4.7 Cohésion

«Das ist jetzt nicht wahr, oder?», fuhr es aus meinem Mund. Elly, inzwischen ganz zurückgekehrt mit Geist und Seele, begann schallend zu lachen, was mich zusätzlich irritierte. Was verdammt wurde hier gespielt?

«Dom G., welch Überraschung!», begrüsste mich Natascha und behandelte Elly wie Luft. «Haben Sie die Rasse eines Arabers? Sie sind schnell, intelligent und vor allem ausdauernd…?» 

Immer noch um innere Orientierung ringend, fiel es mir schwer, dieser Impertinenz angemessen zu begegnen; doch das Lachen von Elly brachte mich zur Überzeugung, dass Nataschas Auftritt hier kein Zufall sein konnte. Dieser Gedanke war der Anker, den ich verzweifelt gesucht hatte und an dem ich mich festhielt.

«Mein Herr!», begann Elly mich zu siezen. «Nachdem ich bereits eine Belohnung erhalten habe, und es mein Wunsch ist, Ihnen zu dienen, wie ich es Ihnen gegenüber bereits geäussert hatte, haben Sie heute die freie Wahl, was Sie tun möchten, und mit wem. Ich bin ihre Sub, die Reaktionsfetischistin, und alles, was Ihnen Lust bereitet, tut es in gleichem Umfang auch mir.»

Also doch alles ein abgekartetes Spiel?

Natascha glitt in bewundernswerter Anmut vom Hengst und piff mit den Fingern nach jemandem, der das wunderschöne Tier für sie in seine Box bringen würde. Als ich erkannte, wer herbeigeeilt kam, natürlich nackt wie Natascha, war ich es, der zu Lachen begann. «War ja klar!» Lila. 

«Was für ein Grössenunterschied des Gehänges», dachte ich noch amüsiert, bevor sie die Zügel von Natascha übernahm und mit dem Pferd aus unserem Blickfeld verschwand. 

Natascha gesellte derweil sich zu Elly, half ihr ganz aus der Reiterkleidung, so dass sie danach ebenfalls nur in Reitstiefeln genauso nackt dastand wie Natascha. Elly und dieses blonde Biest strahlten mich an, als wäre ich der Erlöser sämtlicher Weltreligionen. «OK», dachte ich, «dann wollen wir doch mal sehen.»

«Für diese üble, freche Anmache denke ich, hat Natascha eine ganz besondere Vergeltung zu gewärtigen!»

Natascha zog ihr Kinn nach oben, ohne das ständige, stolze Lächeln von ihrem Gesicht zu verbannen. Ihre Augen zeigten diese überheblich arrogante Ader, die sie mich schon während des ganzen Abendessens hatte spüren lassen. Ich gab mich unbeeindruckt und öffnete das Sideboard zu meiner Seite, um die Ausstattung und damit die Möglichkeiten zu prüfen, die sich mir boten. Sofort begannen sich die ersten klaren Gedanken mit weiteren zu verbinden und das Gebäude eines Szenarios aufzubauen, das ich zwar nicht für den heutigen Abend erwartet hatte, aber meinen Gelüsten die grösste Befriedigung versprach. Die Frage, wie genau alles so weit gekommen war, verblasste angesichts alles überstrahlender Vorfreude immer mehr.

Nach dem Ausbreiten einer Wolldecke befahl ich der blonden Brat, sich auf den Boden zu legen. Sie folgte mit Absicht provokativ langsam. «Elly, ich will diese wertlose Nutte als bewegungslosen Seestern sehen, die Beine gespreizt an der Stange, an welcher Du gerade hingst. Hier!» Ich zeigte auf die verschiedenen Riemen und Befestigungsmöglichkeiten, von denen nun meine Sub als Dienerin Gebrauch machte. Natascha liess alles über sich ergehen, ohne den geringsten Widerstand. Im Gegenteil, sie blickte gelangweilt zu mir, wohl um mich noch weiter zu reizen. Am Ende hing ihr Gesäss einige Zentimeter frei in der Luft, die Schulterblätter am Boden und die Arme waren weit auseinandergezogen an den Halterungen in beiden Ecken der Box befestigt. Ich übernahm derweil das Zaumzeug, stülpte es über Nataschas Kopf und zog die Trense durch ihren Mund, und siehe da: Nun kam doch ein klein wenig Protest auf.

«Wissen Sie, Natascha. Hochmut kommt vor dem Fall. Und der Fall von einem hohen Ross ist besonders schmerzhaft, wenn Sie in den Fängen von Dom G. landen.» Mein Sadismus kochte feinstes Brainfood; ich war nicht mehr zu halten. Das medizinische Hautklammergerät im Sideboard hatte mich von Beginn weg in Bann gezogen, und als hätte mir eine Stimme gesagt, dass ich es jetzt zu tun habe, folgte ich einem übersinnlichen und doch sehr sinnlichen, inneren Befehl. 

Elly erschrak, aus Nataschas Mund gurgelte ein Geräusch des Unbehagens, aber die Freude des Psychopathen, der gleich zuschlägt wie Hannibal Lector, sie liess keinen Handlungsspielraum zu. 

Zuerst führte ich Natascha ein Vibro-Ei in ihre Pussy, welches mit Leichtigkeit aufgenommen wurde; dann desinfizierte ich ihren Eingang und jagte langsam, begleitet von einem breitem Grinsen, eine Klammer nach der anderen in ihr delikates Fleisch. Millimeter um Millimeter verschloss ich ihr Geschlecht immer mehr und suhlte mich innerlich in einem unvergleichlichen Hochgenuss. Jedes Klacken liess Natascha dumpf aufmucken, doch die in den verbleibenden Zwischenräumen austretende Flüssigkeit bestätigte, dass ich genau das Richtige tat.

Elly begann zunehmend, die Erotik zu fühlen, die sich hier gerade entfaltete. Nicht nur, was mit Natascha geschah, sondern welche Rolle ihr dabei zugedacht war. Mehr und mehr verfestigte sich meine Überzeugung, dass sie meine Gedanken lesen konnte. Auch so ein Teufelsweib.

Als Nataschas Lustgrotte verschlossen war, fragte ich: «Was meinst Du, Elly, ist diese freche Göre noch weiter eine Venusfalle und damit eine Gefahr?» Ellys Augen hellten sich auf, sie überlegte kurz, beäugte Natascha von oben bis unten und urteilte schliesslich: «Mein Herr, alles gut bis auf die Brustwarzen! Die könnten ebenfalls auf unbedarfte Männer anziehend wirken. Ich finde…» 

Noch bevor sie den Satz fertig ausgesprochen hatte, gab ich ihr die entsprechende Anweisung: «Halten sie sie zusammen, Schwester E.» Elly verstand sofort, überdeckte die Brustwarzen mit dem Fettgewebe unter- und oberhalb davon und ich tackerte sie ebenfalls zu. So waren am Ende alle Zentren weiblicher Lustempfindung verbarrikadiert und die Zeit gekommen für den eigentlich maliziösen Akt: Die Inbetriebnahme des Vibro-Eis.

Nataschas Schamlippen schwollen an; das Lustklagen aus ihrem beeinträchtigten Mund wurde immer lauter, weshalb ich Elly schliesslich anwies, über den Kopf dieses Biestes niederzukauern. «Leck, Du Schlampe!» befahl sie. Die Sklavin versuchte ihr Bestes, durch die Trense hindurch. Meine Erregung erklomm eine beinah schmerzhafte Intensität. Der Drang, meinen Schwanz zu versenken, jetzt, kratzte an der Unbeherrschbarkeit. Elly verstand. Irgendwie war ich durchsichtig für sie und sie nickte zustimmend, bestätigte dadurch meine freie Wahl. Sie wusste genau, was ich benötigte, und dass ich, ihr Herr, sich das nehmen musste, wonach es ihm dürstete; dieser Moment war viel grösser und wichtiger als die Eifersucht, die Elly ab und an heimsuchte.

Meiner Kleider entledigt ging ich auf die Knie und begab mich zwischen Nataschas Beine, schmierte mein bestes Stück und ihre Rosette und drang dort ein. Elly war die Hauptperson in meinem Leben und genau das wollte ich sie spüren lassen, indem ich ihr während des Akts tief in die Augen schaute, das Fleisch vor mir so zu einer reinen Erfüllungshilfe degradierte und sie über die Intensität unseres Blickkontakts die Freude spüren liess, die mir diese Schändung gerade bereitete.

Nataschas Proteste waren zu einem dumpfen Wimmern eingebrochen. Das Vibro-Ei und die anale Penetration liessen ihren Körper zwar immer wieder zucken, so dass ich mir wie bei einem Bullenreiten vorkam und mich an ihre Oberschenkel halten musste. Doch kommen wollte ich nicht. Nicht in ihr. Das hätte sie nicht verdient gehabt. Meine Bewegungen stoppten, ich schaltete das Toy aus, stand auf und half Elly auch wieder zurück in die aufrechte Position. Beide blickten wir auf die Sklavin, die nudelfertig vor uns lag, und fühlten einen sonderbaren, verbindenden Stolz auf unser Werk.

Als ich danach entspannt meinen Intimbereich an einem kleinen Wassertrog, der an der Seitenwand befestigt war, wusch, rief Elly von der Seite: «Mein Herr, ich muss mal Pipi!»

«Tja, wenn man das Wasser plätschern hört…», kommentierte ich ihr Bedürfnis, musste aber auch nicht lange überlegen, wie damit umzugehen wäre. «Zieh Natascha noch ein wenig mehr nach oben und hol Dir den Trichter vom obersten Tablar des Sideboards! Anschliessend darfst Du Dich über der biologischen Toilette erleichtern.» 

Sie folgte. Mit Freude!

Was für ein Anblick: Meine überwältigende Elly füllte den Enddarm von Natascha mit dem goldenen Segen, den sie auf sie hinabregnen liess, und freute sich diebisch darüber. Ihre dominante Ader Frauen gegenüber, sie stand in voller Blüte und machte sie zu meiner Komplizin, ohne, dass sie die Position der Sub verliess, die die Wünsch ihres Herrn von seinen Augen abliest. Als Elly fertig war, verschlossen wir Nataschas Pforte mit einem Plug und liessen das Gesäss über den Seilzug zu Boden gleiten. Vollends gedemütigt lag sie nun da: Verschlossen, versaut.

Wir küssten uns innig, wofür ich genussvoll meine Augenlider schloss. Als ich sie wieder öffnete, bemerkte ich, dass wir im Hintergrund von jemandem beobachtet wurden, ohne es mitzukriegen. Es war Lila, die da am Eingang der Pferdebox stand. Ich verdrehte meine Augen. «Natürlich, schon wieder Du!» Sie rieb sich ihr Glied, oder besser gesagt ihre Klit, offensichtlich erregt von den Perversionen, die Elly und ich mit Natascha gerade getrieben hatten. Doch ich hatte keinen Sinn für Lila. Jetzt widmete ich mich voll und ganz Elly, die ich nun auf alle Viere zu Boden drückte, neben Natascha. «Du Drecksstück! Was hast Du getan! Hast einer anderen Frau in den Arsch uriniert! Dafür wirst Du büssen!» 

Elly genoss, wie ich ihre glitschige Spalte mit meinem Pfahl teilte. Mit meinen Händen schlug ich ihren Po, was die Erinnerung an die Striemen der Gerte erneuerte; dann und wann umfasste ich ihren Oberkörper, um auch den Lustschmerz an ihren Nippeln zu erneuern, der sie heute bereits einmal hatte fliegen lassen. Natascha, noch immer gefesselt, beobachtete uns neidvoll zu, was für Elly und mich die Situation noch viel schärfer machte. Hier die Sklavin, vor mir meine Sub, und ich in der Mitte von allem. Fast hätte ich mich in Elly ergossen, brach aber ab und befahl Elly, sich auf den Rücken zu legen. Mit zusätzliche unterlegtem Stroh konnte ich sie bequem in den Arsch ficken. Und kaum war ich in ihr drin, kam mir eine Idee, wie ich meine Lust noch weiter perfektionieren konnte: «Lila, rimme mich!» 

Das war sie, die ultimative Behandlung. Zwischen zärtlichem Zungenspiel und Ohrfeigen wechselnd, füllte ich mit meinem Prügel Ellys Arsch aus. Meine behutsamen Bewegungen ermöglichten es Lila, ihre Aufgabe an meiner Rosette perfekt auszuüben. Eine wahrlich talentierte Zunge hatte sie! Und dann Ellys Arsch! Ihre Freude, ihre Lust! Es war dieses allumfassende, alles übertreffend geile Gefühl, das jeder Beschreibung spottet, die die Sprache je hergeben könnte. Ich fühlte mich dem Himmel nah, abgehoben, weit weg und doch unglaublich präsent. Oh, wie gerne hätte ich diesen Moment eingefroren, mitgenommen, damit ich später immer wieder davon kosten könnte! Ein frommer Wunsch, chancenlos, denn das Schicksal forderte das logische Ende: Die Kontrolle entglitt mir, und ich explodierte in Elly. Heftig.

Lila rieb ihre übergrosse Klit ebenfalls, brachte sie bis zum Abspritzen und verschwand danach fast geräuschlos. Oder nahm ich einfach nichts mehr wahr? «Was für eine Bitch!», war der einzig klare Gedanke, den ich fassen konnte.

Dann begann Natascha zu klagen. Sie bettelte darum, Ellys Flüssigkeit aus ihrem Enddarm lassen zu dürfen. Wir befreiten sie, und über dem sich mittig in der Box befindlichen Abfluss entleerte sie sich, von uns genau beäugt und nicht ohne doch noch dabei im Gesicht rot anzulaufen. Mit einem Knicks, ihren Blick zu Boden gerichtet, entfernte auch sie sich danach rasch.

«Alles merkwürdige Figuren.» resümierte ich, und Elly stimmte nickend zu. «Lila wird wohl für das Entklammern sorgen?» Wir zuckten mit den Achseln.

Hand in Hand zogen wir weiter. In einer wiederum sehr gut ausgestatteten Nasszelle am Ende des Stalls richteten wir uns wieder her, bereit für unsere Rückreise nach Paris. Eine halbe Stunde später wartete unser Chauffeur mit dem wunderbaren Oldtimer vor dem Eingang; wir nahmen Platz und brausten durch die schwarze Nacht.

Elly legte ihren Kopf auf meine Schulter; beide waren wir müde von dem, was wir an diesem unglaublichen Abend erlebt hatten. So viel war geplant gewesen, mit dem Fürsten abgesprochen – und doch hatte alles einen ganz anderen Verlauf genommen, schon als ich das erste Mal die Beherrschung verloren hatte und Elly auf die Bühne zerrte. Die Vereinbarung mit dem Fürsten, so war mir nun klargeworden, war am Ende nichts weiter als ein Steigbügelhalter, um mich in diesen Zustand, diese Verfassung zu bringen. Getriggert wie durch tausend Skorpion-Stiche kam ich ganz aus mir heraus und konnte auszuleben, was ich mit Elly im Privaten wohl nie gewagt hätte. Ein «Pha!» kam über meine Lippen, als ich verstand, wie ich nur eine Marionette in einem abgekarteten Spiel des Fürsten darstellte. Und wie sehr ich ihm gegenüber zu tiefem Dank verpflichtet war. 

Doch eine Frage zwickte mich noch. «Elly, der Mann, der Dir gegenüber sass beim Abendessen. Dein verliebter Blick, der sonst immer nur mir gegolten hatte. Ich habe noch immer Mühe damit.»

Elly kicherte und blickte zur mir auf. «Mein Herr, seien sie unbesorgt. Der war mir zu vanilla!» Unsere Lippen fanden wieder zueinander, dann unsere Zungen, und wir gingen erneut in einer Symphonie à Deux auf, die eine gefühlte Ewigkeit dauerte.

Der Duesenberg bog beim Place Vendôme ein. 


Damit endet die Geschichte von Elly und Dom G. in Paris. Es war eine lange Reise, auch für mich, der die Bilder immer im Kopf hatte, aber sie bis in diesen letzten Wochen noch nicht niederschreiben konnte. Ich hoffe, sie sind bei Ihnen als Lesende so entstanden, wie ich sie mir ausgedacht hatte. Elly wird zurückkehren, und es gibt ja bereits zwei vom Projekt eines zweiten Buches losgelöste Geschichten, die hier zu finden sind: Ellys Stiefel und Lock Her Down. Ob das zweite Buch je fertig wird? Die Zukunft wird es weisen.

Und: Das erste Buch gibt es noch – sowohl als eBook und noch wirklich ganz wenige Exemplare gedruckt.

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