Die ganze Nacht

von M. Brody


Das scheue Zieselchen meinte, es sei die Art gewesen, wie ich sie berührt hätte. Sie sagte, als ich meine Hand an ihre Hüfte legte, eine unsittliche Tat, da hätte es Klick bei ihr gemacht. Ob ich das immer so täte, wollte sie wissen, doch ich ging nicht näher darauf ein, ich kenne dieses Redebedürfnis als eine Form von Übersprungshandlung, kurz bevor es zur Sache geht. Ich hatte das Okay, zog ihr das kleine Leinensäckchen über den Kopf und legte ihr Handschellen an. Vorsichtig führte ich sie die sechs Stufen bis an die Kellertür hinunter und schloss auf. Was danach kam, das Kidnapping Plus, wobei der Zusatz so viel wie „Use and Abuse“ bedeutet, war auch für mich besonders. Schweißtreibend, sexy und rabenschwarz.

Vielleicht eine Stunde später, wir sind mittendrin, bin ich warm gearbeitet und vergegenwärtige. Manchmal muss ich meiner Geilheit, meinem Momentgenuss mehr Raum geben, sonst rauschen diese schönen Bilder an mir vorbei und es passiert zu viel Mechanisches, mit dem Effekt, dass sich eine Frau wie ein Stück behandelt fühlt, was gut ist, ich dafür aber auf die Bewusstmachung ihrer Objektifizierung -penetrierfähige Zugänge, warme Haut, festes Fleisch, Schmerzkörper, Nässe, meine Kontrolle über sie- verzichte. Ich brauche einige Sekunden, um zu strukturieren. Die Fixierung mit dem Lochband ist keine neue Idee von mir. Es hat schon ungezählte Schraublöcher in der Platte der alten Werkbank. 

Nach der kurzen Pause pflücke ich die Reste des BHs von ihr herunter und verbinde ihre Hände mit einem Seil am Rücken. Sie ist ein bisschen geschafft, unsere Blicke treffen sich kurz, wir verstehen uns wie ein Tier das andere derselben Art. Niemals würde sie jetzt abbrechen, so stark fesselt sie das, was ich ihr an Feedback für ihre spezielle Selbstbewertung gerade liefere. Unten herum ist noch alles tadellos bei ihr, die Absatzstiefel, die dunkle Strumpfhose und das Höschen darunter. Der Rock ist längst weg. An ihrer Vorderseite habe ich mit der Weidenrute einiges angerichtet, einen Streich hat sie an der Wange abbekommen, das war Mist. Das hat mich wütend auf mich gemacht. Für ihre 39 % Maso hat sie viel geschrien, vielleicht habe ich es auch mit drei, vier Prozent zu gut gemeint. Trotzdem war es entzückend, hallte durch meine ausgedehnten Kellerräume. Ein bisschen Pipi hat sie gemacht, das an der Innenseite ihres Schenkels hinab gelaufen ist. Das Nylon konnte nicht alles aufsaugen, aber der staubige Bodengrund ließ keine Pfütze entstehen. Das kann passieren, zwischenzeitlich lächelt sie schon wieder. 

Ganz vorsichtig lege ich ihren Kopf mit der rechten Wange auf die Werkbank dicht bei der Kante und streiche Haare von ihrem Hals und aus ihrem Nacken, damit ich das verzinkte Lochband darüber legen kann. Mit dem Mini-Akkuschrauber treibe ich ruckzuck eine Schraube durch das Band in die Holzauflage, die schon vor Jahrzehnten den ersten ungewollten Anstrich aus Firnis, Farbe oder anderem Zeug bekommen hat und dadurch ganz dunkel ist. Sie kneift die Augen zu, aber ich bin behutsam, mache es nicht zu eng. Es soll sie ja nur unten halten und ich drehe die nächste Schraube so hinein, dass sie einen halben Zentimeter Luft nach allen Seiten hat. Das war`s auch schon, sie ist wieder bereit. Es ist kein richtiger rechter Winkel, den ihr Körper bildet, ihr Hintern ist etwas höher als die Platte der Werkbank. Ihre Brüste hängen frei und schaukeln leicht hin und her, wenn sie versucht, ihre Beine auszurichten, wodurch es sicher nicht bequemer wird. Ihre Hände suchen an den Kanten des Werktisches nach Halt.

Ich genieße diesen Anblick wie nichts anderes, könnte eine Stunde oder länger nur zuschauen. Wenn ich gleich herangehe, ist es wieder anders. Im Hinterkopf habe ich, dass sie irgendwann gefickt werden muss. Ich weiß noch nicht, wann ich das tun werde, zumindest ist das unser Deal. Vorerst mache ich mit einem Teppichmesser das Höschen ab, ziehe dafür die Strumpfhose ein Stück herunter und hebe sie wieder an, nachdem ich den Stoffetzen herausgezogen habe. Das Messer kommt gleich noch ein Mal zum Einsatz, damit Rosette und Pussy zugänglich sind. Ich schneide nur soviel von dem dünnen Material weg, wie nötig ist; die Nylonbedeckung ihrer Haut wirkt erregend auf mich. 

Kurz noch zögere ich, der Analhaken liegt in Griffnähe, ich weiß nicht, ob es das bringt. Ich lasse das Gefühl entscheiden und hole ihn mir dann doch. Als ich auf ihre Ritze spucken will, bekomme ich nichts zusammen. Sie muss den kleinen Knauf mit ihrem Mund feucht machen und ich bin wieder Mechaniker, verbinde das Stück Metall mit dem Frauenkörper, gehe anal in sie hinein. Es schmerzt, ich höre es von ihr. Der Haken, den ich mit Schnur an einer Werkzeugleiste weiter oben festmache, bewirkt, dass sie ihren Hintern noch ein Mal mehr anhebt. Schlagartig hört das Gestakse ihrer Beine auf. Die perfekte Haltung, das perfekte Bild für meine Sammelwut. 

Ich schiebe ihr zwei Finger hinein, gebe ihr eine halbe Minute schnelles Reinraus und komme dabei ins Schwitzen. Sie quietscht und jault, spuckt, springt sehr darauf an, ihre Hände wollen nach mir fassen, reichen nicht an mich heran und greifen nur Luft, bis sie dann auf der hölzernen Platte liegenbleiben. Noch ist sie nicht bereit für meinen Schwanz, besser ich bin es nicht. Das Fingerficken tue ich mittlerweile mit halber Aufmerksamkeit, weil in mir plötzlich der Gefühlsnachhall der Hiebe mit der Weidenrute von eben zuvor ist. Ihre Augen dabei, mich hat das unglaublich heiß durchströmt. So spüre ich es mehr, als dass ich sehe, wie mir ihre Nässe entgegen kommt. Ich suche nach der kleinen Erbse, muss sie gar nicht erst ertasten, denn sie zischt sofort los, als ich an der richtigen Stelle bin. Ich mache weiter, sie gerät ins Schwimmen, es tropft aus ihr heraus. Ich quäle sie, bis ich nur noch Jammern höre und meine Hand klitschnass ist. Irgendetwas hat sie gesagt, ganz leise. Sprechen war aber nicht erlaubt. Ich schlage kräftig auf ihren Hintern, vielleicht sind es 20 satte Schläge. Sie schreit jedes Mal auf, empört sich, dann schiebe ich ihr wieder meine Finger in die Möse, dieses Mal zwei mehr. 

Wieder spricht sie, wieder so leise, dass ich nichts davon verstehe. Ich schlage klatschend zu, nehme im Wechsel auch die linke Hand, treffe fast den Haken, dann kommen erneut meine Finger, die ich nun noch schneller, wie einen Kolbenhub, hinein dresche. Sie klingt nach Verzweiflung und steht längst nicht mehr still, nur ihr Kopf bleibt dank des Lochbandes in Position. Ich habe das Gefühl, ich treibe sie mit jeder Sekunde tiefer in ein unbedingt Geficktwerdenmüssen. Es gibt ein faszinierendes Geräusch, ein ganz süßes Schmatzen, als ich die Frequenz der Stöße halte. Dann höre ich auf und mache eine Pause.

Wahrscheinlich heult sie, ist bestimmt verzweifelt und will, dass ich es zu Ende bringe. Als ich mich ihrem Gesicht zuwende, sehe ich tatsächlich Tränen. Es berührt mich sehr, doch ich muss sie noch hinhalten. Mein Blick fällt auf das zerschnittene Unterhöschen, das am Boden liegt. Es ist süß, gar nicht Porno, wie auch sie selbst. Sie ist ein liebes Mädchen und ich tue ihr diese bösen Dinge an, behandle sie wie die letzte Schlampe. Es ist ein jedes Mal mein innerer Aufreger. Gewinnen tut immer das Schlechte. Wie intensiv das jetzt ist. Von mir aus kann das die ganze Nacht so weiter gehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s