Auf der Überholspur

von Oliver G. Wolff


Die «Freundschaft Plus», die wir seit einigen Monaten hatten, war zwar sehr erotisch gewesen, jedoch hatte sie keinerlei klassischen BDSM-Elemente beinhaltet. Ich erachtete es als noch zu früh, sie mit dieser Vorliebe zu konfrontieren. Sie hatte sich gerade von ihrem Ehemann getrennt und wollte die Sexualität neu erkunden. Eine, von der sie glaubte, mit ihrem Gatten bereits ausgelebt zu haben – bis sie Zweifel überkamen und sie sich auf die Suche machte. Und mich fand. 

Die Faszination, dieser Frau aufzeigen zu können, sie heranzuführen an die Lust, an das, was gerne als verdorben oder pervers bezeichnet wird, führte zu einer Verliebtheit, die ich ihr gegenüber nicht recht zugeben wollte. Und diese Veliebtheit war es wohl, die mich behutsam werden liess. Auch wenn wir keine Exklusivität vereinbart hatten, war ich lange sicher gewesen, dass ich zu diesem Zeitpunkt der Einzige war in ihrem Leben. Mit der vor Jahren durchgeführten Vasektomie waren wir in der Lage, uns ohne Verhütung und entsprechend innig dem hinzugeben, was uns beiden so gut tat. Ihr aussergewöhnlich makelloser Körper, ihr Duft, ihre Bewegungen – wie hatte ihr Ex-Mann dies alles nur verschmähen können?

Doch die Angst beschlich mich, dass unsere wunderbare Beziehung nicht von Dauer sein würde. Viel mehr als ein Mann für halbtägige Oasen der Zweisamkeit und der ungezwungenen Lust, oder für manchmal ein Wochenende zusammen, konnte ich aufgrund meiner sonstigen Verpflichtungen nicht sein. Und sie, jetzt frei und auf der Reise, sich selbst neu zu sortieren, würde bestimmt eines Tages wieder auf jemanden treffen, der ihr mehr davon geben könnte. Mehr Zeit. Mehr Aufmerksamkeit. Innerlich starb ich schon tausend Tode, alleine beim Gedanken daran. Wie ich ihn verfluchte, diesen Mann, der in ihr Leben treten würde – selbst wenn es ihn jetzt noch nicht gab, sie ihn vielleicht noch gar nicht kannte.

Doch dann gab es diese Zeichen, die kleinen Hinweise. Was nur fehlte ihr bei mir? Tat sie es nur aus Neugier? Jetzt erst recht? War jetzt die Zeit gekommen, sie in die dunkle Welt, in meine dunkle Seite einzuweihen? Oder gerade nicht?

Eine Sub zu finden hatte sich als schwierig herausgestellt, und so ging ich über ganz normale Dating-Plattformen, wo ich auf sie traf. Aber ohne Frage wollte ich sie gerne dorthin entwickeln, sie heranführen an das Thema, mit grosser Rücksicht darauf, aus welcher sterilen Blümchensex-Welt sie gekommen war. Niemals hätte ich es mir verziehen, sie mit dem Thema zu überfordern. Es sollte eine spätere Stufe im Erotikfeuerwerk werden, welches ich zu gegebener Zeit zünden würde. Und sollte ich erfolgreich sein, wäre das Tor aufgestossen zu einem Bereich, in welchen niemand so schnell eintreten könnte, schon gar nicht ein dahergelaufener Mann mit viel Freizeit. Es wäre mein Bollwerk.

Doch es überkamen mich immer wieder Zweifel. Auf einen von mir als Witz getarnten Versuchsballon hatte sie erwidert, dass sie sich eine devote Rolle nicht vorstellen könne – sie sei eine zu starke Person dafür; Schmerzen möge sie auch nicht und demütigen lassen müsse sie sich schon von gar niemandem mehr.

Ich beliess es vorläufig dabei. Dann aber, irgendwann im Verlaufe der Zeit wurde es zur Gewissheit, dass sie tatsächlich Treffen mit anderen Männern hatte. Safe, beteuerte sie, als ich sie darauf ansprach. Wer war ich, ihr dies zu verbieten? Ich war der Flaschenhals, derjenige mit den Restriktionen, nicht sie. Doch es beschäftigte mich. «Du bist und bleibst die Nummer 1» säuselte sie mit ihrem Augenaufschlag, der mich die kleine Eifersucht wieder vergessen liess. Die ewige Versuchung des Weibes, verdammt sei sie.

Eines Tages kündigte sie an, sie wolle einen aussergewöhnlichen Abend mit mir verbringen. Sie habe alles organisiert – Ort und alles weitere sei eine Überraschung. Die einzige Anforderung an mich: Ich solle im sexy Anzug erscheinen und sie abholen kommen.

Am frühen Abend besagten Tages stand ich mit meinem Wagen vor ihrem Haus, stieg aus und öffnete ihr galant die Beifahrertüre. Elegant schritt sie zu mir, sehr adrett zurechtgemacht und küsste mich. Wirklich aussergewöhnlich hübsch sah sie aus! Die leicht lasziv angehauchte Kleiderwahl deutete auf ein unmittelbar bevorstehendes, erotisches Erlebnis hin. Wie ich mich freute! Wir stiegen ein. Die Destination tippte sie gleich selbst in das Navigationssystem – ein Ort in der Umgebung eines gewissen Clubs, den ich zwar kannte – von dem sie aber natürlich nichts wusste. Ich müsse einfach nur der Damenstimme folgen, lachte sie. Die veranschlagte Fahrtdauer betrug eine ganze Stunde. Gut, waren wir so früh dran.

Kaum waren wir losgebraust, machte sie ein Selfie und schickte es jemandem via Messenger; sie habe, so erklärte sie mir, einen Befehl erhalten. «Einen Befehl?» wunderte ich mich. Sie antwortete nicht, sondern vertiefte sich in einen kurzen Chat mit dem virtuellen Gegenüber. Dann zeigte sie mir das Selfie und fragte mich, ob ich denn auch finde, dass sie unfreundlich dreinschaue? An der nächsten Ampel begutachtete ich das Bild, fand es aber nicht wirklich schlecht. Sie tippte noch kurz was, dann legte sie das Handy zur Seite. Wir nahmen die Auffahrt zur Autobahn.

Nach wenigen hundert Metern sagte sie: «Ich habe jetzt einen Dom.»

Als wäre wie aus heiterem Himmel ein Kübel mit kochend heissem Wasser über mich gegossen worden, durchfuhr mich eine Schockwelle. Es durfte nicht wahr sein! Sie war in die BDSM-Welt eingetaucht. Und ich, der sie langsam hinführen wollte und aus Rücksicht und Angst vor Zurückweisung damit zugewartet hatte – ich war zu spät.

«Du hast… was? Ich meine, was bedeutet das für uns?» Sie lächelte und sagte. «Nichts weiter! Wir können uns weiter sehen, er will es einfach nur vorher wissen.» 

Warum? Warum jetzt, mitten auf der Überholspur? Mein Blutdruck begab sich auf einen Sturzflug, bestimmt erbleichte ich. Disziplin! Wie ein Rettungsring visualisierte ich dieses Wort vor meinem geistigen Auge, denn ich musste aufpassen, dass ich die Kontrolle über den Wagen nicht verlor, die Konzentration auf die Strasse gerichtet hielt. Doch dieses Unterfangen kam einer Herkulesaufgabe gleich. Wie sollte ich meinen Gefühlen bloss Herr werden? Sie wirbelten mich gerade wie ein Tornado ein Papphaus. Contenance bewahren, Verständnis zeigen, Enttäuschung und Schmerz verbergen. «Das heisst, Du stehst unter seiner Fuchtel?» fragte ich absichtlich naiv. «Er gibt mir Befehle, ja. So Dinge wie, dass ich mich mit einem bestimmten Gegenstand befriedigen soll oder so.» Meine Brust fühlte sich an, als hätte ich plötzlich ein mich langsam erstickendes Bleikorsett zu tragen. «Und wenn Du es nicht tust?» Offensichtlich schämte sie sich ein wenig: «Dann, ja,… der Stock… tut es weh.»

Wir schwiegen eine Weile. Meine Gedanken zu kontrollieren war schlicht unmöglich. Das Haus der Erotik, in welchem ich bis vor einer halben Stunde gewohnt hatte – es war soeben implodiert. Nein, mutwillig zum Einsturz gebracht worden war es. Nur mit grösster Mühe konnte ich meinen gedanklichen Weg durch die Trümmer bahnen. Sollte ich ihr jetzt sagen, dass ich doch ihr Dom sein könnte, dass sie doch gar keinen anderen brauche? Was für eine törichte Idee. Sie würde mir nicht glauben. Niemals.

Kaum hatte ich mich innerlich wieder einigermassen aufgerichtet, folgte ein zweiter Donnerschlag: «Ich werde mir übrigens auch die Pille verschreiben lassen.»

Warum um Himmels Willen die Pille? Eine Frage, deren Antwort ich kannte, nur nicht wahrhaben wollte. Sie schmerzte so sehr. Ich war nicht nur einfach auf der Liste runtergerutscht auf einen zweiten Platz. Nein, ich befand mich bereits an deren untersten Ende, und zwar mit der Nase platt am Boden. Unfähig, Worte zu finden, konzentrierte ich mich auf das Fahren.

«Du bist ziemlich durch den Wind, oder?» stellte sie als Reaktion auf mein Schweigen fest. Als wollte sie mir beweisen, dass sie mich noch immer sehr mochte, legte sie ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Ohne eine Reaktion abzuwarten, streichelte sie mich und steuerte auf meine Mitte zu. Sie öffnete den Hosenstall, den Gürtel, den Knopf. Dann begann sie ihn zu massieren. Er wuchs, was ich – in meinem Zustand – noch Sekunden zuvor nicht für möglich gehalten hätte. «Du weisst, dass es gefährlich ist, wenn man den Fahrer ablenkt?» Sie schmunzelte mit diebischer Freude und beugte sich mit ihrem ganzen Oberkörper zu mir, führte meinen Schwanz in ihren Mund und begann ihn zu liebkosen. Hatte ich mich getäuscht oder tat sie dies viel kunstvoller als beim letzten Mal? Gewissheit kam, als sie von «Deepthroat» erzählte, das habe sie gelernt und werde es mir später noch zeigen.

Ich war gefangen. Gefangen im Auto auf der Autobahn, in meinen Gefühlen, den Empfindungen und dem krampfhaften Versuch, die Beherrschung nicht zu verlieren – über mich, über das Fahrzeug, über unser Leben. Wenige hundert Meter vor dem Ziel drückte ich sie zurück auf den Beifahrersitz. «Wir sind bald da!» Sie richtete sich auf. Das Ziel, so stellte sich heraus war nicht in der Nähe des Clubs, wie ich geglaubt hatte. Nein, das Ziel war der Club. 

«Du hast uns einen Tisch gebucht? Hier?» fragte ich verblüfft. «Ja! Du sollst es kennenlernen. Keine Sorge, es ist ein normaler Gastrobetrieb unten, nur oben befinden sich die Räume, die mehr oder minder verschlossen sind, je nach Gusto.» Sie zwinkerte bei dieser Aussage.

Ich gab mich weiter naiv, aber fragte mich gleichzeitig, warum sie mich überhaupt hierherführte?

Wir traten ein und setzten uns an den reservierten Tisch. «Ich bin mir nicht sicher, ob Du wirklich eine gute Sub bist. Schliesslich hast Du mir gerade eine Kaskade von Schmerzen zugefügt, nicht umgekehrt.» sprudelte es aus mir heraus. Sie zog ihre rechte Augenbraue hoch. «Du hast es nie ausprobiert, also kannst Du es nicht wissen. Zudem, von welchen Schmerzen sprichst Du? Mein Ziel war es, Dir zu zeigen, was in diesem Bereich möglich ist, und vielleicht findest Du ja Gefallen daran, wenn wir uns später etwas zurückziehen?» 

Wie ich mich und mein bisheriges Verhalten verfluchte. Doch dann besann ich mich. Dass sie nichts von diesen Vorlieben auf meiner Seite wusste, ausser meiner damaligen, sicher längst vergessenen Bemerkung, konnte sich jetzt vielleicht in einen Vorteil verwandeln. «Wer weiss?» antwortete ich seelenruhig. Das Einzige, was jetzt noch hätte schieflaufen können, wäre, wenn man mich erkannt hätte. Doch es war ein Tag unter der Woche, an welchem ich selten diesen Club frequentierte – das Personal begrüsste mich nicht anders, als wäre ich ein Gast wie alle anderen. Meine Tarnung blieb intakt.

Um mich bei guter Laune zu halten, wollte ich vermeiden, dass sie mir von den anderen Männern erzählt. Von den Spielen, die sie trieb, als ich nichtsahnend mich auf ein nächstes «Vanilla-Treffen» mit ihr freute. Es würde mich nur weiter schmerzen, meine Fantasie in wahrscheinlich realitätsferne Szenarien jagen und mir das Leben zur Hölle machen. Also gab ich mir grösste Mühe, das Gespräch während unseres Essens auf andere Themen zu lenken. Der Einblick in meine Gefühlswelt – er sollte ihr von jetzt an verwehrt bleiben. 

Während des Essens fiel mir ein Mann an einem Tisch weiter rechts von uns auf. Er war zwar mit einer anderen Frau dort, blickte aber ständig zu uns rüber. Was wollte er von uns? Ich zeigte keine Reaktion und konzentrierte mich auf das Lenken der Konversation. Als meine Freundin wenig später kurz zur Toilette musste, führte ihr Weg an diesem Mann vorbei. Er lächelte sie im Vorbeigehen an, sie stoppte und wechselte ein paar Worte mit ihm. Mir wurde heiss und kalt gleichzeitig. Kannte sie ihn? War er am Ende…? Wollte er einfach nur mich sehen, um die Kontrolle zu perfektionieren? Nicht auszudenken!

Als sie an den Tisch zurückkehrte, sagte sie: «Dieser Typ da drüben – er findet mich sehr attraktiv.» Ich rollte meine Augen. «Das ist sogar mir aufgefallen!» «Er würde uns gerne zusehen, nachher, wenn es für Dich passt? Scheint so eine Art Cuckold-Vorliebe zu sein, und hier sind ja alle recht locker drauf.» Sie redete zu meiner Verärgerung, als wäre sie ein Stammgast hier. Doch die Sache wurde dadurch unerwartet besser, viel besser als mein ursprünglicher Plan. «Ja klar, soll er beim Ficken zuschauen. Aber was ist mit seiner Begleitung?» Doch im selben Moment beobachtete ich, dass er sich sehr formal von dieser Frau verabschiedete und sie das Lokal verliess. Die Frage war obsolet geworden. Was wurde hier gespielt? 

Wir nahmen die Treppe in den oberen Stock und belegten ein Séparée. In dessen Mitte befand sich, mit Blick gegen die Wand, ein lederner Strafbock. An den Seitenwänden hingen eine Vielzahl von Spielsachen – von Peitschen über Flogger zu Paddles und sogar einem kleinen Magic Wand. In den Abteilen links und rechts von uns waren bereits Sessions im Gange, durchaus mit beträchtlichem Geräuschpegel von erotischen Misshandlungen. Meine Freundin fühlte sich davon offensichtlich inspiriert und entkleidete sich sofort bis auf ihre Strümpfe. Mit lüsternem Blick sagte sie: «Jetzt wollen wir doch dort weiterfahren, wo Du mich vorhin zurückgewiesen hast!» Sie nahm meinen Schwanz aus dem Hosenstall und begann zu wirken. Ich liess sie gewähren und genoss diesen Moment sogar, schloss meine Augen dabei und liess mich auf den Fluss der Empfindungen ein.

Als ich nach einer Weile meine Augen wieder öffnete, stand der andere Mann hinter mir, am Eingang des Abteils. Er hatte eine Lederhose an, schwarzes, kurzärmeliges Hemd, Lederbändel am rechten Handgelenk und trug eine billige Armani-Uhr. Und er blieb stumm. Kein Wort des Grusses, nichts. 

Nun gut, wieder jemand, der mit dem Schnellzug durch die Kinderstube ist, dachte ich für mich. Jetzt dirigierte ich meine Freundin auf den Bock – er wollte ja beim Ficken zusehen.

Der Strafbock war ausgezeichnet geformt, so dass ich einen perfekten Zugang zu ihrem Po hatte. Auf diese Weise war sie ausgestellt vor mir, und vor ihm. Meine Hose war noch geöffnet von vorhin, mein Schwanz bereit. Ich stellte mich hinter meine Freundin, führte ihn in die klatschnasse Pussy ein und begann sie zu ficken. Ganz erstaunlich, dass sie es zuliess, ja, sogar erregend fand, dass wir beobachtet wurden. Der fremde Mann schaute uns aufmerksam zu, blieb aber auf Distanz und sprach weiterhin kein Wort. Meine Gedanken waren nur halb beim Sex und wurden immer mehr von meinem Bauchgefühl gesteuert. Auf einmal sah ich es klar vor mir: Wie bei einem komplizierten Puzzle fügten sich die einzelnen Teile immer mehr sich in meinem Kopf zusammen. Es musste so sein! Es musste sich um ihren Dom handeln. Er hatte ihr die ganze Sache bestimmt befohlen. Sie sollte sich vor seinen Augen durchficken lassen, damit er sie hinterher dafür züchtigen und fertigmachen könnte. Gleichzeitig wusste er so, wer ich war, wie ich es ihr üblicherweise besorgte. Und vielleicht würde ich mich, angewidert oder durch Erkennen seiner Überlegenheit, aus ihrem Leben entfernen. Was für ein hinterhältiger Plan.

Doch die beiden hatten die Rechnung ohne mich gemacht. Ich hatte einen Wissensvorsprung. Und den setzte ich nun gekonnt ein.

Ihre Pussy triefte vor Lust, und sie fingerte sich dabei, zwirbelte ihre Klitoris zwischen zwei ihrer Finger, um sich noch mehr in Richtung Höhepunkt zu bringen. Doch nun drückte ich dem Ganzen mein Wille auf – und wählte für die kommenden Ereignisse eine andere Verzweigung als die, die die beiden sich wohl ausgedacht hatten. Wie lange es wohl dauern würde, bis er interveniert?

Für sie völlig unerwartet stoppte ich mein Wohlfühlprogramm und packte meinen Schwanz wieder ein. Sie drehte ihren Kopf zurück. Als fürchte sie, dass ihr Szenario in sich zusammenfällt, fragte sie mich: «Ist was?» Ich antwortete nicht, sondern begann damit, sie mit den dafür vorgesehenen Vorrichtungen am Strafbock zu fixieren. Etwas verunsichert liess sie mich gewähren. Ihr Dom schien etwas verwundert über diese Aktion, blieb jedoch still. Als ich sie soweit hatte, dass sie sich kaum mehr bewegen konnte und ihr Kopf mit Blick gegen die Wand arretiert war, legte ich ihr einen Knebel in den Mund. Sie wollte noch was sagen, irgendwie kommentieren, doch die Geräusche, die sie von sich gab, ergaben keinen semantischen Sinn. «Tut mir leid, meine Teure. Ich verstehe nichts! Ich wünsche Dir nun viel Spass!»

Es war ein Blindflug für sie, obwohl die Augen nicht verbunden waren. Was immer nun kommen würde – sie hatte keine Ahnung, wer es ihr antut. Ob ich überhaupt noch da war, oder sie ganz ihrem Dom überlassen hatte. Um ihr keinen Anhaltspunkt zu geben, blieb ich stumm wie ihr Dom und begann, ihren Po mit meiner Hand zu wärmen. Klapse überall. Zuerst zeichneten sich noch die Abdrücke meiner Hand, doch sehr bald war alles rot. Als nächstes liess ich die Gerte auf ihren Po niedersausen. Immer ein wenig heftiger, stärker, immer etwas dunklere Spuren verursachte sie. Unzählige Male traktierte ich sie damit, bis sie zu wimmern begann. Sogar Tränen kullerten über ihre Wangen. Ich dachte für mich: Das ist, was Du verdient hast, Du treulose Schlampe.

Nun setzte ich die Nippelklemmen ein, welche ich sorgsam an ihren kleinen Brüsten befestigte. Kleine Magnetgewichte, ein Klick nach dem anderen angeheftet, liessen sie immer lauter stöhnen, bis ihre Laute am Ende in einem richtigen Wehklagen kulminierten. Genau das war die richtige Dosis für dieses Flittchen, freute ich mich.

Ihr Dom war perplex, mit der Situation schlicht überfordert. Er wagte nicht, auch nur eine Aktion zu unternehmen – seine Wortlosigkeit war ja schon profan geworden – und sass auf einem Stuhl in der Ecke. Damit, dass ich seine Sub so gekonnt, so intensiv bespielen würde, hatte er definitiv nicht gerechnet.

Nun wandte ich mich ihrer Rosette zu. Sie war es, die so sehr auf diese Variante des Spiels bestanden hatte, seit ich diesen Horizont für sie eröffnet hatte. Mit Gleitmittel begann ich, sie zu weiten. Wie erstaunlich dehnbar sie doch schon war. Mit wiederholten Bewegungen schaffte ich es, ganze vier Finger meiner Hand in ihren Arsch einzuführen und sie auf diese Weise zu ficken. Es musste reinste Wonne für sie sein, weibliches Ejakulat tropfte aus ihrer Pussy. Doch der Weg zum Orgasmus, der sollte noch eine weitere Schleife drehen – und zwar via Rohrstock. Dieses Vergnügen liess ich mir nicht nehmen, und noch nie hatte ich mich so darauf gefreut wie in dieser Sekunde. Wie hatte sie mir noch im Auto gesagt? Es sei sehr schmerzhaft, wenn sie ihrem Dom nicht gehorche?

Er sauste mit voller Wucht auf ihren Hintern. Sie brüllte vor Schmerz, so gut es ging. Die Schlagstelle schwoll sofort auf. Jetzt regte sich ihr Dom und wollte mich an der Fortführung hindern, doch ich wies ihn genauso stumm zur Seite. Mit Handzeichen bedeutete ich ihm, er solle warten, seine Zeit würde schon noch kommen. 

Weitere sieben Schläge mit dem Rohrstock musste sie erdulden. Dann holte ich den Magic Wand und begann, wider Erwarten nicht ihre Pussy, sondern ihren Arsch damit zu behandeln. In kleinen Abständen stellte ich ihn immer wieder eine Stufe höher und drückte ihn gegen ihr Rektum, so stark, dass der Massagekopf sogar zeitweise bis zur Hälfte in ihrem geweiteten Anus verschwand. Jetzt endlich durfte sie, jetzt sollte sie kommen. Sie war trotz Knebel unglaublich laut – so laut, dass sogar unser Zuschauer erschrak. Ein riesiger Schwall an Ejakulat floss zu Boden. Sie atmete heftig, zitterte. Ihr ganzer Körper war nass vor Schweiss.

Zufrieden stellte ich das Teil ab und legte es zur Seite. Dann öffnete ich meine Hose und fickte die erschöpfte Sklavin, deren Körperspannung komplett verloren gegangen war, in den Arsch. So lange fuhr ich damit fort, bis ich in ihr kam. Genugtuung ohne Ende, verbunden mit höchster Lust. Nie hätte ich erwartet, dass der Abend so verlaufen würde. Wenig später holte ich ein Spekulum, führte es in ihren Arsch ein und spannte es bis zum Maximum auf, um meine Hinterlassenschaft in ihr sehen zu können. Um sie für mich zu dokumentieren, kramte ich mein Smartphone aus der Jackentasche und drückte auf den Auslöser. Ein Erinnerungsfoto.

Dann knöpfte ich meine Hose wieder zu und entfernte ihren Knebel, so dass sie wieder ohne Hindernis Luft holen und sich auch wieder artikulieren konnte. Und exakt wie ich vermutet hatte, lag sie mit ihrer Annahme falsch und sagte: «Mein Herr, das war das um Lichtjahre intensivste und geilste Erlebnis, welches ich je hatte. Ich hoffe, Sie waren zufrieden mit mir.»

Der Blick ihres Stumm-Doms war unbezahlbar, doch ich hielt meine Genugtuung unter Kontrolle. Ich streckte ihm meine Hand zum Abschied entgegen und sagte: «Viel Glück mit ihr!» Dann wandte ich mich an sie, die noch immer mit Blick zur Wand fixiert war. «Auf Wiedersehen würde ich jetzt nicht sagen. Eher leb wohl.» Ich drehte mich um und verliess das Gebäude.


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