieden. «Sag, dass Du es wirklich willst. Welche? «Allesamt, Allesamt!». Eine Ohrfeige folgte. «Du wirst nicht ernsthaft glauben, dass das genügt? Ich will Dich schreien hören!» Und dann brüllte sie es heraus, so laut, als würde ihr Leben davon abhängen: «Allesamt!»

«Psst, nicht so laut!» tadelte ich sie mit höchstem Vergnügen der Ironie. «Nie wirst Du sicher sein, ob Du meinen Anforderungen gerecht wirst. Ob Du ausreichend sein wirst für das, was ich von Dir verlange, so wie ich Dich will, damit Du meiner Lust uneingeschränkt dienst. Einzig und allein darum geht es.» 

Ich trat ganz nahe an sie heran; sie konnte meinen Atem spüren, in hören, aber ich blieb stumm. Es sollte ein ewig scheinender Moment für sie sein, denn mein kleiner Vortrag sollte wirken und nicht gleich sofort durch neue Empfindungen verwässert werden. Estelle zitterte nicht mehr mehr nur leicht, jetzt schüttelte es sie beinahe.

Dann griff ich direkt in ihre Pussy. Nach dem ersten Schreck huschte ein Lächeln über ihr Gesicht, als wäre der Moment der Erlösung in Griffweite. Zeigefinger und Mittelfinger bohrten sich in sie hinein und fanden die innere, empfindlichste Stelle sofort; die erste Welle der Empfindungen komplettierte ich mit leichten Klapsen auf ihre Knospen. Estelle gab ein wohliges, tiefes Stöhnen von sich. Meine zwei Finger bewegten sich immer schneller, und gleichzeitig begann ich, zusätzlich den Venushügel mit der Handfläche zu massieren. Ihre Stimme wurde lauter, ihre Knie wurden weicher.

«Dreckige Lesbenfotze!» demütigte ich sie. «Heute wirst Du erfahren, wie es ist, wenn Du einen richtigen Mann zur Seite hast.» Ich fuhr fort, mit Süssem und Saurem im Gleichtakt. Schon rasch wollte sie kommen, die Sekrete kamen in kürzeren Intervallen. Um einen Orgasmus zu verhindern entfernte sofort meine Hand aus ihr, schlug aber umso heftiger auf ihre Brüste. Dann jedoch geschah das, was selbst mich staunen liess: Die abgebrochene Stimulation hatte gereicht, um alleine durch die spätere Misshandlung ihrer Brüste zu einem Höhepunkt zu kommen. Verdammt.

«Schlampe!» schimpfte ich und riss ihr die Augenbinde vom Kopf. «Das hatte ich nicht genehmigt! Und zudem: Wie war das mit den Schmerzen und Deiner Furcht davor schon wieder genau?»

Estelle musste sich erst erholen, bis sie wieder Worte formulieren konnte, und blinzelte: «Ich kann es mir selbst nicht erklären…es… tut mir leid». Aber irgendwie besann sie sich eines lästerhaften Stolzes, und in einer «Jetzt erst recht»-Attitüde sagte sie: «Bis jetzt, mein Herr, ist alles noch Fremdgehen!»

Ich liess Estelle stehen und diese Provokation ins Leere laufen, denn mein Programm war noch längt nicht zu Ende: Die mitgebrachten Werkzeuge warteten schliesslich auf ihren Einsatz.

Fein säuberlich legte ich starke und lange Heringe bereit, einen Gummi-Hammer, einen Dildo, Gleitgel, Foldback-Klammern. «Was hast Du vor?» fragte sie besorgt, die nur Geräusche vernehmen konnte. Ich trat zurück an sie heran. Meine flache Hand traf sie an der linken Wange. «Diese Fragen stellt man als Sub nicht.»

Ich löste die Baumfesselung. «Geh auf die Knie, Hände wieder hinter dem Kopf!» Estelle, als hätte sie es in der Schule gelernt, kam der Aufforderung sofort nach und senkte den Blick, Handflächen nach oben. Wie anbetungswürdig sie war, genau weil sie mir dienen wollte, und es mit grösster Selbstverständlichkeit zeigte.

«Gerade», murmelte ich etwas grübelnd vor mich hin, «überlege ich mir, ob es für Salziges noch zu früh ist, jetzt, wo Du in der perfekten Position dafür bist.» Estelle hatte den goldenen Regen nicht als Hard Limit angegeben, also stellte ich mich vor sie hin und öffnete meine Hose. Sie musste davon ausgehen, dass ich handeln würde, doch ich besann mich anders. «Gold musst Du Dir erst erarbeiten, das bekommt niemand geschenkt. Blas!» Leicht peinlich berührt warf sie ein, dass sie möglicherweise etwas aus der Übung sei. «Unfug! Willst Du Deinen Herrn zufriedenstellen?» Sie senkte den Kopf und nickte dabei. «Also!»

Noch immer ohne etwas sehen zu können, versuchte sie, meinen Schwanz mit ihrer Zunge zu erwischen, was ihr aber nicht richtig gelingen wollte. Mit meinen Händen griff ich ihre Brustwarzen und lenkte sie auf diese Weise zu mir, an die Stelle, wo sich mein Schwanz befand. Das «Aua», welches sie von sich gab, verstummte halb durch das Stopfen ihres Mundes mit meinem besten Stück. «Rohfleisch, nicht wahr, Fräulein Estelle?»

Doch ihre Befürchtung war nicht ohne Grund gewesen: Die Stimulation war in der Tat enttäuschend. «Ich hätte Dir wohl besser meinen Arsch hingehalten, mit Rimming wirst Du Dich ja wohl auskennen. Los, auf den Boden, leg Dich flach hin und strecke Deine Arme und Beine weit weg von Dir!»

Mit dem Gummihammer schlug ich jeweils ein Paar der mitgebrachten Heringe, je ein Paar durch eine starke, kurze Schnur miteinander verbunden, jeweils links und rechts ihrer Hand- und Fussgelenke in den lehmigen Gund. «Auf den Boden genagelt, wie ein eingesacktes Zelt. Was für eine Scham.»

Nun begann ich, feinsäuberlich in einer Reihe, auf ihren beiden Arschbacken Foldback-Klammern anzubringen. Estelle klagte leise, aber doch bemüht, tapfer zu sein. Dann griff ich zum Gleitgel, welches ich für ihre Hinterpforte mitgebracht hatte. Mit dem Finger tastete ich mich langsam vor, massierte sie. «Entspann Dich, Mädchen!» säuselte ich auf liebevolle Weise in ihr Ohr. Es gelang ihr nicht sofort, weshalb ich ihren Rücken liebevoll zu streicheln begann; dann fuhr ich seitlich hinunter zu ihren Beinen, an deren Innenseite wieder hoch, bis zu ihrer Pussy. «Du kannst das. Für mich.»

Auf einmal öffnete sie sich – die ganze Spannung war weg. Mit dem Dildo bahnte ich behutsam den Kanal in ihren Anus. Mit noch mehr Gleitel unterstützte ich meine Bewegungen, bis Estelle endlich zu stöhnen begann. Jetzt war sie bereit: Das Loch klaffte offen, als ich den Dildo ganz rausgezogen hatte. Ihr Arsch buhlte förmlich um mich. Und ich liess mich nicht lange bitten.

Ich entkleidete meinen Unterkörper, kniete hin und stiess zu, langsam, aber bestimmt. Mit jeder Bewegung lösten sich wieder ein paar der Klammern, spickten weg, immer von einem süssen Quieken aus ihrem Mund begleitet. Mit der einen Hand stützte ich mich auf, mit der anderen umfasste ich ihren Hals, drückte ihn leicht. Nach wenigen Minuten kam sie erneut, und ich wenig später ebenfalls, tief in ihr.

Zufrieden und erlöst lag ich auf die Seite, in ihr Sichtfeld. Das wunderbare Laub der Bäume über mir vollendeten Entspannung auf magische Weise. Als Estelles Kräfte zurückkamen und das Sprachzentrum im Kopf wieder ausreichend mit Blut versorgt war, sagte sie: «Dass wir von 0 auf 100 starten, ich hätte es nicht für möglich gehalten.» Ich lachte schallend. «Estelle! Wir haben erst begonnen! Das war noch nicht mal 20!»

Die Glut, die ich dann in ihren Augen sah, versprach noch viele Feuer zu entfachen. Und sie hielt das Versprechen.

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