Kapitel 4: Drehkreuz

Nie hatte ich Elly anderen Männern überlassen. Immer war ich derjenige, der Hand anlegt hatte. Doch jetzt wurde sie von mir fortgetragen, hinauf auf die Bühne. Der Bärtige hatte gerade seine Paddle-Orgie beendet und zerrte, während Elly von zwei der drei Jägern an einer Flucht gehindert wurde, die geschundene Frau aus dem Käfig. Erschöpft lag sie flach auf dem Boden, die Spuren der eisernen Jungfrau überall an ihrem Körper, ein rot glühender, schon ins Blaue wechselnde Po. Elly hatte sich gefangen. Sie war ja auch gefangen. 

Dann betrat die Femdom, die wir in der Bar gesehen hatten, die Bühne. Sie lief schnurstracks zum bärtigen Dom und küsste ihn mit sichtbarem Zungeneinsatz und intensiver Umarmung. Weder dem noch immer benommen wirkenden Opfer auf dem Boden noch Elly mit ihren drei Wächtern schenkte sie auch nur einen Hauch von Beachtung. 

Ich trat etwas näher heran, um Ellys Reaktion besser einschätzen zu können. Ihr Blick wechselte zwischen dem dominanten Paar und dem Publikum, in dessen schimmernden Licht sie mich unmöglich ausmachen konnte. Doch ihre grossen Scheinwerferaugen öffneten sich noch weiter, als der Clown ebenfalls die Bühne betrat, mit gesenktem Kopf. Die Femdom begrüsste ihn mit der abschätzigen Bemerkung «Eben noch gefickt – und jetzt so geknickt?» und brach in schallendes Gelächter aus, in welches der Bärtige sogleich einstimmte.

«Bitte, Herrin, ich will das Fickstück doch nur… ficken.» stammelte er mit sehnsüchtigem Blick auf die am Boden liegende Lockenfrau. Diese begann sich zu recken und warf einen verwunderten Blick auf den Clown. Doch dann erschien wie aus dem Nichts der dunkle Simba. Der Clown zuckte zusammen und schien wie durch einen Zauber gleich um Zentimeter geschrumpft. «Gnade, Herrin!» stammelte er und schlurfte langsam, mit scheuem Blick zu seiner Befehlshaberin. 

Simba, offensichtlich über den geplanten Verlauf des Abends gut instruiert, zog an einem dunkelblauen Vorhang, der im bisherigen Verlauf des Abends die Rückwand des Theaters dargestellt hatte. Dahinter kam ein Andreaskreuz zum Vorschein, ausgestattet mit metallenen Fesseln an jedem Ende für Hände und Füsse. Das Kreuz war insofern etwas sonderbar, als dass es selbst wieder auf einem kreisrunden Holz befestigt war. Der Bärtige gab Ellys Wärtern ein Zeichen, welche umgehend reagierten und sie ruckartig in Richtung Kreuz bugsierten, dabei Rock und Bluse von ihrem Köper rissen und sie befestigten. Ellys Widerstand war gar nicht so gross, wie ich erwartet hatte, fand ich. Was dachte sich dieses Weibsbild wohl?

«Ihr habt gute Dienste geleistet, Jungs!» lobte der bärtige Dom die drei Männer, als sie mit Elly fertig waren. «Die Belohnung ist euer.» Mit sichtbarer Zufriedenheit stürzten diese sich auf die lockige Sub am Boden, öffneten ihre Hosen und begannen sie für ihre fleischlichen Freuden zu nutzen, in allen sich darbietenden Versenkungen. Sie waren teilweise grob, teilten hin und wieder eine Ohrfeige aus oder zerrten an ihr. Willenlos, wie in Trance, liess sie nicht nur gewähren, sondern erfüllte alle Befehle, war breitwillig und ging komplett in der Rolle als Lustdienerin dreier kräftiger Körper auf. Bald war sie von einem Cocktail unterschiedlicher Sekrete überzogen.

Das Publikum murmelte zufrieden, einzelne Rufe feuerten die drei Männer an, so lange, bis sich alle drei ausgetobt und in ihr ergossen hatten.

Der Bärtige klatschte drei Mal in seine Hände. Sofort kramten die Jäger ihre Sachen zusammen und trugen die völlig erschöpfte Sklavin von der Bühne, weg, ins Dunkel des Raumes. Die Femdom, der Bärtige und der Clown blickten nun auf Elly, die, im Wissen, dass sie nun ins Zentrum der Geschehnisse gerückt würde, so heftig zu atmen begann, dass ihre Aufregung von Weitem erkennbar war. «Pio!» wandte der Dom sich an den Clown, «unser Freund Dom G. hat uns freundlicherweise ein neues Spielzeug zu Verfügung gestellt. Verbinde ihr die Augen und prüfe, ob sie danach bereit ist für Simba.» Pio nickte fast übereifrig, um sich Wohlwollen seiner Herrschaft zu ergattern, kramte eine Augenbinde aus seiner Hose und näherte sich der gefesselten Elly mit dem breitesten Grinsen, welches auf seinem Gesicht Platz hatte. Elly schrie lauthals: «Stop! Halt!! Nein!!!». Aber nichts von alledem entsprach dem Safeword, welches wir vereinbart hatten, damals, bei unserem allerersten Treffen im Industrieareal. Sie wand sich in den Fesseln, die an ihrem Körper scheuerten, aber ihre Bewegungsfreiheit war minim. Innert Sekunden war sie ihres Sehsinns beraubt. Doch das war noch nicht alles: Die Femdom wollte ebenfalls ihr Vergnügen mit der Gefangenen und befestigte zwei Klemmen mit je einem kleinen Gewicht daran an Ellys Brüsten. «Meine Süsse, ich weiss, dass dies sehr soft ist für dich. Doch denke daran – das einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.» hauchte sie verheissungsvoll.

Das war der Moment, in welchem ich die Bühne betrat, allerdings ohne, dass Elly dies mitbekommen konnte. Kein Wort wurde gewechselt. Ich nickte Pio zu, der Elly in der Folge ihren BH auszog und dann, mit schelmischer Lust, ihren Slip mit einer Nagelschere zerschnitt. Die Fetzen des feinen Stoffes segelten zu Boden, Pio beobachtete das Resultat seiner Tat mit der Freude eines Kleinkindes. Sein anschliessender Griff in ihren Schritt quittierte Elly mit einem einzelnen Protestlaut, doch es beschlich mich der Eindruck, als wollte sie sich nicht durch unnötige weitere Reaktionen noch mehr in die Bredouille bringen. Pio leckte die Finger, die er für vielleicht drei, vier Sekunden in Ellys Scham hatte, mit der gesamten Zunge ab und kassierte dafür prompt eine Ohrfeige von seiner Herrin. «Du nichtswürdiger Fleischkloss!» schimpfte sie, und sofort duckte er sich wieder. «Simba!» rief sie. Pio muckste nur halblaut «Gnade Herrin, nicht Simba, bitte, nicht nochmals!», fiel auf die Knie und leckte ihre Stiefel, um ihr seine Devotion zu beweisen und weiteres Unheil abzuwenden. 

Doch er hatte Glück. Diesmal kam er davon, denn der Dunkelhäutige hatte eine andere Aufgabe. Er rollte ein Wägelchen hinein, auf welchem mehrere Fleischer-Messer lagen. 

Das Andreaskreuz begann sich langsam zu drehen… Elly konnte nichts sehen, ihr Körper drehte sich, und die Gewichte an ihren Brüsten begannen durch die Fliehkraft in alle Richtungen zu ziehen. Als das erste Messer von Simba geworfen worden und neben Elly stecken geblieben war, kreischte sie. 

Weitere Messer folgten, bis der Vorrat aufgebraucht war, alle gekonnt um Elly herum auf dem Brett verteilt. Simba drehte sich zum Publikum, verneigte sich und erntete den Applaus, den er sich redlich verdient hatte; dann stoppte er das Rad und sammelte seine Messer wieder ein.

Jetzt war ich an der Reihe. Das Rad begann erneut zu drehen, allerdings viel langsamer, und meine Single Tail begann auf Ellys Körper kleine, wunderschöne Striemen zu zeichnen. Ich sprach kein Wort, denn Elly sollte nicht wissen, wer ihr diese Markierungen gerade zufügte. Oder ahnte sie es? Als wäre meine Art, sie zu züchtigen, wie meine Handschrift, schien diese perverse Freude in ihr aufzukommen, diese Lust, dieser unerklärliche Genuss, den sie stets empfand, wenn ich sie auf ihre Lustschmerz-Reisen schickte. Minutenlang fuhr ich fort, in höchster Konzentration. Und Elly hob ab, flog davon, der Welt entrückt. 

Nun gab ich Simba das Signal, das Rad anzuhalten, und nahm Elly die Augenbinde ab. Sie blinzelte, und erstauntlich rasch flossen die Kräfte zurück in ihre Gliedmassen. Irgendwie, so las ich aus ihrer Körperhaltung, fing sie die ganze Situation, ihr Ausgestellt-sein und das, was sich soeben zugetragen hat, erst jetzt so richtig zu erfassen. «Lass mich los!» fing sie auf einmal an, mir beleidigt ihr Leid zu klagen. «Ach, das mit diesen Wunschzettel-Subs ist immer so eine Sache. Sie kriegen nie, was sie artikulieren. Nur das, was sie sich im tiefsten Innern wünschen. Eine Bestrafung für ihre Missetaten.» Ich holte tief Luft und gab fast beiläufig die Anweisung: «Simba, sei so gut.» 

Simba zerrte einen Bodenpranger auf die Bühne. Ein Metallgestänge, mit festem Halsreif, der den Kopf unbeweglich machen würde, und mit Lederfesseln für die Gliedmassen. Elly schwitzte für alle sichtbar: Das Licht der Spots glitzerte auf ihrer Stirn wie Tau. Das Bestimmende ihres vorherigen Wunsches hatte sich in eine Art Agonie einer zum Tode Verurteilten verwandelt, doch sie äusserte sich nicht. Mein Sadismus, den ich heute besonders auf der mentalen Schiene auskostete: Er gab mir unendliche Genugtuung. «Du Weib, sieh nur, was Du Dir eingebrockt hast!» dachte ich, selbstzufrieden und in Aussicht auf das Finale.

Laut stampfend kündigte sich nun Gareth auf der Bühne an. Wie er sich sich in der Rolle des Zeremonienmeisters offensichtlich wohl fühlte! Das Zentrum einer Manege für sich beanspruchend, ganz der Zirkusdirektor des perversen Schauspiels, fasste er sich an die Ohren und rief dem Publikum zu: «What shall we do? Say it!» Das Publikum grölte wie auf Befehl im Chor: «Lock Her Down! Lock Her Down!». Wie ein König strahlte er, dieser Engländer, mit der inneren Genugtuung eines Despoten, dem sein Volk auf frenetische Weise huldigt. «Simba, please! You heard what the united people of Perversia have yelled!”

Simba begann, damit Elly vom Rad zu befreien, und führte sein Werk danach gleich fort, indem er sie auf den Pranger spannte. Das Publikum schrie weiter «Lock Her Down! Lock Her Down!» und feuerten ihn dadurch an. Elly, überwältigt von der Szenerie, liess alles über sich ergehen. Es wäre ohnehin aussichtslos gewesen, sich zu wehren. Bald war ihr Po in fickbereiter Höhe und ihr Blick zum Publikum ausgerichtet. Jede und jeder würde nun ihn ihr Gesicht starren, unausweichlich.

 «Ich denke..» murmelte ich süffisant zu ihr, «…eine solch grosse Brat wie du, meine Elly, braucht ein ebenso grosses Teil.» Dann zwinkerte ich Simba zu, der seinen Hosenstall öffnete und seinen grossen, geschwollenen Luststab vor Ellys Gesicht hin- und her schwenkte. «Der Mann ist doch schwul!» rief Elly in aufkeimender Panik vor der Vorstellung, von einem Mann penetriert zu werden, der doch soeben einen anderen, überaus hässlichen Mann gevögelt hatte. «Du weisst selbst, meine Teure: In der Sexualität sind die Dinge nie so klar, wie sie scheinen.» 

Und so unklar wie die Situation für sie war, so sollte sie auch bleiben. Simba und ich begaben uns hinter Elly. «Ein bisschen Sex hat noch nie geschadet. Du wirst bald gefickt, von wem auch immer; Auswahl hat es hier ja zu Genüge. Doch für einige, bedauernswerte Menschen bleibt das Begatten ein unerreichbares Ziel, und diesen Leuten wollen wir heute, in einem Anflug von grösster Philanthropie und christlicher Nächstenliebe, doch auch etwas gönnen. Denn Pio, das arme Clown-Wesen wird leider auch heute nicht zu Potte kommen. Er hat dafür Deine Pumps erhalten, die Du mir vorhin überlassen hast.»

Pio, mit Ellys Pumps in der Hand, kniete sich seitlich ins Blickfeld von Elly, holte seinen kleinen Schwanz aus seiner Hose und begann, die Sohlen der Pumps zu lecken, dann an deren Fussraum zu riechen und sich gleichzeitig mit der anderen Hand zu reiben. Da Simba und ich hinter Elly standen, konnten wir nur aufgrund des Murmelns und Kicherns des Publikums erahnen, dass Elly wohl einen ziemlich angewiderten Gesichtsausdruck machte. «Voilà», dachte ich, der richtige Moment, um sie von hinten zu nehmen. Dieser Zwiespalt zwischen Ekel und Lust, er war das, was ihre Erregung in neue Sphären schraubte – ganz gegen ihren Willen, ihren Stolz; dessen war ich mir sicher. Und ich war es, der in sie eindrang. Nein, das war keine Feuchtigkeit bei Elly. Es waren Niagara-Fälle.

Das Publikum hatte seine Freude, unter Applaus kam Pio, seine Tröpfchen segelten zu Boden, und ich glitt in rhythmischer Bewegung in meine Elly, und wieder hinaus. Meine. Sie war und blieb meine. Niemand durfte sich an ihr vergehen, auch in der Öffentlichkeit nicht. Und irgendwie wusste sie das auch, auch wenn ich sie auf die Achterbahn schickte. Sie spürte, fühlte, dass ich es sein musste, der in ihr war. «Mein Herr!» schnauft sie, «ich bin unendlich dankbar. Ich liebe sie.» In dem Moment kam ich in ihr, schrie «Du verdammte Hexe!» und das Bühnenlicht erlosch.

Kapitel 5: Sonne

Ja, es war ein intensiver Abend gewesen, sicher einer der aussergewöhnlichsten in meinem Leben. Elly begann sich zu bewegen. Sie wachte auf. Wortlos zog ich die Decke zur Seite. «Hey!» protestierte sie, doch meine Lust auf sie, sie liess sich nicht verbergen. Ich hatte meine Hose heute früh umsonst angezogen. Rasch hatte ich sie in die Ecke geschleudert und legte mich auf sie.

Langsam drang ich in ihre feuchte Pussy ein, sie empfing mich, als wäre es die ureigene Bestimmung ihres Daseins. Verträumt blickte sie mich an, so zauberhaft mädchenhaft und verdorben. Unendlichen, ganz privaten Genuss verspürten wir, in einer beispielloser Innigkeit. Die Blicke verhakten, wir traten ein, durch die Pupillen des Gegenübers; hinein in die Seelen des Anderen. Wärme, welche Wärme, dachte ich, die Sonne, die war sie. Elly. Als ich ganz in ihr war, küsste ich sie.

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