Schnürsenkel – Teil 3: Die Jury

von Oliver G. Wolff


Es war gewagt, was ich hier organisiert hatte, keine Frage. Marlène wusste, dass sie jederzeit abbrechen konnte. Doch genauso spürte ich, dass ihr Ehrgeiz und ihre Neugier genau dies nicht zulassen würden, solange die Situation erträglich bliebe. Ich blockierte die Türen je mit einem Holzkeil und zwängte mich dann an ihr vorbei. Ihren Körper und Gesichtsausdruck musterte ich dabei genau: Meine Suche nach Anhaltspunkten, wie sehr sie unter Stress stand und wie weit ich wohl gehen könnte. Diese widerborstige Frau hatte meine Hormone schon heftig durcheinander gewirbelt, entsprechend wollte ich alles vermeiden, was einer Zukunft mit ihr im Wege stehen könnte. Und zu diesen Hindernissen gehörte ihre reservierte, verletzende Art mir gegenüber. Durch das Exponieren ihres nackten Körpers beabsichtigte ich, diese zu beseitigen.

«Herzlichen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, mich heute hier zu unterstützen. Wir werden die Vorführung dieser jungen Dame mit fünf sich laufend verschärfenden Stufen gestalten. Die Ausrüstung in der Kiste gleich links…», ich zwinkerte Marlène zu, «wurde von mir eigens zu diesem Zweck sorgfältig und mit viel Liebe handselektiert.»

Auf meinen Hinweis hin realisierte Marlène, was sich ausser der Jury noch so im Raum befand. Links, neben der Kiste in Form eines alten Reisekoffers war ein gusseiserner Kerzenständer mit einer dicken, brennenden Kerze zu finden; rechts befand sich eine identische Kerzenbeleuchtung für ein dort aufgestelltes Flipchart sowie ein japanischer Gong.

All das schien ihr mächtig Respekt einzuflössen. «Ihr glaubt doch nicht, dass man – ohne, dass man über Tabus und Vorlieben gesprochen hätte – hier so etwas veranstalten kann?» brach es aus ihr heraus. Wie attraktiv sie anzusehen war, Marlène in ihrer Empörung, nackt in ihren Stiefeletten, der Freiheit beraubt! Nicht unerfahren, das Mädchen, dachte ich. Oder wenigstens belesen.

«Mach Dir keine Sorgen, Marlène. Die Experten haben die Fragen vorbereitet, die Du mittels einer Viererskala zwischen einer 1, «vollständige Ablehnung», und einer 4, «Unbedingt» beantworten darfst. Ausschliesslich damit! Als Controllerin sind Dir Zahlen bestimmt angenehmer als Worte, nicht wahr?» Dann wandte ich mich an die Kampfrichterin ganz links. «Suzanna, darf ich Dich bitten, den Anfang zu machen?» 

Was nun folgte, war eine kühle Befragung durch die sechs anwesenden Personen, welche einen weiten Umfang an erotischen Spielarten von Vanilla bis hin zu den fortgeschrittenen, teilweise sehr derben Praktiken abdeckte; am Flipchart stehend protokollierte ich due Ergebnisse.

Marlène antwortete mit den Zahlen, bis auf die Frage nach sanftem, zärtlichen Sex, die sie mit einer 1 beurteilen wollte, aber plötzlich mit Umschweifen erläuterte, von wegen es sei ja doch nicht ganz ausgeschlossen, aber eigentlich bringe ihr das nichts. Umgehend züchtigte sich sie mit einer Ohrfeige für diese Regelverletzung. «Du sollst in Zahlen antworten, nicht in Worten. Oder hätte ich Dich zur Strafe jetzt streicheln sollen?» Eine süsse Wut stieg in ihr auf, ihr Gesicht lief sogar etwas rot an. Doch für emotionale Regungen blieb jetzt keine Zeit – die Befragung wurde von meinem Team in unverminderter Kadenz weitergeführt. Erstaunlicherweise besass sie soviel Disziplin, bis am Ende durchzuhalten.

Als die Liste durch war, schien Marlène sogar etwas erleichtert. Der Druck auf sie durfte jedoch unter keinen Umständen weichen. «Nun werden wir zum Psychogramm schreiten; die Anwesenden hier, mit mir an vorderster Front, haben die Absicht, den tieferen Grund für Dein zuweilen misslauniges, stacheliges Verhalten zu erfahren.» Jetzt zeigte sich das erste Mal, wie Marlène sich unwohl zu fühlen begann. «Elrik, meine Blase ist voll!» klagte sie.

Natürlich verdächtigte ich sie der reinen Schutzbehauptung. Bestimmt wollte sie nur verhindern, weitere Fragen beantworten zu müssen und dachte wohl, sie könne auf diese Weise die Dynamik der Session brechen.

«Kein Problem», kommentierte ich, holte einen metallenen Wasserkessel und stellte ihn zwischen ihre Beine. «Dann wollen wir doch alle mal Zeugen davon werden, wie voll sie wirklich ist.»

Es blieb ihr nichts anderes übrig. Sie bemühte sich wirklich, ein paar Tropfen herauszupressen. Dass in den Gesichtern der Jury derweil unschwer zu erkennen war, dass man sie für überführt hielt, machte die Situation für sie nicht einfacher. Dennoch – ihr Manöver war ein Warnzeichen für mich. Ich trat ganz dicht an sie heran und begann, sie zu küssen. Ihr Atem und ihre Körperspannung zeigten mir sofort, wie sehr sie sich danach gesehnt hatte – ungeachtet des kühlen Beginns. Sie erwiderte mein Werben um sie mit viel Leidenschaft, mehr als noch beim ersten Kuss vor ein paar Tagen. Und siehe da: Auf einmal löste sich das Wasser und plätscherte in den Kübel unter ihr.

«Du machst das wunderbar.» lobte ich sie. «Du kannst das geilste, verdorbenste und kostbarste Wesen in meinem Leben werden, wenn Du es nur willst. Und ich bin sicher, dass Du es willst.» Sie schüttelte den Kopf, um zu verneinen. Doch dann nickte sie, fast unmerklich. «Frauen beherrschen das gleichzeitige Aussprechen von Zustimmung und Ablehnung besonders gut.» mokierte ich mich und ergänzte: «Auch ein Jein kann eindeutig sein. Lasst uns die Show beginnen!»

Ich befreite Marlène von der Fixierung an den Türen, um dieser anstrengenden Haltung für sie ein Ende zu setzen. «Steh weiter nach vorne, so dass Dich die Jurorinnen und Juroren besser sehen können. Dann streck Deine Unterarme und Hände nach vorne aus, Handfläche nach oben!» Daraufhin legte ich eine Rose auf ihre Hände. «Dieses Gewächs zeigt Dir meine Zuneigung. Und es hat Ähnlichkeit mit Dir. Zwar ist es hübsch anzusehen, verfügt aber über Dornen, die alles unnötig verkomplizieren.»

Als ich auf die wesentlichsten Regeln für das nun Folgende zu sprechen kam, schaute Marlène mir tief in Augen und folgte meine Ausführungen sehr aufmerksam. «Wir werden nun vier Pflicht- und eine Kür-Akrobatik-Übungen vorführen. Die Handlungen, die ich an Dir vornehmen werden, werden zu einer Benotung führen, welche sich wiefolgt zusammensetzt: Die drei Damen zu Deiner Linken werden die Härte der Behandlung beurteilen; als erfahrene Frauen können sie Geschlechtsgenossinnen bestimmt gut einschätzen.» Ich hob meine rechte Augenbraue, um nochmals auf Marlènes Zweifel – oder Provokation – zu verweisen. «Du kannst Deine Beurteilung selbstverständlich äussern, doch massgebend sind einzig und alleine die Expertinnen.» 

Ich räusperte mich und fuhr fort: «Die drei Herren zu Deiner Rechten hingegen sind für die Ästhetik zuständig. Sie werden Dir eine Haltungsnote geben. Je höher der Gesamtschnitt der Noten pro Durchgang, desto besser für Dich. Für jede Note unter dem Maximalwert 10.0 wirst Du das hier je 1x zu spüren bekommen: Eine breite Tawse mit schönen, starken Lederriemen.»

Marlène kannte das Instrument – sie schien nicht so sehr davon beeindruckt, allerdings sah ich sie in Gedanken kalkulieren. Wie viele Hiebe würden sie maximal wohl erwarten? «Nun, was ist für Dich wohl besser? Einfache Pflicht mit tiefem Schwierigkeitsgrad oder eher das Gegenteil?» Meine diebische Freude versetzte mich in einen Glücksrausch und in eine Aufregung wie auf der Achterbahn, kurz, bevor es das erste Mal nach unten geht.

Die erste Übung begann, angekündigt durch den ersten Gongschlag. Mit meiner flachen Hand begann ich, ihren Po zu bearbeiten. Bewusst blieb ich vergleichsweise milde, lediglich eine gewisse Rötung sollte sich einstellen. Marlène balancierte die Rose, sie blieb auf ihrer Hand liegen. Die Schwierigkeitsnote 3 und die Haltungsnote 9 ergab einen Durchschnitt von 6. «Vier Hiebe» fasste ich zusammen und notierte das Ergebnis auf dem Flipchart. Marlène widersprach nicht.

Nach dem zweiten Gong folgte die Behandlung mit dem Paddle. Marlènes Arsch und dann ihr Brustkorb gaben beide unter meiner Kraft bedrohlich nach. Im Verlaufe der Prozedur musste sie schliesslich einen Ausfallschritt nach vorne machen, wobei es ihr jedoch gelang, die Rose nicht zu verlieren. Schwierigkeit auf Stufe 6, Haltungsnote 4. «Fünf Hiebe dazu» notierte ich. Auch dieses Verdikt nahm sie ohne Protest an, was mich nun doch etwas störte. War die Beurteilung denn zu milde oder sie zu stolz?

Die dritte Übung: Das Kerzenwachs. Ihrem Augenausdruck zu folgen fürchtete sie sich jetzt ein wenig, als ich die eine Kerze aus ihrer Halterung entnahm. «Na, war Dein Mund doch etwas grösser als das, was Du wirklich erträgst? Schon jetzt, bei den Pflichtübungen?» provozierte ich sie, indem ich die Kerze unter ihrer Nase hin- und her schwenkte. Marlène ignorierte meine Aussage zuerst, doch dann, in einem Anfall von Trotz, spottete sie: «So ein bisschen Wachs konnte mich noch nie aus dem Gleichgewicht bringen.»

«Oh, in diesem Fall werden wir die Übungsanlage etwas verändern!». Ich stellte die Kerze wieder in die Halterung. «Johann, darf ich Dich bitten?» Das Jurymitglied ganz auf der rechten Seite stand auf und kam zu mir. Es handelte sich um einen älteren, deutlich von einem offenbar intensiven Leben gezeichneten Mann mit weissem Kaiser Wilhelm-Bart, dicker Hornbrille und abgenutzter Lederkappe auf dem Kopf. Auf seinen Unterarmen war eine Vielzahl stark ausgebleichter Tätowierungen zu sehen; an seinen knorrigen Händen trug er diverse Ringe mit Totenköpfen und Schlangen drauf. «Johann ist ein alter Lüstling. Er erhält hiermit die Erlaubnis, Dich anzufassen, wo er möchte – während dem die Kerze ihren heissen Segen über Dich ergiesst.»

Marlène war sofort anzusehen, wie sie sich vor diesem verlebten Mann ekelte. Johann hingegen zeigte seine ganze Vorfreude, indem er sie angrinste und damit auch noch sein schlechtes Gebiss offenbarte. Ob er mehr tun würde als nur streicheln? Er stapfte hinter meine Sklavin, um ihren Rücken, vom Nacken hinab zu streicheln. «Fremdbenutzung» hatte sie in der Befragung mit einer 2 bewertet, also nicht vollständig abgelehnt. Ich wäre jede eine Wette eingegangen, dass sie sich in diesem Moment dafür hasste. 

Johann blieb anständig, ergötzte sich mit tastenden Bewegungen an dieser makellosen, weiblichen Gestalt von Kopf bis Fuss. Unterdessen verzierten meine Wachstropfen Marlènes Busen und Knospen; eine Tätigkeit, die ihr immer wieder wunderbare Zischlaute entlockten. Fast wie ein Dampfkochtopf musste sie irgendwie den übergrossen, inneren Druck entweichen lassen.

Als Johann ihre Hinterseite ausgiebig gewürdigt hatte und seine Streicheleinheiten nach vorne, in ihr Sichtfeld verlegte, beträufelte ich ihre Unterarme mit Wachs. Sie zuckte und zitterte, bewegte ihr Becken, aber die Rose blieb auf ihren Handflächen. Zunächst. Denn jetzt sah Marlène, dass Johann tatsächlich seinen Schwanz aus der Hose genommen hatte und ihn wichste, während dem er mit seinen Fingern an ihren mit Wachs übersäten Brüsten entlangfuhr, ihre Haut dabei intensiv aus der Nähe musterte und schliesslich bei den Brustwarzen irgendwie hängen blieb. Jetzt verliess sie die Konzentration – Marlène senkte die Arme und verlor die Rose, um sich angewidert etwas zurückzubeugen. Kurz darauf ejakulierte der alte Mann mit einem tiefen Grunzen.

«Danke, Johann!» lobte ich ihn und wies ihn zurück an seinen Platz. Die Note für die Schwierigkeit betrug eine 3, die Haltungsnote eine 1. Jetzt endlich protestierte Marlène: «Die Schwierigkeit kann nie und nimmer nur eine drei sein!!!» Mitleidig lächelte ich sie an. «Du hast Dir die Verschärfung doch selbst eingebrockt, mit Deiner Bemerkung. Du erinnerst Dich?» Der Filzstift quietschte auf dem Flipchart-Papier. «Wir notieren: 8 Hiebe.»

Marlène war sichtbar beleidigt, aber mitten im Spiel angekommen. Eigentlich, so mutmasste ich, kämpfte sie mehr mit sich selbst, als mit dem, was sich um sie herum gerade ereignete.

«Für die vierte Übung benötige ich eine weitere Unterstützung der Jury. Suzana, darf ich bitten?» Suzana, eine herbe, ungeschminkte Schönheit mit burschikosem Auftritt in Combat Boots trat zu uns heran. Sie legte Marlène die Rose wieder auf die ausgestreckten Handflächen und nahm die bereitliegende Spreizstange, um Marlènes Knöchel daran festzumachen. Als sie damit fertig war, blieb sie auf ihren Beinen hinter Marlène sitzen und wartete auf meine weiteren Befehle.

Ich liess den Gong erschallen und fragte: «Du sagtest, Du seist 100% hetero, richtig, Marlène?» Sie nickte. «Dann schauen wir doch mal!» Marlène erschrak, doch ehe sie etwas einwenden konnte, spürte sie, wie Suzana sie an den Pobacken fasste, diese spreizte und am hinteren ihrer Eingänge zu lecken begann. Damit hatte sie definitiv nicht gerechnet und wollte sich dieser Attacke zuerst durch Winden entziehen – bis sie das Risiko, die Rose zu verlieren, wieder realisierte. Mit viel Virtuosität und Hingabe bearbeitete Suzana die Gespielin wider willen. Als hätte ich es gewusst, sah ich auf einmal die Feuchtigkeit glitzern, die auf einmal Marlènes Lustzentrum entwich. Auch Suzana sah den Lohn ihrer Arbeit. Sie liess ab vom Po, ging nun vor Marlène in die Hocke und begann, ihre Zunge auf deren Kitzler tanzen zu lassen. Mit der einen Hand stimulierte sie sich selbst zwischen den Beinen, mit der anderen Marlènes kleine Süsse. «Ein wirklich überzeugendes Leckprogramm!» freute ich mich. Nur wenig später wurde Marlènes Körper von einem heftigen Orgasmus erfasst – den wohl ersten, den ihr eine Frau besorgt hatte. Sie musste sich vornüber auf Suzanas Schultern abstützen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren; die Rose segelte unweigerlich zu Boden.

Suzana löste die Spreizstange, schob sie zur Seite und erhob sich. Dabei richtete sie auch Marlène wieder auf. Zum Abschied küsste sie sie auf den Mund, welche völlig irritiert, aber irgendwie auch verärgert dastand. Weil sie es genossen hatte? Oder weil sie die Rose verloren hatte? Die Beurteilung holte sie wieder ins Hier und Jetzt: Schwierigkeit 5, Haltungsnote 1. Der Filz in meiner Hand schrieb eine freudig geschwungene 7.

«Nun öffnen wir die Tür zur Kür, Marlène.» Sie bekam von mir eine stählerne Halsfessel umgelegt, an dessen Ring ich einen Bindfaden knotete. Diesen befestigte ich anschliessend an einem Haken an der Decke über ihr.

«Wenn der Faden reisst, verdoppelt sich das Verdikt aus der Jury-Benotung. Und da es die Kür ist, bezieht sich diese so kalkulierte Anzahl nicht mehr auf die Tawse, sondern auf diesen Rohrstock hier!» Es war ein ausserordentlich schönes Stück handwerklicher Kunst, welches ich ihr nun unter die Augen hielt. «Damit Du Dir der Konsequenzen eines schlechten Abschneidens stets bewusst bist, und als Zeichen meines Vertrauens Dir gegenüber, balancierst Du nun diesen teuren Rockstock anstelle der Rose auf Deiner Hand.»

Der Gong erschallte. Dann zeigte ich ihr eine Vogelfeder.

«Das ist fies!!!» schrie Marlène, die sofort realisierte, was ich vorhatte. Rücksichtslos strich ich mit der Feder über ihr Gesicht, unter ihrer Nase durch. Ihr Hals und ihre Achseln folgten als meine nächsten Destinationen. Instinktiv schloss sie die Augen und versuchte, sich möglichst nicht darauf zu konzentrieren. Sämtliche ihrer Muskeln waren angespannt, als würden so die Empfindungen, die ich ihr zufügte, verhindert. Sie schaffte es zu meinem Erstaunen tatsächlich, den Rohrstock zu halten, auch als ich ihre intimsten Stellen damit berührte.

Doch dann kam die Kür der Kür: Das Zimtöl. Ich nahm ein wenig davon und rieb es auf ihren Kitzler.

Wenige Sekunden später heulte Marlène auf. Es brannte. Und wie! Ihr Körper produzierte laufend Schweissausbrüche. Sie wollte sich befreien. Der Faden riss. Nur der Rohrstock, den konnte sie noch halten. «Elrik, bitte…» flehte sie «ich tue alles was Du willst, aber ich brauche Erlösung.» Genau da wollte ich sie haben. «Aber ja doch, Liebes, gleich!», besänftigte ich sie in väterlichem Ton. «Zuerst ist die Jury aber noch dran!»

Die Benotung war gnädig: Eine 9 für die Schwierigkeit und immerhin eine 5 für die Haltung, trotz gerissenem Faden. «Macht drei, verdoppelt wegen dem Reissen des Fadens, also sechs Hiebe mit dem Rohrstock, zusätzlich zu den 24 mit der Tawse.»

Marlène war fast ungeduldig und gewillt, alles auszuhalten und hoffte wohl, dass mit der verteilten Schmerzempfindung auch das Brennen zwischen den Beinen an Schärfe verlieren würde, als eine Art Akupunktur. 

«Die Jury ist entlassen und darf das Schauspiel nun geniessen.» verkündigte ich, bevor ich die Tawse in die Hand nahm. Alle sechs Personen erhoben sich von ihren Stühlen, stellten sich vor die Tische, öffneten ihre Hosen und begannen sich mit ihren intimen Stellen zu beschäftigen. «Es handelt sich hier übrigens um drei Voyeurinnen und drei Voyeure, die es erregend fanden, für einmal nicht nur einfach zuzuschauen, sondern mitzubestimmen!» klärte ich Marlène auf, welche ungläubig die Jury musterte: Sechs Leute unterschiedlichen Alters, welche vor ihr, mit ihr als Wichsvorlage, zu onanieren begannen. Dieser Abend nahm laufend neue Wendungen, und mit keiner davon konnte sie gerechnet haben. 

«Von Dir als Controllerin erwarte ich, dass Du mitzählst!» Die Tawse klatschte laut zog ihre Spuren über ihren ganzen Körper. Marlène war tapfer. Nein, sie war nicht nur das. Sie wurde von einer unglaublicher Lust, von einer Gier ergriffen. Die süssen Schmerzen, das Wissen, dass sie nicht nur mir, sondern der gesamten, stöhnenden Jury durch dieses Martyrium Lust bereitete und sie im Mittelpunkt von alledem stand: Es liess sie sich selbst an ihren Brüsten und ihrer Pussy berühren und führte schliesslich, nach dem 24. und finalen Hieb, dazu, dass sie erneut von einer heftigen Ekstase durchgeschüttelt wurde und auf den Boden sank. Ich applaudierte, kniete vor dieses wunderschön von mir gezeichnete Geschöpf und küsste sie.

Zärtlich streichelte ich ihre Wangen und flüsterte in ihr Ohr: «Komm mit!» Mit grossen Augen fragte sie mich «Wohin?» Ich zog sie hoch und führte sie an der mit sich selbst beschäftigten Jury vorbei durch den langen Raum bis an dessen anderes Ende. Zuhinterst links war eine Türe, die den Blick zu einem abgetrennten Zimmer freigab. Darin befand sich ein Queensize-Bett mit Daunendecken, welches weiss bezogen und mit roten Rosenblättern übersät war. Ein Parkettboden, ein Kübel mit Sekt auf einem Nachttisch und in der einen Ecke hatte es sogar eine kleine Duschkabine mit frisch duftenden Frotté-Tüchern. Alles sah aus wie ein perfektes, romantisches Hotelzimmer. Wir traten ein und ich schloss die Türe hinter uns ab.

Marlène war begeistert – und wieder sprachlos. «Du kannst auch in Zahlen sprechen, wenn Dir die Worte fehlen» scherzte ich. «Komm, wir machen und frisch. Und dann will ich…» Jetzt fuhr sie mir über den Mund: «Meinen Mund? Meine Pussy? Meine Brüste? Oder etwa meinen Arsch?» fragte sie, verführerisch ihre Augen nach oben verdrehend. «Genau. In dieser Reihenfolge!» Sie lachte, umarmte und küsste mich.

Es war eine wunderbare Nacht, in deren Verlauf ich sie nochmals an eine Grenze brachte: Mit Kuschelsex.

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