Schnürsenkel – Teil 2

von Oliver G. Wolff


Ich blieb noch eine Weile in der Cafeteria sitzen und versuchte, meine Gedanken zu sammeln. Die Interpretation von Marlènes Auftritt war nicht so trivial, hatte sie doch ein ganz anderes Wesen gezeigt, als ich erwartet hatte. Das eher schüchterne, adrette Büromäuschen war vielmehr selbstbewusstes Vamp – oder wollte, vielleicht aus Schutz ungebetener oder ungeeigneter Männeranmache– so wahrgenommen werden. Ihre stolze Art, leicht arrogant, war ihre Prüfung gewesen. Ihre Berührungen und ihre Aufforderung liessen mich hoffen, dass ich sie bestanden hatte. Der Weg war frei. Doch, wohin? Ich wusste ja nichts weiter über sie.

Immerhin war klar geworden, dass sie die Triskele bewusst getragen hatte, also nicht gänzlich unbedarft war. Eine erfahrene Sub? So stolz? Einen kurzen Moment beschlich mich die Angst, sie sei vielleicht gar nicht devot, sondern dominant. Doch im innerlichen Replay des Wortwechsels gewann ich die Sicherheit, dass dem nicht so sein konnte. Dennoch irritierte mich ihr starker Auftritt, ohne Frage.

Natürlich hatte es seine Vorteile, wenn ich darauf aufbauen konnte, dass sie nicht ganz so unerfahren war wie Estelle, auch wenn sie sehr schnell gelernt hatte. Estelle, für die ich die erste erotische Männerbekanntschaft war nach vielen Jahren einer Frauenbeziehung – sie dachte, sie könnte den Fluss des Lebens verlangsamen, indem sie hektisch tränke und tränke. Weit gefehlt.

Aber trotzdem. Mit Marlène durfte ich nicht zu rasch zu intensiv sein und vor allem, ich musste zuerst herausfinden, welche Spielarten überhaupt in Frage kämen – und ob diese mit meinen Vorlieben kompatibel wären.

Marlène hatte mich aufgefordert, auch die zweite Mitteilung an sie in ihrem Schuh unter dem Schreibtisch zu hinterlassen, nach Feierabend. Und so schrieb ich:

«Explosionen ereignen sich dort, wo mehrere kreative Kräfte aufeinandertreffen. Wie stark unsere sein werden? Wir werden experimentieren müssen. Und das werden wir in einem Labor, wie es sich gehört. Triff mich am Donnerstag um 19 Uhr in der Bar des Labor 6. Sollte ein gesundheitlicher Grund Dein Kommen verhindern, erreichst Du mich via untenstehender Threema-ID. 

P.S.: Die Schnürsenkel gehören zu Deinem Dresscode.

P.P.S: Die Kraft, die Du fahrlässig in Frage gestellt hast, heisst Elrik.»

Ich faltete das Papier mehrfach zusammen, so dass eine gewisse Dicke aufwies und nahm eine schwarze Foldback-Klemme von ihrem Schreibtisch, um es zusammenzuhalten. So legte ich es in den einen ihrer Pumps, weit nach vorne in den Bereich der Zehen. Dann nahm ich ein kleines Taschentuch hervor, welches ich mit meinem Duft, Aqua di Giò, beträufelt hatte. Dieses faltete ich ebenfalls eng zusammen und befestigte es mit einer zweiten Klemme, für den zweiten Schuh.

Etwas Verführung, vermischt mit der Eindeutigkeit meiner Anweisungen – ich hoffte, dass diese Kombination die Wirkung entfalten werde, die ich ihr von ihr erwartete.

Am Donnerstag fand ich mich an besagtem Ort ein, in diesem ehemaligen Chemie-Labor. Die schweren Eisentische, das alte Gemäuer, die Gläser und die farbige Molekularküche im Angebot garantierten ein stilvolles Ambiente – trotz weniger Gäste.

Natürlich liess sie mich warten. Eine geschlagene Viertelstunde zu spät war sie. Aber dann: Was für eine Augenweide! Sie trug wieder ein Business-Kostüm, diesmal in passendem schwarz, und ein Lächeln auf ihrem Gesicht. Sie lächelte tatsächlich. War sie auf einmal weicher geworden? Ich erhob mich und begrüsste sie wie eine alte Freundin mit Wangenküssen, bevor wir uns setzten und einen Cocktail orderten. Hatte sie die besagten Schnür-Pumps an? Ich hatte vor lauter Faszination über ihre Ausstrahlung tatsächlich vergessen, hinzuschauen.

Wir schwiegen fast schmerzhaft lange, als hätten wir uns nichts zu sagen. Der Einstieg, so schwierig. Small Talk wäre nur lächerlich gewesen. «Was ist Dein Angebot?» fragte sie dann geradeaus. «Für eine junge Dame bist Du ganz schön wagemutig!» Sie liess sich nicht beeindrucken. «Schau, Elrik. Die Herren stehen vor meinem Schreibtisch Schlange, doch meine Libido tanzt den Rumba alleine. Keiner dieser Möchtegerns hat auch nur ansatzweise etwas zwischen den Beinen, auf das die Bezeichnung «Eier» passen würde. Sie alle hoffen auf das devote Mäuschen, welches beim ersten Satz  – meistens «Geh auf die Knie und blas!» – dieser Frechheit Folge leisten. Nur ein Wort der Widerrede überfordert sie dann aber masslos. Sie schimpfen, beleidigen, stellen meine Devotion in Frage. Da, wirst Du es mir nicht verübeln können, dass ich gewisse Regeln aufgestellt habe und gleich zum Punkt kommen will. Mein Leben besteht nicht nur aus Dates.»  

Sie zog ein Päckchen Zigaretten aus ihrer Handtasche und steckte sich einen Glimmstengel an, was mir ein wenig Raum gab, meine Replik sorgsam vorzubereiten. 

«Ich werde für Dich und Dein Wohlergehen sorgen, wenn Du meine Sub wirst. Dich beschützen und Dich wie das kostbarste Gut in meinem Leben behandeln.» Marlène schüttelte abschätzig den Kopf. «Elrik, Elrik. Du langweilst mich.» Theatralisch liess sie den Rauch der Zigarette durch ihre Nase entweichen. «Du sprichst wie dieser kitschige Dom G. aus dem billigen Schundroman von Elly und ihren dunklen Geheimnissen.»

Der Cocktail wurde serviert – eine weitere, kurze Unterbrechung. Was nur hatte dieses Weib vor?

«Marlène, wenn Du es für angebrachter hältst, dass ich Dir einen Natursekt-Klistier vorschlage, nachdem ich Dich am Pranger fixiert und mit einem Hautklammer-Gerät Deine Brustwarzen mit Deinem Fettgewebe zugetackert habe, nur um hinterher Deinen Arsch mit 50 Rohrstockhieben schwarz zu schlagen, ist das selbstverständlich eine Option.» Sie zog an ihrer Zigarette und drückte sie gleich hinterher aus. Nicht einmal mal einen Drittel hatte sie konsumiert. Die Frau war durch und durch irritierend.

«Schon besser!» sagte sie endlich, als wäre ich ein Schüler, der die vorhin falsch gelöste Mathematik-Aufgabe verzweifelt zu korrigieren versucht. Innerlich hoffte ich, dass sie nicht so verdorben sei, wie sie tat. Und ich hoffte gleichzeitig, dass sie es sei. Diese Verwirrung, diese Diskrepanz zwischen dem devoten Spiel, das sie suchte und ihrem dominanten Auftritt – sie erregte mich auf seltsame Weise. Und es steigerte mein Verlangen, sie zu gewinnen. War es Neugier? Nein, es war mehr das. Mein Stolz war angekratzt, mein Ehrgeiz angestachelt und damit die Quelle der wildesten Szenarien erschlossen, die meine Imagination hergab.

Marlène fuhr fort. «Ich bin das Scharren vor meiner Haustüre satt. Hast Du wirklich die Erfahrung, die es erfordert, einen weiblichen Körper richtig zu lesen, oder bist Du wieder so ein Kopfkino-Typ, der sich alles nur ausdenkt, aber keinen hochkriegt, wenn er wirklich seine Leistung abrufen sollte?» 

Ich trachtete nach einer Möglichkeit, ihre Arroganz zu brechen, sie zu einem vernünftigen Gespräch zu bewegen. Und ihr zu zeigen, dass ich derjenige war, den sie brauchte. Derjenige, der ihr den Meister wirklich zeigen konnte. Ich setzte alles auf eine Karte.

«Jorge’s heisses Blut war wohl nicht heiss genug für Dich?» murmelte ich, fast beiläufig, aber süffisant. Ihre grossen Augen wurden auf einmal noch grösser. Sie kramte eine nächste Zigarette aus ihrem Päckchen hervor und zündete sie an. «Du kannst hoch pokern, Marlène. Aber willst Du das wirklich? Das Kaktusgewand, in welchem Du Dich bis vor einer Minute wohlgefühlt hast – es hat seine Stacheln eigentlich nach innen gerichtet. Es führt nicht zur Selektion auch nur eines einzigen Doms. Es führt zu einer Einsamkeit, der Du nicht gewachsen bist. Sei ehrlich zu Dir.»

Marlène nahm mehrere Züge von ihrer zweiten Zigarette. «Was weisst Du von Jorge?» fragte sie mich mit einer Stimme, deren Zittern nicht zu verbergen war. «Nichts weiter!» ärgerte ich sie. Sie drückte ihre Zigarette, wieder längst vor deren natürlichen Ende, aus. «Was immer dieser Mistkerl Dir erzählt haben mag, Herr von Elrik – es ist eine Lüge. Enttäuschte Liebe, das übliche Spiel.» Ich lachte. «Du glaubst nicht wirklich, dass ich unfähig bin, Deine Körperreaktionen zu lesen, oder?» 

Marlène kramte wieder in ihrer Handtasche, und legte ein Bündel mit den bekannten Schnürsenkeln und die beiden Foldback-Klammern auf den Tisch. Eindringlich schaute sie mich an. «Versuchs!», sagte sie und erhob sich, um in Richtung Toilette zu verschwinden.

Als sie aus meinem Blick verschwunden war, ergriff ich ihre beiden Mitbringsel, steckte sie in die Hosentasche und folgte ihrem Weg und lauerte ihr vor der dem stillen Örtchen auf.

Als sie heraustrat und mich sah, zeigte sie einen verführerischen «Dachte ich’s mir doch»-Blick mit einem fetten Grinsen unter ihrer Nase. Ich machte einen Schritt auf sie zu, hielt ihren Kopf mit meinen beiden grossen Händen fest und küsste sie. Sie wehrte sich nicht, nein, im Gegenteil: Sie war gierig nach meiner Zunge. Ihre harte Schale, die Panzerung – sie weichte sich auf. Innerlich jubilierte ich – er tat mir so gut, dieser erste kleine Durchbruch. Ihr Parfüm, der Duft ihrer Haare eine betörende Symphonie. Wir zwei betraten eine neue Welt. Unsere.

Ich löste mich von ihr, öffnete den Zugang zum benachbarten, geräumigen WC für Rollstuhlfahrer und zog sie anschliessend hinein. Kaum hatte ich die Türe hinter uns geschlossen, drückte ich ihren Rücken gegen die gekachelte Wand, öffnete das Unterteil ihres Kleides und zog es, zusammen mit ihrem Slip, bis zu ihren Knien.

Dass ihr Höschen nass war, kommentierte ich lediglich mit einem verächtlichen Blick. Ich holte die Schnürsenkel hervor und fädelte sie zwischen ihren Beinen durch, dann durch ihre nasse Pussy und steigerte langsam, aber stetig, den Druck auf ihre Scham. Marlènes Gesicht zeigte eine wunderbare Komposition aus Lust und Schmerz-Empfindungen. Mein Herz pochte wie wild. So nah war ich ihr gekommen, nach einem Beginn, der so gar nicht danach ausgesehen hatte. Ihre Lust auf dem Silbertablett. Meinem Silbertablett.

Dann begann ich, die Schnürsenkel leicht hin- und zurückzubewegen, was eine fiese Reibung an ihrer empfindlichsten Stelle erzeugte. Es dauerte nur Sekunden, bis ein hohes «Ah!» ihrem Munde entwich und sie, um mich zu stoppen, mit ihren Händen an meine Handgelenke fasste. Ich knallte ihr eine, und küsste sie gleich hinterher. Oh Mann, war diese Frau heiss.

Den Schnürsenkeln hatte ich aber noch eine andere Aufgabe zugedacht. Aber sie sollten sauber sein, bevor ich sie wieder anfasste. «Leck sie!» befahl ich und drückte die Schüre an ihren Mund. Nun nahm ich die beiden Klemmen aus meiner Hosentasche und befestigte sie an ihren Schamlippen. Marlène verzog das Gesicht. Beinahe hätte sie wohl aus Protest laut geschrien, doch ihre üppig fliessenden Sekrete sprachen eine ganz andere Sprache. Ich entriss ihr die Schnürsenkel, fädelte sie durch die Ösen der Klemmen und zog so die Schamlippen nach unten. 

Marlène atmete heftig. Ihr gesamter Oberkörper war von der Atembewegung erfasst, als müssten sämtliche Muskeln etwas dazu beitragen. Ich erhöhte die Zugkraft mit der einen Hand und führte den Zeige-, und den Mittelfinger der anderen in ihre Lustöffnung ein. Mit der «Komm-Her-Bewegung» stimulierte ich den inneren Teil ihrer Klitoris, bis sie mit einem Schrei, den sie nur halb unterdrücken konnte, den Höhepunkt erreichte. Sie glitt der Wand entlang auf den Boden und sank, völlig fertig, in sich ein.

Sie war so bezaubernd anzusehen, ein erotischer Augenschmaus für den herausgeforderten Dom. Diesen Moment beabsichtigte ich nun zu krönen, das Erreichte sollte zelebriert werden. Ich ging in die Hocke, hob ihren Kopf an ihrem Kinn hoch, öffnete ihr Oberteil und ihr Hemd. «Zeig mir Deine Brüste!», forderte ich sie auf. Sie holte ihre beträchtliche Oberweite aus ihrem BH und präsentierte sie mir. Wieder aufgerichtet, stellte ich mich vor sie, holte meinen Prügel aus der Hose und rieb ihn, bis wenig später meine aufgestaute Lust in form weisser Kostbarkeiten auf ihren Busen landete. Mit meiner Hand verteilte ich mein Geschenk auf ihr und zog ihren BH danach wieder hoch. Sie war markiert.

Dann wandte ich mich ab und wusch meine Hände. Ohne sie eines weiteren Blickes oder gar einem Wort zu würdigen, öffnete ich die Türe, trat hinaus und löschte das Licht hinter mir. 

An der Bar bezahlte ich unsere Cocktails und hinterliess an unserem Tisch eine Notiz für sie. «Das Tor zum Ort, an dem Aussergewöhnliches geschieht, ist noch geschlossen. Ich kann es für Dich öffnen. Entscheide, ob Du das jetzt noch willst. Wenn ja, weisst Du ja, wie Du mich erreichen kannst.» Mit einem zufriedenen Lächeln verliess ich das Labor 6.

Zwei Stunden später kam die Nachricht über den Messenger. «Orgasmus ja, aber Körper lesen nein – meine Zusammenfassung. Aber ich gebe Dir noch eine Chance. Sag mir, wo dieser Ort ist, und wann. M.»

Dieses verdammte, freche Weib. Wie lange wollte sie noch die Starke mimen? «Alte Waggonfabrik, kommender Montag, 20 Uhr» war meine knappe Instruktion. 

Vier Tage später erschien sie, tatsächlich pünktlich, auf dem Parkplatz des vereinbarten Treffpunktes. Die Haare zu einem Zopf zusammengebunden, Blazer, Jeans, Stiefeletten. Etwas sehr konventionell, aber: Immer schön langsam mit den jungen Pferden, dachte ich. 

Die Begrüssung war sonderbar kühl. Wangenküsse, wieder. Als hätte sich das, was wir im Labor erlebt hatten, nie zugetragen und wir müssten wieder bei null starten. «Was immer wir tun, Elrik: Die Kontrolle über mich übertrage ich Dir nur, wenn es mir beliebt.» sagte sie, als wir die Schritte Richtung Fabrikgebäude unter die Füsse nahmen. «Und?» fragte ich unschuldig, «Beliebt es Dir Eurer Hoheit jetzt?». Sie schmunzelte und nickte.

Im Gebäude führte ich sie direkt ins Untergeschoss. Dort befand sich ein breiter Eingang zu einem grossen Raum. Es war ein Tor, welches durch zwei hölzerne Schiebetüren verschlossen war; deren Rollen liefen auf einer Schiene, die über dem Torrahmen montiert war. Ein Vorhängeschloss, welche die beiden massiven, sich über die gesamte Türhöhe erstreckenden und gut im Holz verankerten Handläufe miteinander verband, sicherte alles vor ungebetenen Eindringlingen. 

«Es ist Zeit, Dich zu entkleiden, Marlène.» Als wüsste sie nicht, was sie mit diesem Befehl gemeint ist, reagierte sie zunächst nicht. «Los! Du hast mir die Kontrolle eben übertragen – also komm der Aufforderung gefälligst nach.» insistierte ich. Langsam entledigte sie sich der Kleider. Zuerst Oberkörper, dann die Stiefeletten, dann die Jeans. «Die Stiefeletten darfst Du wieder anziehen!». Am Ende stand sie, bis auf die Schuhe, komplett nackt vor mir. «Die Dunkelheit bleibt Deine treue Begleiterin» triezte ich sie und band ihr eine Augenbinde um. Dann fesselte ich sie, Brust gegen die Türen gerichtet, mit vier ledernen Manschetten an den beiden Handläufen.

Nun entsperrte ich das Vorhängeschloss und schob jede Türe zur jeweiligen Seite. Marlène musste die Bewegung mit ihren Füssen nachvollziehen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Sie meisterte dies erstaunlich grazil, und am Ende war sie perfekt aufgespannt, Arme und Beine weit voneinander. Ihr Körper war schutzlos vor diesem unbekannten Raum, dessen kühle Luft mit typischem Kellergeruch in unsere Nasen stiess. Marlène fröstelte ein wenig, oder war es doch Angst? «Keine Sorge, es wird Dir gleich heiss!» beruhigte ich sie. Als ich ihre Augenbinde hochhob, sah sie, was ich für sie vorbereitet hatte: Im Raum vor ihr, hinter einem langen, mit Stehlampen beleuchteten Tisch sassen nebeneinander drei Frauen und drei Herren – allesamt waren sie schwarz gekleidet und musterten Marlène. Sie hielten Kampfrichter-Schilder mit den Noten von 1 bis 10 vor sich bereit, um damit ihre Beurteilung dessen, was sich nun zutragen würde, uns zu übermitteln.

«Ich habe veritable Experten aufgeboten, Marlène. Du bist selbstverständlich frei, auf einer Skala von 1 bis 10 die Härte der Behandlung, die ich Dir nun angedeihen lassen werde, selbst zu beurteilen und Dich dazu zu äussern. Doch die Jury wird uns ihre ganz eigene Einschätzung dazu geben, nachdem Du ja meine Expertise bisher in Zweifel gezogen hast. Ich denke, das ist in Deinem Sinne?» 

Marlène fröstelte nicht mehr. Sie begann zu schwitzen. Wie ich es ihr versprochen hatte.

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