Kapitel 7: Amplituden

Ich brach das ohnehin dissonante Blaskonzert ab, stand wieder auf, nahm die Maschine weg und öffnete den Käfig. Dann zerrte ich Joana heraus. «Das ist alles mau, werte Joana. Los, reck mir Deinen Po entgegen!» 

Am Boden lag sie, irgendwie zu erschöpft, um irgendetwas zu sagen, hob ihren Arsch aber brav zu mir hoch. Mit einem gelochten Spanking-Paddle aus Leder, der intensivsten Variante dieser Art, brachte ich nun ihren Po im Nu zum Glühen. Dann stiess ich mein bestes Stück in ihre Pussy, die noch von den vorherigen Gummi-Penetrationen leicht klaffte, brach aber nach ein paar Stössen wieder ab und nahm erneut das Paddle zur Hand, um sie weiter damit zu bearbeiten. Diesen Ablauf der Abwechslung wiederholte ich mehrere Male hintereinander. Auf diese Weise entstand dann das, was Joana aus tiefstem Verlangen wollte: Eine süss-saure Mischung aus Schmerz und Lust, eine kunstvolle Komposition aus den Ingredienzen der Extreme. Ganz am Ende, gewährte ich ihr endlich einen Orgasmus.

Joana war laut. Sehr laut. Alles, was sich aufgestaut hatte in ihr, Frust, Lust, Schmerz, Wut und Gier, jetzt musste es raus. Ich rieb mich ebenfalls zum Orgasmus und spritzte, so gut wie ich zielen konnte, auf das auf dem Käfig gelegte Paddle. Dann nahm ich es und warf es verächtlich auf den Boden, so dass es gleich neben Joanas Kopf zu liegen kam und dort meine Flüssigkeit in alle Richtungen verspritzte. Joana atmete heftig, aber weder das Geräusch des Aufpralls noch die Tropfen meines Saftes an ihr liessen sie reagieren. Offensichtlich war sie noch nicht wieder in Vollbesitz ihrer Sinne.

Zurück am Tisch sitzend, betrachtete ich die geschundene Joana und empfand eine enorme Genugtuung. Welch Glück ich doch hatte, mit diesem widerspenstigen Weib. Sie, die den inneren Kampf gegen ihren Stolz immer verlor und mich genau deswegen so liebte. 

Erst Minuten später bewegte sich auch Joana endlich. Auf allen Vieren kroch sie zu mir und blickte, zwischen meinen Beinen hoch, mit dem Blick einer gerade der Todesstrafe entronnenen Delinquentin. «Danke, mein Herr!» 

Wie sehr ich sie gerade liebte. Aber die Zeit war noch nicht reif für Zärtlichkeiten. «Wisch Dir mit dem Feuchttuch den Schweiss von der Stirn. Alex wird gleich mit dem Fotoshooting beginnen, sofern…» ich blickte kurz prüfend rüber zu diesem Mann, der wie ein nasser Sack in seinem Stuhl hing, «…er in der Lage dazu ist.» Alex, plötzlich wieder mit wachen Augen, warf mir einen verächtlichen Blick zu und antwortete: «Was ist das für’ne Frage!»

Begeistert über den Verlauf des heutigen Drehtages entfernte ich mich vom Set, mit meinen Kleidern in der Hand, und ging duschen. 

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