Zugeflogen

von Oliver G. Wolff


Rappelvoll war er, der Flug nach Frankfurt. Geschäftsleute, die frühmorgens aufgebrochen waren, um in der Finanzmetropole ihrer beruflichen Tätigkeit in Anzug und mit Krawatte nachzugehen. Auch ich gehörte zu dieser Gilde der Zahlenmenschen.

Meine Assistentin hatte mir einen Sitz am Gang gebucht, obwohl sie genau wusste, dass ich das nicht mochte. «Verena, ich werde Dir dafür den Arsch versohlen!» hatte ich ihr mit einem weit weniger grossen Anteil Schalk gesagt, als sie wahrnahm. Sie kicherte, jedoch – dessen war ich mir sicher – nicht aus Vorfreude, sondern weil sie schlicht keine Ahnung davon hatte, was hinter den Kulissen der biederen Normalität wirklich abgeht. Welche Räume sich jenseits der Fassaden öffnen, wenn man sich nur wagt, die Klinken der Türen zu drücken. Junges Mädchen, welches – wenn schon nicht mehr an den Osterhasen oder den Weihnachtsmann, dann immerhin an die Ehe voll von Blümchensex im Dunkeln, an ewige Treue und glückliche Familienidylle bis ans Lebensende glaubte.

Wenn sie wüsste. Doch ich hatte mir geschworen «Never fuck Business», und Lust auf eine Novizin hatte ich nicht wirklich.

Mein Ärger über den Sitzplatz hatte sich durch die Herrgottsfrühe, welche mich zu dieser Reise nötigte, nicht wirklich gemildert. Unter Berieselung von durch billige Plastiklautsprecher drangsalierter Weichspüler-Musik bahnte ich mir meinen Weg zu 23C. Zu meinem ohnehin schon nicht zu verdrängenden Groll über den fremdbestimmten Sitzplatz liess sich gleich nach mir ein fülliger Mann neben mir nieder, der im Umkreis von 20 Metern einen penetranten Gin-Geruch verströmte. War es vielleicht sein Aftershave? Die Idee irritierte mich mindestens so stark wie das Kleinkarierte, welches sein Sakko zieren sollte und sich anschickte, in der Kabine Augenkrebs zu verbreiten.

Na Bravo – die ganze Sache mutierte zu einem Morgen-Grauen, frisch für mich komponiert aus einer Aneinanderreihung von optischen, olfaktorischen und akustischen Gemeinheiten.

Das Stichwort, welches mich rettete. Gemeinheiten. Aber es war schon wieder viel zu lange her, seit ich das rosa Fleisch gesehen hatte, welches Eva mir inzwischen mit einer Offenheit darbot, die zu ihrer Erziehung nicht hätte konträrer sein können. Meine Erinnerung liess die situationsbedingte Enge im Sitz sich noch etwas weiter zuspitzen. Spitz war ich, und die Spitzen des Nadelrads waren es auch gewesen. Es hatte sich gedreht, ihrem Körper entlang, um auf Hüfte und Schamhügel diese kleinen Vertiefungen und Kerbungen zu hinterlassen, währenddem die brennende Kerze in ihrem Arsch stetig kürzer wurde und die Panik in ihr schürte. «Heiss, die Szene, nicht wahr?» fragte ich sie mit dem breitesten Grinsen, welches mein Mimik-Repertoire hergab.

Die Erscheinung einer blond gelockten Flugbegleiterin riss mich aus meiner Erinnerung. Ein kleiner Schockmoment für mich, denn diese Frau war auf einigen meiner Flüge zuvor schon eingeteilt gewesen… wobei es die letzten beiden Male pikanterweise kurze Wortwechsel gab, die über das Übliche hinausgingen. Da ich insbesondere nach der letzten Begegnung nicht recht wusste, was ich bei ihr ausgelöst hatte, war es mir mit dieser Ungewissheit im Hinterkopf dieses Mal ein wenig unangenehm, sie wiederzusehen.

Angefangen hatte alles eigentlich ganz harmlos. Die erste Begegnung war, als sie mich während eines Fluges aus meiner Vertiefung in Zahlenmaterial holen musste, um mich aufzufordern, den Laptop zu verstauen. Sie war eine wirklich hübsche junge Frau in ihrer blauen Uniform, den strahlenden Augen und High Heels, welche wie magisch meinen Blick fingen.

Beim vorletzten Flug beobachtete ich, wie sie, als das Boarding completed war, ihre hohen Schuhe gegen bequemere Galley-Schuhe wechselte. Sie bemerkte mein Interesse, als ich wie ich wie ein Hund, der Witterung aufgenommen hatte, unablässig auf ihre Beine starrte. Sie schaute zunächst irritiert, dann lächelte sie.

Hatte nicht ein berühmter Autor mal geschrieben, dass eine Frau eine stille Einladung sendet, wenn sie lächelt? Wie absurd, gerade in diesem Kontext, fand ich. Wie häufig wird sie wohl von Passagieren angemacht? Eine Peinlichkeit, die ich für mich nie zulassen würde, das hatte ich mir geschworen. Angestrengt richtete ich meinen Blick auf das Board-Magazin.

Doch diese kleine Sequenz blieb nicht ohne Folgen. Als etwa 15 Minuten später beim Servieren der Getränke meine Reihe dran war, fragte sie mich mit einem frechen Blick: «Was mögen Sie… sonst noch?» Über meine Schlagfertigkeit selbst überrascht antwortete ich: «Was Heisses!» Nüchtern bot sie die gängige Auswahl an: «Tee oder Kaffee?» Gleich danach überreichte sie mir das von mir gewünschte Getränk und wandte sich den nächsten Fluggästen zu. Als wollte sie mich zappeln lassen, nach diesem Flirtversuch – war es wirklich einer? – verlief der weitere Flug ohne weiteren Kontakt mit ihr. Als ich mich erhob, um dem Flugzeug zu entsteigen, war sie zuhinterst in der dortigen Boardküche mit Aufräumen beschäftigt. Unsere Blicke trafen sich nicht mehr.

Die letzte Begegnung mit ihr fand auf einem Flug zurück in meine Heimat statt, welcher ungewöhnlich schlecht belegt war. Die Passagiere sassen in der grotesk gross wirkenden Kabine verstreut; niemand ausser mir war in meiner Reihe, auch die Sitze hinter mir waren leer. Nach dem Start wechselte ich diesmal freiwillig vom Fensterplatz zu demjenigen am Gang, doch die attraktive Flugbegleiterin machte keine Anstalten, den Flirt vom letztem Male fortzusetzen. Nun denn, Karabinerhaken im Beischlaf-Gemach wären wohl auch nicht ihre Präferenz, dachte ich für mich, und holte mein iPad hervor.

Im Schutz der unerwarteten Einsamkeit betrachtete ich die nicht wirklich jugendfreien Bilder, die ich in der letzten Session von Eva geschossen hatte. Gleichzeitig genoss ich über die geräuschunterdrückenden Ohrhörer Schilderung von Eva, die ich bei ihr in Auftrag gegeben und sie mir noch vor dem Abflug zugeschickt hatte. Sie sollte genau ausführen, wie sie die erste Session mit mir erlebt hatte. Noch immer hatte sie Mühe, sich zu Erotik und Vorlieben offen und explizit zu äussern, aber sie fand dennoch wunderbare Worte:

«Du warst sehr sanft, unerwartet sanft zu mir. BDSM hatte ich in meiner naiven Phantasie immer mit einer gewissen Härte verbunden, weshalb es mich gelinde gesagt überraschte, wie galant, zuvorkommend und liebevoll Du warst. Keine Sekunde hätte ich gedacht, dass uns innerhalb von wenigen Minuten ein solcher Sturm an Empfindungen heimsuchen könnte, einem Tornado gleich. Du hast mich geküsst, als sei ich eine Prinzessin aus Porzellan, und ich fand nicht aus meiner Verwunderung heraus. Dabei war es Deine List. Die Fallhöhe, die Kontraste, die Du gekonnt dadurch aufbautest. Die Winde des Tornados, seine ersten Ausläufer, ich begann sie zu spüren als auf Du auf einmal meine Hände hinter meinem Rücken zusammenhieltest und in meinen Nacken gebissen hast. Deine Zunge wurde fordernder. Als gäbe es eine geheime Vereinbarung zwischen Deinem Körper und meinem, begannen meine Liebes-Sekrete in sich synchron steigernden Wellen mein Höschen zu nässen. Auf einmal wollte ich nur noch Dir gefallen, Dir sein, das sein, was Du von mir verlangst, um mich an Deiner Reaktion, Deiner Erektion zu laben und in Deiner Gier nach mir vollständig aufzugehen. Die höchste Form der Liebe. Meine Wollust setzte mich schachmatt, so dass ich mich heute nicht mehr erinnern kann, wie Du es geschafft hast… ich weiss nur noch, dass ich auf einmal wie ein Paket geschnürt und auf dem Rücken liegend wiederfand, meine Hände unter meinen Beinen hindurch gefesselt, meine Brustwarzen durch böse Klemmen wundervoll gemartert. Ich hatte offenbar meinen Halt verloren, durch den sich leise anschleichenden Tornado, den Du entfacht hattest. Der Fall, er war von grösster Höhe aus erfolgt, die Diskrepanz zwischen Beginn Deiner Liebkosungen und meinem nun gefesselten Zustand hätte nicht grösser sein können. Ich war gefallen, für Dich. Und dennoch war dieser Sturz in meiner Wahrnehmung so weich erfolgt, dass ich ihn nicht als solchen wahrnahm, und dass ich seine Wirkung lediglich an meinen nie zuvor gekannten Lustempfinden erkennen konnte. Das diabolische Antlitz von Dir über mir, und Deine Erektion nur wenige Zentimeter über meinem Kopf – es war so erregend, dass ich alleine durch diesen betörenden Moment alleine schon fast gekommen wäre. Dabei hatte ich noch keine Ahnung, was folgen würde. Der Tornado. Ich öffnete meinen Mund, um Dich aufnehmen, tief in meinem Mund, meinem Rachen. Du hast ihn hineingedrückt und ich habe pariert…»

In der Wonne meines Schwelgens hatte ich nicht bemerkt, wie die blonde Flugbegleiterin von hinten her die Fluggäste zu bedienen angefangen hatte und auf einmal auf meiner Höhe stand. Ein Schreck durchfuhr mich. Hatte sie mitbekommen, welche Bilder ich auf dem Tablet-Computer betrachtet hatte? Mir schien, als würde sie sehr lange in Richtung meines Gemächts blicken. Es konnten nur Sekunden sein. Täuschte ich mich? «Sie sollten den Gurt anschnallen!» forderte sie mich mit einem Augenzwinkern auf. Den Gurt. Nicht ihren Sicherheitsgurt. Diese Frau brachte mich komplett durcheinander. Als wäre nichts gewesen, fragte sie mich anschliessend nach dem gewünschten Getränk. Diesmal orderte ich einen Orangensaft. Mit der Leichtigkeit und Eleganz, welche nur diese fliegenden Damen besitzen, überreichte sie mir das Glas. «Bekommen Sie eigentlich auch was?» fragte ich mit einem vielsagenden Lächeln. «Viel zu selten!» antwortete sie mit einem durchdringenden Blick, wandte sich dann aber flugs nach vorne und stiess den Wagen weiter zur nächsten Reihe.

Was hätte ich tun sollen? Ich konnte diese Frau unmöglich belästigen, doch ihre Signale waren doch eindeutig! Oder doch nicht? Nach der Landung, bei der Verabschiedung vor dem Cockpit blieb sie so professionell-freundlich wie sie mit allen Passagieren war. Eine Abfuhr? Alles nur ein Spiel? Es quälte mich, dass ich der Sache nicht auf den Grund gehen konnte.

Und jetzt waren wir wieder gemeinsam auf diesem Flug, das vierte oder fünfte Mal, und der nächste Moment mit ihr würde kommen. Mit Eva war ich glücklich, aber als zweite Gespielin..?

Kürzlich waren Eva und ich übereingekommen, uns für eine zweite Frau im Spiel zu öffnen. Schon immer hatte sie den Wunsch gehegt, es auch mal mit dem gleichen Geschlecht auszuprobieren und – mit meinem Einverständnis – hatte sie das auch getan. Sie sei eine Umsetzerin! hatte sie stolz festgestellt. «Es ist unglaublich weich mit einer Frau!» schwärmte sie danach. Eine Bekanntschaft via Tinder.

Ganz schön mutig für eine Frau, welche das dritte Mal verheiratet war, fand ich. «Es wäre ja spannend, was Dein Mann dazu sagen würde» ärgerte ich sie, als sie mir von der anfänglichen Nervosität, den ersten und später begierig werdende Küssen, den Berührungen und der Zärtlichkeit berichtete, die sie mit ihrer ersten Gespielin erlebt hatte. «Ach was, mit einer Frau, das ist ja nicht gleich fremdgehen wie mit einem Mann» wiegelte sie ab und fuhr mit ihrer Schilderung fort, nur um die eben gemachte Äusserung zu widerlegen: Irgendwann, so erzählte sie, habe das Geschlecht keine Rolle mehr gespielt. Sie habe komplett ausgeblendet, dass sie mit einer Frau ihre sexuelle Lust auslebte – es war nur noch ein Verschmelzen von zwei Menschen, wo die Grenzen des Bisherigen verschwimmen, in einem Meer von Lust, Sinnesempfindung und dem Streben nach bisher unerreichten Höhen. «Ja, ich gebe es zu, ich glaube, ich stehe auch auf Frauen.» Beinahe trotzig fügte sie hinzu: «Aber lesbisch bin ich deswegen nicht!»

Typisch Frau, amüsierte ich mich. «Ach, ich denke, bei einer Transsexuellen würde ich wohl beim Knutschen auch ausblenden, dass es sich in Wahrheit um einen Mann handelt» begann ich sie zu triezen, in vollem Bewusstsein, dass diese Provokation bei ihr schlecht ankommen würde. Ihr Gesichtsausdruck gab mir auch umgehend Recht. «Warum, liebste Eva, finden so viele Frauen Transsexuelle oder Sex unter Männern dermassen abstossend, während dem sie sich schon beinahe damit brüsten, es auch mal mit dem gleichen Geschlecht getrieben zu haben?» Eva schwieg verlegen.

«Was darf ich Ihnen geben?» fragte mich die blondgelockte Stewardess, mich meinen Gedanken an diese Unterhaltung entreissend. «Den Orangensaft bitte!» antwortete ich. Und dann passierte es: Sie ging in die Hocke, wohl um aus der untersten Schublade des Trolleys eine frische Tüte Saft zu holen. Dabei rutschten ihre Fersen aus den flachen Schuhen und gaben den Blick frei auf die hellen Innenseiten – mit einer gut erkennbaren, handschriftlich darin angebrachten Abfolge von Ziffern an der Seite. Eine Dienstnummer anstelle eines Namens, um die Schuhe als die ihren zu kennzeichnen? Sie nestelte auffällig lange in diesem Trolley, als könnte sie den Saft nicht finden. Plötzlich realisierte ich: Die Inschrift beinhaltete ihre Handy-Nummer. Schnell zückte ich mein Smartphone und machte ein Foto davon. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte sie mein Getränk gefunden, erhob sich, schenkte ein und überreichte mir das Glas. «Dass man für den Saft so lange in die Hocke oder gar auf die Knie muss, das war für mich jetzt doch etwas überraschend!» Sie lachte laut und antwortete: «Wirklich? Das glaube ich gerade Ihnen nicht!» Hatte sie «gerade Ihnen» gesagt? Oder hatte ich das hineininterpretiert? Mir wurde heiss und kalt. Spielten meine Hormone verrückt, oder sie mit mir?

Die Landung erfolgte pünktlich, und auch dieses Mal stand der blonde Lockenschopf beim Cockpit zur Verabschiedung. Als ich in ihre Augen schaute, sagte sie: «Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Aufenthalt! Und verwechseln sie ja keine Zahlen!»

Unfähig, auf ihre Äusserung einzugehen, getrieben von den hinter mir wartenden, anderen Passagieren verliess ich das Flugzeug. Das Bild fügte sich langsam zusammen. Diese kleine süsse Schlampe wusste genau, was sie tat. Was sie wollte. Sie musste die Bilder von Eva gesehen haben und war mit ihren Äusserungen so weit gegangen, wie sie es Rahmen ihrer strengen Vorschriften nur konnte. Mein Puls! Am Ende des Fingerdocks war ich ausser Atem, und ausser mir vor Freude.

Im Taxi schrieb ich Eva eine Nachricht: «Bin angekommen. Es könnte durchaus sein, dass mir heute buchstäblich das zugeflogen ist, was wir uns beide wünschen. Kuss!» Zufrieden schloss ich die Augen und genoss das Gefühl eines sich anbahnenden Erfolges.


Flown To (automatically translated by DeepL)

The flight to Frankfurt was packed. Businessmen who had set off early in the morning to pursue their professional activities in the financial metropolis wearing suits and ties. I also belonged to this guild of number crunchers.

My assistant had booked me an aisle seat, although she knew exactly that I didn’t like it. „Verena, I’m going to spank you for this!“ I had told her with a far less portion of mischief than she perceived. She giggled, but – of this I was sure – not out of anticipation but because she simply had no idea what was really going on behind the scenes of the stuffy normality. Which rooms open up beyond the facades, if one only dares to push the door handles. Young girl who believed – if not in the Easter Bunny or Santa Claus, then at least in marriage full of flower sex in the dark, in eternal fidelity and happy family idyll for the rest of her life.

If she only knew. But I had sworn to myself „Never fuck business“, and I didn’t really feel like a novice.

My annoyance about the seat had not really been alleviated by the early morning which forced me to make this journey. I made my way to 23C by listening to cheap plastic loudspeakers and listening to the softener music. In addition to my already unavoidable resentment about the other person’s seat, a stout man settled down next to me, who emitted a penetrating smell of gin within a radius of 20 meters. Was it perhaps his aftershave? The idea irritated me at least as much as the small-minded man who was supposed to adorn his jacket and was about to spread eye cancer in the cabin.

Bingo – the whole thing mutated into a morning nightmare, freshly composed for me from a string of optical, olfactory and acoustic vulgarities.

The keyword that saved me. Vulgarities. But it had already been far too long since I had seen the pink meat that Eva meanwhile was offering me with an openness that could not have been more contrary to her upbringing. My memory let the tightness in the seat, caused by the situation, worsen. I was pointed, and the tips of the needle wheel had been pointed, too. It had turned, along her body, to leave these small indentations and notches on her hips and mons pubis, while the burning candle in her ass became steadily shorter and shorter, fuelling the panic inside her. „Hot, the scene, isn’t it?“ I asked her with the broadest grin that my facial expressions could find.

The appearance of a curly blonde flight attendant tore me from my memory. A small moment of shock for me, because this woman had already been on some of my flights before… whereby the last two times there were spicy short exchanges of words, which went beyond the usual. Since I didn’t really know what I had caused with her, especially after the last encounter, it was a bit uncomfortable for me to see her again this time, with this uncertainty in the back of my mind.

Everything had started quite harmlessly. The first encounter was when, during a flight, she had to get me out of my depression in numerical data to ask me to stow away my laptop. She was a really pretty young woman in her blue uniform, the bright eyes and high heels, which magically caught my eye.

On the penultimate flight I watched her change her high shoes for more comfortable galley shoes when the boarding was completed. She noticed my interest as I stared at her legs incessantly, like a dog that had picked up the scent. She looked irritated at first, then she smiled.

Hadn’t a famous author once written that a woman sends a silent invitation when she smiles? How absurd, especially in this context, I thought. How often do you think she gets hit on by passengers? An embarrassment that I would never allow for myself, I had sworn. Exerting myself, I turned my eyes to the Board magazine.

But this small sequence was not without consequences. When about 15 minutes later it was my turn get drinks served, she asked me with a cheeky look: „What else do you… like?“ Surprised at my own repartee, I answered: „Something hot!“ Soberly, she offered the usual selection: „Tea or coffee?“ Immediately afterwards she handed me the drink I requested and turned to the next passengers. It was as if she was trying to keep me on hold after that flirtation attempt – was it really one? – the rest of the flight went without further contact with her. When I got up to get off the plane, she was busy cleaning up in the back of the board kitchen. Our eyes did not meet anymore.

The last encounter with her took place on a flight back to my home country, which was unusually badly booked. The passengers sat scattered in the grotesquely large-looking cabin; nobody but me was in my row, even the seats behind me were empty. After take-off I voluntarily switched from the window seat to the one in the aisle this time, but the attractive flight attendant made no effort to continue the flirt from last time. Well then, carabiners in the co-sleep-room would probably not be her preference either, I thought to myself, and took out my iPad.

In the shelter of unexpected loneliness I looked at the not really G-rated pictures I had taken of Eva in the last session. At the same time, I enjoyed the noise-cancelling earphones, which I had commissioned from Eva and sent to me before departure. She was to describe exactly how she had experienced the first session with me. She still had trouble expressing herself openly and explicitly about eroticism and preferences, but she still found wonderful words:

„You were very gentle, unexpectedly gentle with me. I had always associated BDSM with a certain hardness in my naive imagination, so it surprised me, to say the least, how gallant, courteous and loving you were. Not for a second did I think that within a few minutes such a storm of sensations could strike us, like a tornado. You kissed me as if I were a porcelain princess, and I did not find out of my amazement. Yet it was your cunning. The drop height, the contrasts you skillfully built up. The winds of the tornado, its first ramifications, I began to feel them when suddenly you held my hands behind my back and bit my neck. Your tongue became more demanding. As if there was a secret agreement between your body and mine, my love secretions began to wet my panties in synchronized waves. All of a sudden I wanted to please you, to be you, to be what you wanted me to be, to feed me with your reaction, your erection and to be completely absorbed in your greed for me. The highest form of love. My lust put me in checkmate, so that today I cannot remember how you did it… I only know that I suddenly found myself tied up like a parcel and lying on my back, my hands tied under my legs, my nipples martyred by evil clamps. I had apparently lost my footing due to the quietly approaching tornado that you had unleashed. The fall, it had happened from the greatest height, the discrepancy between the beginning of your caresses and my now bound condition could not have been greater. I had fallen, for you. And yet this fall was so soft in my perception that I did not perceive it as such, and that I could only recognize its effect by my never before known feelings of pleasure. The diabolical face of you above me, and your erection only a few centimeters above my head – it was so exciting that I almost came through this beguiling moment alone. Yet I had no idea what would follow. The tornado. I opened my mouth to receive you, deep in my mouth, my throat. You pushed it in and I parried…“

In the bliss of my indulgence I had not noticed how the blonde flight attendant had started to serve the passengers from behind and suddenly stood on my height. A fright went through me. Had she noticed which pictures I had looked at on the tablet computer? It seemed to me that she was looking towards my privates for a very long time. It could only be seconds. Was I wrong? „You should fasten the belt,“ she asked me with a wink. The belt. Not my seat belt. This woman completely confused me. As if nothing had happened, she then asked me for the drink I wanted. This time I ordered an orange juice. With the lightness and elegance that only these flying ladies possess, she handed me the glass. „Do you actually get something, too?“ I asked with a meaningful smile. „Far too seldom“ she replied with a penetrating look, but then turned quickly forward and pushed the car to the next row.

What should I have done? I couldn’t possibly have molested this woman, but her signals were clear! Or were they? After landing, when saying goodbye in front of the cockpit, she remained as professional-friendly as she was with all the passengers. A rejection? All just a game? It tormented me that I could not get to the bottom of it.

And now we were together again on this flight, the fourth or fifth time, and the next moment with her would come. I was happy with Eva, but as a second playmate…?

Recently, Eva and I had agreed to open ourselves to a second woman in the game. She had always wanted to try it out with the same sex and – with my permission – she had done so. She was a converter! she had proudly stated. „It’s incredibly soft with a woman,“ she raved afterwards. An acquaintance through Tinder. 

Pretty brave for a woman who was married for the third time, I thought. „It would be exciting to see what your husband would say about that“ I annoyed her when she told me about the initial nervousness, the first kisses and later the eager kisses, the touching and tenderness she had experienced with her first playmate. „Oh no, with a woman, that’s not the same as cheating with a man“ she said and continued with her account, only to refute the statement she had just made: At some point, she said, gender no longer played a role. She had completely ignored the fact that she was living out her sexual lust with a woman – it was just a merging of two people, where the boundaries of what had existed before became blurred, in a sea of lust, sensory perception and the striving for heights never reached before. „Yes, I admit it, I think I’m into women, too.“ „But that doesn’t make me a lesbian.“

Typical woman, I enjoyed myself. „Oh, I think if I were a transsexual I would probably ignore the fact that it is really a man when I make out“ I began to tease her, fully aware that this provocation would not go down well with her. Her expression immediately proved me right. 

„Why, dear Eva, do so many women find transsexuals or sex between men so repulsive when they almost boast that they have done it with the same sex? Eva was embarrassed.

„What can I give you?“ asked the blonde-haired stewardess, snatching my thoughts away from the conversation. „Orange juice, please.“ I answered. And then it happened: She crouched down, probably to get a fresh bag of juice from the bottom drawer of the trolley. As she did so, her heels slipped out of the flat shoes and revealed the light-coloured insides – with an easily recognisable sequence of numbers handwritten on the side. A service number instead of a name to identify the shoes as theirs? She nested conspicuously long in this trolley as if she couldn’t find the juice. Suddenly I realized: The inscription contained her cell phone number. I quickly pulled out my smartphone and took a picture of it. After what felt like an eternity, she had found my drink, got up, poured it and handed me the glass. „I was surprised that you have to squat or even kneel down to get the juice. She laughed out loud and replied: „Really? I don’t believe specifically you!“ Had she said „specifically you“? Or had I interpreted it into that? I was getting hot and cold. Were my hormones going crazy, or was it her talking to me?

The landing was on time, and again the blond curly-haired man stood by the cockpit to say goodbye. When I looked into her eyes, she said: „I wish you a successful stay! And don’t mix up any numbers!“

Incapable of responding to her statement, driven by the other passengers waiting behind me, I left the plane. The picture slowly came together. This sweet little bitch knew exactly what she was doing. What she wanted. She must have seen the pictures of Eva and had gone as far as she could with her utterances within the framework of her strict regulations. My pulse! At the end of the finger dock I was out of breath, and beside myself with joy.

In the taxi I wrote Eva a message: „Have arrived. It could well be that what we both want has literally flown to me today. Kiss!“ Satisfied, I closed my eyes and enjoyed the feeling of imminent success.

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