4.3 Séance

«Madame Elly, wie schön, hat Dich Dein Weg, oder besser, Dein Dom, hierhergeführt!» ertönte es auf einmal aus Lautsprechern, die uns bisher verborgen geblieben waren. Das Erklingen der Stimme des Fürsten rettete mich, der wie ein Stier fast kopflos etwas begonnen hatte, dessen Ende er nicht kannte. Gleichzeitig verschärfte es die Situation für meine Sub; Ellys ganze Haltung liess mich ihre Aufregung lesen, wie ein offenes Buch – auch wenn sie sichtlich bemüht war, selbstbewusst zu wirken. Bestimmt fragte sie sich, woher der Fürst sie kannte und, wo er sich wohl befand. Ihr hektischer Blick in den Raum war ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie Kameras suchte; woher sonst konnte der Fürst wissen, dass sie hier war, jetzt, auf der Bühne?

Der Fürst fuhr mit seiner sonoren Stimme fort, indem er zurechtweisend monierte: «Frechheiten im Metrotunnel zu Paris, werte Madame Elly, die werden vom französischen Hochadel nicht toleriert!»

In Ellys Schockzustand mischte sich immer mehr Wut. Sie warf mir einen harten Blick zu, wie ich ihn nie gekannt hatte: Er übermittelte eine Botschaft, die sie nicht zu artikulieren brauchte: Verräter!

«Paris ist die Stadt der Liebe, nicht der Insubordination. Sie werden ihre Missetat entsprechend wiedergutmachen müssen, an den geschundenen Seelen der französischen Sklavinnen, die sich vor ihnen befinden. Nackt sind diese ja schon.»

Jede der Geigerinnen setzte ob dieser Bemerkung ein scheues Lächeln auf. Elly hingegen war, gelinde ausgedrückt, erbost. Wie in einem Dampfkochtopf unter Druck gehalten war ihre Wut, aber das Sicherheitsventil konnte jeden Moment anspringen. Nun war es an mir, sie mit der gütigen Stimme ihres Herrn dort hinzudirigieren, wo der Fürst sie am Werk sehen wollte.

Nicht nur er.

«Kommen Sie, Madame Elly. Die Damen freuen sich auf Deine Zunge.»

Flugs hatten die Streicherinnen ihre Musikinstrumente versorgt und folgten der um die Zuschauer erweiterten Version meines Plans. Sie spreizten ihre Beine. Nein, nicht nur das: Wie in einer Choreografie einstudiert zogen sie eine nach der anderen ihre äusseren Schamlippen auseinander, hielten ihre Perle bereit und die Eingänge geöffnet.

Für Elly.

Man konnte die unerträgliche Spannung beinahe anfassen. Wie würde Elly nun tun? An eine Flucht war jedenfalls nicht zu denken, Ellys Stolz hätte das niemals zugelassen.

Natürlich reagierte Elly auf ihre eigene, trotzige Weise. Wie sonst? Sie entkleidete sich vollständig, warf den zweiten ihrer Pumps in hohem Bogen wie ein Showstar sein Schweisstuch ins Publikum und präsentierte ihren Körper zuerst dem Orchester, dann den Zuschauern. Als wollte sie damit sagen: Schaut her, ich habe den schönsten Körper von allen hier, und keine Scham, ihn zu zeigen.

Sie verblüffte mich, dieses Teufelsweib in himmlischem Körper, der meine Sinne so betörte. Ich hätte es nicht zugegeben, aber sie machte mich mit ihrem Verhalten irgendwie stolz.

Das Publikum jedenfalls applaudierte, was Elly dazu animierte, mir diesen arroganten Siegesblick zuzuwerfen. Es war ihre Art, mich wieder übertrumpfen zu wollen, meine Aktion zu zerstören, wie sie es immer wieder zu tun trachtete. Doch meine Antwort war nur ein mitleidiger Blick, denn der vorgesehene Ablauf hatte mit der nicht unwahrscheinlichen Eventualität ihrer Frechheit gerechnet. «Jean, François! Allez-y!»

Die beiden Männer, die eben noch zu den Musizierenden gehört hatten, traten nun auch nach vorne, zu Elly hin. François packte Elly von vorne an den Armen, Jean näherte sich ihr von hinten und griff ihr ohne Federlesen mit dem Lederhandschuh direkt in die Pussy. Sie stiess einen Schrei der Überraschung aus, der alle Zuschauerinnen und Zuschauer zum Kichern brachte. «So einfach, Elly? Geil wie eine Darstellerin im Moulin Rouge? Du wusstest doch, dass Du nicht ungeschoren davonkommst.»

François drückte Elly nun zu Boden, auf die Knie, und packte dann seinen Prügel aus und präsentierte ihn direkt vor Ellys Nase. Angewidert drehte sie ihren Kopf zur Seite. Derweil holte Jean ein Fläschchen Gleitmittel aus der Hose und griff nach einer der Kerzen in der Nähe, die gerade etwa die Abmessungen des doch mächtigen Schwanzes von François hatte. Beides präsentierte er meiner Sub. Mit verzweifeltem Gesichtsausdruck suchte Elly den Blickkontakt mit mir.

«Ich denke, es ist Zeit für ein paar Erklärungen. Alle Anwesenden hier gehören einem speziellen Zirkel an, nicht unähnlich dem, den Du aus meinem Buch kennst. Es ist eine handverlesene Gesellschaft. Was aber im Buch nicht vorkommt: Alle mussten eine Aufnahmeprüfung vor dem Fürsten absolvieren. Ich bin sicher, das kommt für Dich wohl kaum überraschend, oder, meine Liebste?»

Schweissperlen glitzerten auf Ellys Stirn. Irgendetwas musste sie doch geahnt haben, ein romantischer Abend mit Dom G. wäre seinem Ruf und unserer Beziehung niemals gerecht geworden. Ihr Oberkörper schwankte leicht; in wohliger Genugtuung stellte ich mir vor, wie ihr Puls bestimmt in ihren Ohren rauschte. 

Jetzt hatte ich sie wieder im Griff.

«Dass die Prüfung allerdings so derb vor allen anderen stattfindet, und nicht mit geschlossenem Vorhang, nun, das hast Du Dir selbst zuzuschreiben. Ich denke aber, die Gäste schätzen diese unerwartete Sensation, bevor sie ihres geheimnisvollen Weges gehen. Du hast zwei Möglichkeiten, wie Du die Prüfung bestehen kannst. Du wirst die 10 Sklavinnen hier zum Höhepunkt lecken, eine nach der anderen, mit Zeitlimit. Oder sagen wir besser, Kerzenlimit. Das hübsche Stück Wachs wirst Du in Deinem Anus halten müssen, brennend. Du wirst erstaunt sein darüber, welche Motivation dies erzeugt.»

Ein Flüstern zischte durch den Zuschauerraum.

«Die zweite Variante, Elly, und ich weiss, die würdest Du eigentlich gerne wählen, nur schon aus Rache mir gegenüber, ist das Äquivalent… Du bläst alle Herren, bis sie kommen… in Deinem Mund.» 

Ich wusste genau, dass Elly das Lutschen fremder Schwänze eklig fand; vor allem der Gedanke, bis zum Ende – vor dem grauste ihr, es sei denn, es wäre meiner. Und so entschied sie sich, wie ich es erwartet hatte: Für die Frauen. Sie machte sich auf, auf allen vieren und wollte sich schon der ersten, der geschundenen Sklavin zuwenden, doch ich stoppte sie: «Nicht so schnell! Die Kerze fehlt noch; und alle wollen ganz genau sehen, dass Du sie auch wirklich in der richtigen Versenkung hast! Komm, Mädchen, zeig Deinen hübschen Po dem Publikum! Die Pussy kennt es dank Deiner niederträchtigen Show vorhin ja schon!»

Mit einem Wink sorgten die beiden Franzosen für die richtige Position, Ellys Blick gegen die Wand, Hintern gegen das Publikum. Und dann zündete ich die nächste Stufe der Demütigung. «Oh, ich hatte da noch was vergessen, Elly.» Die Wand, an die Elly blickte, war keine einfache Kulisse. Es war eine Fläche aus Mini-LEDs. Mittels meines Smartphones, welches ich mit einem kurzen Antippen mit der Wand verband, übertrug ich Ellys Rosette in Grossformat und präsentierte diese nicht nur dem Orchester und dem Fürsten, wie ursprünglich angedacht, sondern allen Anwesenden, unter deren gurrendem Wohlgefallen. Jede einzelne Falte in Makro. «Oh! Hier hat es noch zwei, drei Härchen, wer hat Dich an dieser delikaten Stelle bloss so lausig rasiert? Sollen wir das Feuer der Kerze dazu verwenden, um sie zu entfernen?»

«Du verdammter Mistkerl!» brach es lauthals aus ihr heraus. Überdruck. Das Sicherheitsventil.

«Nicht? Na dann. François, une pincette, s’il te plaît !»

Das Publikum begann spontan zu applaudieren, als ich mit der Pinzette begann, den ungewünschten Haarwuchs zu entfernen. Stolz präsentierte ich den Vorgang und das Ergebnis auf dem Grossbildschirm. Was für ein erster Höhepunkt, diese Form von Demütigung, die für mich eine unglaublich pikante Premiere war. «Abartiger Sadist!» keifte Elly.

«Abgesang in Agonie. Das ist alles, was Du noch kannst. Wie war es möglich, dass eine so vornehme Dame, eben noch dem luxuriösen Ambiente frönend, so rasch nur noch ein Schatten ihrer Eleganz ist?» Ich zog meinen Gürtel aus der Hose, mit der Geräuschkulisse, die Elly genau kannte. Ihre Stimmung pendelte zurück: «Mein Herr… ich….» Doch bevor sie fertigstammeln konnte, hatte das Leder bereits seine Spur quer über beide Pobacken gezeichnet. Nicht aufgewärmt, schmerzte meine Reaktion – und genau das sollte sie. 

«Contenance, Salope! Et maintenant… Jean, je t’en prie!» Jean kam mit der Kerze und dem Gleitmittel und steckte, ebenfalls in Grossformat zu sehen, das Ende der Kerze in Ellys Arsch, was mit einem Applaus aus dem Publikum verdankt wurde. «Los, Elly!» forderte ich sie auf, und erstaunlich gehorsam machte sich Elly krabbelnd zur ersten Geigerin auf, deren vorherige Demütigung Elly so erregt hatte. Sie, dieses hübsche junge Mädchen, aufgeheizt durch das bisherige Geschehen, kam, kaum hatte Elly deren Klit mit der Zungenspitze berührt. Ihr Gesäss zuckte wie unter Strom, nur die Fesseln am Fuss sorgten dafür, dass sie an Ort und Stelle blieb. Schliesslich sackte sie in sich zusammen.

Auf ihrem Weg zur zweiten Geigerin tröpfelte heisses Wachs von der Kerze auf Ellys Waden. Ein «Autsch!» entfuhr ihr, was die Zuschauer äusserst belustigte. Elly aber wirkte, als könnte sie diese Schmach ausblenden und bohrte ihr Gesicht in die Vulva der nächsten fremden Frau. Sklavin Nummer 2 war deutlich schwieriger zum Höhepunkt zu bringen. Elly steckte ihre Finger in die Pussy und massierte sie in der Komm-Her-Bewegung, aber erst ein weiterer Finger im Arsch brachte die Sklavin schliesslich zum Orgasmus. Nummer drei war diejenige, deren grossen Schamlippen voll von Ring-Piercings waren. Etwas irritiert überlegte meine Sub, wie sie damit umgehen sollte, zog dann aber alles auseinander und vergrub ihr Gesicht im rosa Fleisch der Frau. Ellys Zungeneinsatz war beeindruckend…fast neidvoll übertrug ich die Details auf den Grossbildschirm.

Die Sklavin vier öffnete sich besonders weit, als Elly dort ankam. Und feucht war sie, das weisse Sekret tröpfelte schon zu Boden, bevor überhaupt begonnen wurde. Fast die ganze Hand von Elly hatte Platz in der Vulva, und der aufgebaute Druck liess auch diese Frau innert weniger Minuten explodieren. Nummer fünf stöhnte am lautesten, als Elly an ihrer Perle saugte und leicht hineinbiss. Der Höhepunkt folgte unmittelbar.

Die Flamme der Kerze brannte noch und war noch nicht wirklich in bedrohlicher Nähe. Also begann ich, die Situation zuzuspitzen, indem ich das Publikum wie bei einem Rockkonzert animierte. «Lesbienne! Lesbienne!» skandierten sie im Chor, und bevor Elly überhaupt reagieren konnte, squirtete die Sklavin Nummer 5 ihr ins Gesicht, kurz bevor sie kam. Das Publikum johlte, wurde aber vom Fürsten umgehend über die Lautsprecher zurechtgewiesen. «Silence!»

Hinter Elly stehend, flüsterte ich in ihr Ohr: «Pass auf, dass die Orgasmen der Frauen nicht zu heftig werden! Die Flamme könnte erlöschen, Elly!»

Im Bewusstsein, dass jeglicher Widerstand ihrerseits nur ein weiteres Verkomplizieren ihrer Situation zur Folge hätte, setzte Elly die Erfüllung ihrer Aufgabe bei den nächsten Angeketteten fort, in unterschiedlicher Art, unter Einsatz des ganzen Spektrums, das ihr mit Mund und Händen zu Verfügung stand. Manchmal mit unglaublicher Zärtlichkeit, manchmal mit einer groben Härte. Erst als sie bei Nummer 10 angekommen war, hielt sie wieder inne. Erneut war wieder nichts so, wie sie es erwartet hatte: Sie sah keine Vulva, sondern einen Schwanz vor sich. Vor ihr sass keine Frau, sondern eine Transsexuelle, und an Ellys Reaktion konnte ich ablesen, dass sie das Gesicht dieser Asiatin sofort wiedererkannte: Lila.

Elly schaute zu mir, voll von Fragezeichen in ihrer Mimik, und ein leichtes, ungläubiges Kopfschütteln. Die Kontaktdaten zu Lila, die sie damals als kleine Rache für meinen Wunsch nach einer zweiten Sub aufgeboten hatte, die hatte sie mir nie gegeben. Und nun sass sie da, mit halb erigiertem Schwanz vor ihrer Nase. «Ich wiederhole, was ich Dir schon im Métro-Tunnel gesagt hatte: Unterschätze nie Deinen Dom. Niemals!»

Das Feuer kam nun bedrohlich nahe.

(Fortsetzung demnächst)

Das erste Buch zu Elly und ihrem Dom G. ist noch immer erhältlich!

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