Luft

von M. Brody


Einer ihrer Strümpfe ist herunter gerutscht, bis knapp über das Knie. Ich kann mich gerade nicht darum kümmern, denn ich ficke uns warm, bis der Punkt erreicht ist, die Sache intensiver zu machen. Am besten, wenn Jimmy Hendrix anläuft. 12:26 um weiter hinabzusinken. Ich spiele mit ihrer Luft, ist ganz leicht. Ficken und Nehmen, Ficken und Geben. Sie verschlingt mich, saugt mich mit ihrer Pussy ein, als gäbe mein Schwanz Ersatz für Sauerstoff, bis ich sie wieder tiefe Züge machen lasse. Es dauert, ehe ich in ihren Augen finde, worauf es mir ankommt. Dann schlägt meist auch schon die freie Hand, die, die ich nicht festgebunden habe, gegen meine Schulter, manchmal rebellieren auch ihre Beine und es sind noch zwei Gedankenatemzüge Zeit. Ich verzeichne ihr Glück gleich danach in besonders wachen Blicken, spüre das ultra-positive Strahlen überall an ihr, wenn die letzte Woge vom Kamm her immer flacher wird und irgendwo im übrigen Allerlei ausläuft. Mir fehlen dann immer die Worte.

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