Die roten Schuhe

von Oliver G. Wolff


«Papa! Paapaaa!!» rief eine Mädchenstimme im oberen Stockwerk. «Verdammter Mist, das darf doch nicht wahr sein!» durchfuhr es mich. Eilends streifte ich mir meine Hosen und mein Hemd über. Schweissausbruch. Meine Spielpartnerin hatte einen Knebel im Mund und der sonst verschlossene Hobbyraum im Keller war damals mit Bedacht schalldicht isoliert worden. Doch würde mir genügend Zeit bleiben? 

«Glück gehabt!» dachte ich, als es mir gelang, die Türe hinter mir zu schliessen. Irgendetwas schien meine Tochter auf dem Weg zu mir aufzuhalten. Doch warum war sie nicht in der Schule? Jedenfalls hatte ich mich in Sicherheit gewähnt. «Hallo Léa!» rief ich mit der sanften Stimme eines Unschuldigen. Meine 14-jährige kam mir entgegen, die Treppe runter. Doch als ich sie sah, erbleichte ich: In der Hand hielt sie, mit vorwurfsvoller Miene, die roten Damenschuhe. Schuhe, von denen sie wusste, dass sie nicht ihrer Mutter gehörten. «Fuck!» dachte ich, ohne mich über die offensichtliche Ironie amüsieren zu können, denn: Genau genommen war die Aussicht darauf soeben geplatzt.

«Léa, woher hast Du denn diese Schuhe?» fragte ich sie mit gespielter Verwunderung. Sie schaute mich mit diesem «Verscheisser mich nicht!»-Blick an, den Teenager in diesem Alter so gut drauf haben wie sonst nie mehr, und fragte mich direkt: «Wer ist noch da, ausser Dir?» 

«Du kennst sie nicht, und sie legt auch keinen Wert darauf, Dich kennenzulernen, was Du aber nicht persönlich nehmen musst. Und bevor Du weiter fragst: Ich habe noch nicht darüber befunden, ob ich Dich oder meinen Besuch an den Laternenpfahl draussen kette.»

Meine Tochter, deren Fantasie sich sicher schon schauerliche Dinge ausgemalt hatte, erschrak. «Das… wirst Du doch nicht tun, oder?» stammelte sie unsicher. Die Strategie des Gegenangriffs war erfolgreich. Léa wusste nichts Genaues darüber, was sich in meinem Keller abspielte. Wohl wusste sie, dass ich mich ab und zu mit jemandem traf, mit einer Person, die sie allerdings nie zu Gesicht bekam. Kleine Zeichen wie der ab und zu noch in der Luft hängende Duft von jemanden waren aber manchmal nicht rechtzeitig zu beseitigen. 

Für sie war der grosszügige Hobbyraum, der meistens abgeschlossen war, das Refugium ihres Vaters. Und wenn mal die Türe offen war, war dort auch nichts anderes zu sehen ausser Werkzeuge, Ketten, Kabelbinder, Rohrstöcke, gebogenes Metall in allen Formen und verschiedene, nicht montierte Möbel-Teile, die mit schwarzem Leder überzogen waren. Die Wände waren in einer Terracotta-Farbe bemalt; die indirekte Beleuchtung an den Wänden und ein auf dem Flohmarkt erstandener, eigentlich für einen solchen Ort völlig unpassender Kronleuchter aus dem frühen letzten Jahrhundert spendeten Licht. Ausserdem befanden sich Befestigungshaken in der Decke, die jedoch für das unwissende Auge nutzlos schienen. Und zu guter Letzt war da noch ein alter Kassenschrank, für «Wertsachen». Doch diesmal hatte ich Léa vor dem Raum abgefangen.

Léa verdrehte die Augen. «Warum muss von allen Vätern meiner Freundinnen ausgerechnet Du diese peinlichen Begegnungen haben, die so geheim sind, dass unsere krankhaft neugierigen, lesbischen Nachbarinnen mit ihrer vielen Tagesfreizeit wohl bis ins Detail Bescheid wissen, aber Deine eigene Tochter nicht?!» fragte sie vorwurfsvoll. 

Ich seufzte tief. «Die Krankheit, an der alle Teenager leiden, und die sich „Peinlichberührtsein“ nennt. Aber jetzt raus mit der Sprache, warum bist Du schon hier?» Léa war erstaunt: «Hast Du die Nachrichten denn nicht gehört? Sämtliche Schulen sind per sofort wegen COVID-19 geschlossen worden. Ich bleibe die nächsten Wochen Zuhause». 

Vor meinem geistigen Auge sah ich nicht nur meine heutige Session zerstört, sondern die Aussicht auf viele weitere in den nächsten Wochen. «Sch…  schade.» stammelte ich.

Die Schule und ihre romantische Vorstellung über die Verfügbarkeit der Eltern, ärgerte ich mich. Doch Léa hatte schon verstanden, auch ohne, dass ich sie fortschickte. «Ich geh ja schon rüber zu Alina.» maulte sie, warf mir die roten Schuhe mit verächtlicher Gestik vor die Füsse und stieg die Treppe wieder hoch. Die Haustüre knallte. So schnell, wie sie gekommen war, war sie zu ihrer Freundin in der Nachbarschaft verschwunden. «Hormone!», seufzte ich, nahm die roten Heels und kehrte zu Jasmin zurück, in den Keller. 

«Wo waren wir stehengeblieben?» fragte ich. Sie, noch immer vollständig nackt und geknebelt auf meiner speziellen Pritsche. Diese Bastelei von mir, welche sie, auf dem Rücken liegend, in meine Lieblingsposition zwang: Beine rechtwinklig zu ihrem Körper in die Höhe gehalten, durch meine auf der Liege befestigten Stangenkonstruktion; ihre Arme waren durch Schellen und Haken an der Liegefläche fixiert und auf diese Weise zur Tatenlosigkeit verurteilt. Ihr Gesäss ragte leicht über das Ende der Liegefläche hinaus, beide Eingänge barrierefrei und auf passender Höhe zugänglich. Der Knebel im Mund komplettierte meinen persönlichen Augenschmaus.

Es war völlig offensichtlich, dass sie keine akustisch verständliche Antwort geben konnte, und doch versuchte sie es, was in einem «Guwrftdarrrung…» und einem Lachanfall meinerseits mündete. Ihr Augenausdruck in diesem Moment war unbezahlbar und eindeutig: Jasmin fand mich gerade sehr doof.

«Es war äusserst fahrlässig von Dir, Deine Schuhe oben zu lassen. Dieses Vergehen hat mir gerade eine unnötige Auseinandersetzung mit meiner Tochter eingebracht. Sie hat Dein Fussleder mit nach unten gebracht. Ich frage mich gerade, wie Du das wiedergutmachen kannst, meine kleine Schlampe» tadelte ich sie.

Ich begann, ihr den Knebel abzunehmen, und fuhr fort: «Überhaupt, rotzfreches Verhalten wie das meiner Tochter ist typisch weiblich, muss also von Frauen erfunden worden sein. Deine Bestrafung kann also, Du wirst mir bestimmt zustimmen, nicht nur rein die Missetat mit den Schuhen umfassen, sondern muss weitaus mehr sühnen. Da ich mein eigenes Fleisch und Blut ja nie züchtigen könnte – ich bin bekanntermassen die Sanftmut in Person – denke ich, so stellvertretend, als Voodoo-Puppe wirst Du ganz gut taugen.»

Jasmins Atem ging auf einmal schwerer, sie blickte mich mit grossen Augen an. Ihre High Heels hielt ich noch immer in den Händen und trat nun an ihr Gesäss näher heran. Mit meinen Fingern testete ich ihre Pussy. «Meine Ankündigung macht Dich feucht… findest Du es nicht abartig, dass die Aussicht auf eine Bestrafung Dich so geil macht?» Jasmin errötete. Oh wie ich es liebte, wenn diese rosa Farbe in ihr sonst eher bleiches Porzellanpuppengesicht schoss. Der Lippenstift war schon etwas verwischt, von den Küssen und ihren oralen Diensten zu Beginn unserer Session, und die billige Mascara war durch die Tränen bis zu den Wangen vorgedrungen und dort eingetrocknet, das Resultat der kleinen Deepthroat-Einlage, die das Augenwasser aus den Drüsen gedrückt hatte.

Jasmin hatte gelernt, mit Worten sparsam umzugehen, wenn ich in dieser gereizten Stimmung war. Aber diesmal schien sie nicht innehalten zu können. «Ich war bloss anständig und habe die Schuhe beim Eingang ausgezogen, wie es sich für anständigen Besuch gehört!» verteidigte sie sich. «Diese Schuhe?» Erneut lachte ich. «Du weisst, Du hast es mit einem Fetischisten zu tun hier; wie oft hatte ich Dich angewiesen, die Schuhe bei erotischen Begegnungen mit mir anzubehalten. Und das Wort anständig, meine liebe Sklavin der Lust, das passt noch nicht mal ansatzweise zu Dir.» Ich nahm ihre High Heels und drückte beide Absätze in ihre Pussy, bewegte sie dort etwas hin und her, so das sie genügend Sekret aufnehmen konnten und hielt sie ihr danach vor den Mund. «Komm, zeig mir, wie sehr Du Deine Treter magst!» Jasmin leckte mit Hingabe ihren Saft ab und schenkte mir einen feurigen Blick, einen von der Sorte, die jeden Mann sofort in bekannter Tiefe trifft. «Du schmutziges Luder!» kommentierte ich ihr Verhalten und küsste sie, nur um sie gleich hinterher zu ohrfeigen, zu züchtigen für ihr Verhalten. Doch dieses Gefühl der Lust, welches sich vom Kopf her über den ganzen Körper ausbreitet und sein Zentrum dort findet, wo sich das Fleisch aufbäumen will – es war mit einem Wimpernschlag da, mit ihrem Augenaufschlag, und nicht mehr zurückzuhalten: Es durchzog jede Faser meines Gewebes. Jasmin bemerkte meine Reaktion, sichtlich zufrieden zeigte sich ein Lächeln auf ihren Lippen. Derweil schloss sie ihre Augen, um nicht Gefahr zu laufen, noch mehr Geheimnisse ihrer verdorbenen Seele preiszugeben. 

Nun folgte ich meinem ausgeheckten Plan. Dem Kassenschrank entnahm ich drei Ketten mit je zwei Nippelklemmen dran. Meine erotische Lust wollte zwar befriedigt werden, aber auch meine Begierde des Sadismus, der Triebfeder vieler Stunden Handwerksarbeit in meinem speziellen Raum hier.

Ihre Brüste waren rasch mit dem glänzenden Metall versehen, ein Vorgang, der für Jasmin immer mit einer kleinen Tortur einherging. Die Falten auf ihrer Stirn und eine bebende, tiefe Atmung verschafften mir die Genugtuung, dass ich die Tiefe ihrer Empfindungen erreicht hatte. Habe ich Dich, Du verdorbenes Wesen! Kurz darauf kamen ihre äusseren Schamlippen dran: Zwei Klemmen am oberen Ende, zwei am unteren. Am Ende verband ich alle drei Ketten mit der Querstange am Gestänge meines speziellen Möbelstückes, auf Höhe ihrer Fussknöchel. Wie ein Zelt sah das Kunstwerk vor mir aus; ich musterte alle Details mit grosser Zufriedenheit: Ihre Scheide war offen, das rosa Innere bereit und und mich buhlend.

Jasmin jammerte leise über den Schmerz, den ich ihr auf diese Weise zugefügt hatte, doch der Fluss der weissen Milch aus ihrer Möse konnte nicht verbergen, was ich schon längst über sie wusste. Dieses Ausgeliefertsein, dieses komplette Offensein für ihren Herrn, das war genau das, was sie herbeigesehnt hatte. Und kaum waren die ersten Schmerzimpulse verdaut, genoss sie den Blick in die Augen ihres erregten Sadisten, der sich in diesem Moment nichts anderes wünschte, als sich mit ihrem Körper zu beschäftigen, ihn zu bespielen, an die Grenzen des wollüstigen Wahnsinns zu bringen. Das Wissen um die Erfüllung ihres Verlangens nach diesem Zustand, in welchem sie sich jetzt befand, befeuerte meine Fantasie und mein Verlangen noch mehr. Es war eine sich gegenseitig hochschraubende Spirale der Ekstase.

Ich entzündete eine rote Kerze und behändigte das Wartenberg-Rad. Mit diesem medizinischen Instrument fuhr ich ihren Innenschenkeln hoch und beträufelte die kleinen, gekerbten Stellen gleich hinterher mit flüssigem Wachs. Jasmin begann mit lautem Brüllen, wie ein in sich in Agonie befindlicher Drache, zu protestieren. Meine Kerbung-und-Verwachsungsmethode führte ich unerbittlich fort. «Du bist die Voodoo-Puppe! Du hast zu erleiden, zu büssen für das, was die Weiblichkeit der Menschheit antut. Bestimmt war es eine Chinesin und nicht ein Chinese, die die mit dem Coronavirus infizierte Fledermaus in China gegessen hatte und unsere Session dem Untergang zuführt!» Jasmin schrie: «Nie, nimmer! Mein Herr, Sie sind ungerecht zu mir!»  

Unvermittelt brach ich ab, legte Kerze und Rad zur Seite und behändigte den Rohrstock. «Nein, nein! Mein Herr! Nein!!» schrie sie, doch ihr Gesäss wurde rot, tiefrot gezeichnet. «Nichts kann entschuldigen, was Dein verdorbenes Wesen anstellt mit dieser Welt!» Tränen liefen ihr Gesicht runter, Tränen der Erlösung, des Lustschmerzes. Hiebe später blieb sie endlich stumm, ruhig, ganz in den Moment eingetaucht: Sie hob ab und flog.

Nun öffnete meine Hose, speichelte meine Eichel ein und stiess in ihren Arsch. «Das sind sie, die Stiche mit meiner Nadel!» Jasmin war inzwischen schweissüberströmt, was zur Konsequenz hatte, dass das Wachs von ihrem Körper abblätterte. Viele rote Punkte landeten auf dem Boden, Spuren, die sich bald mit den weissen Tropfen meiner spritzenden Erlösung vermengten.

«Das reicht noch nicht!» liess ich sie wissen und schritt an das Kopfende der Pritsche. Mit meinem Gesäss voran schob ich mich über ihren Kopf. «Die Rosette, los!» wies ich sie an. Jasmin verstand sofort und begann zu lecken. Und mein Gott, wie sie das tat! Noch nie hatte es jemand besser gemacht als sie. Tief drang sie mit ihrer Zunge ein, eine weitere Erektion kündigte sich an.

Doch plötzlich wurden wir unterbrochen.

Ich hörte eine Stimme, die nach mir rief, und es war nicht die von Jasmin, und nicht die von Léa. Es war diejenige meiner Frau. «Oliver! Bist Du da? Chef hat uns freigegeben, wegen dem Coronadings. Wem gehört die Jacke hier im Windfang?»

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