Was soll ich sagen? Es war schlichtweg der himmlischste Deepthroat-Blowjob, den ich je erlebt habe. Der ganze Raum schien sich auf einmal zu bewegen, als würde eine unbekannte Droge ihr bösartiges Spiel mit meiner Wahrnehmung treiben. Dennoch: Mein sadistisches Herz liess es nicht zu, es nur beim oralen Vergnügen zu belassen. Mit beiden Händen drückte ich ihren Kopf zurück und warf sie zu Boden. „Bleib“, befahl ich ihr und zog mich vollständig aus. Sie lag auf dem Rücken, sah mich, nun ebenfalls nackt, erwartungsvoll an. Als ich ihr meinen nackten Fuss vor den Kopf hielt, verstand sie sofort. Sie nahm ihn und lutschte den grossen Zeh, als wäre es ein weiterer Schwanz, den es zu befriedigen galt. Ich lehnte mich an die Sofakante und liess sie gewähren. Was für ein devotes Miststück. Wie unendlich geil!
Ich konnte meine Lust, meinen Vulkan, nicht ewig kontrollieren, ich suchte einen Ausweg. Also befahl ich ihr, mir ihren Hintern zu zeigen. Wie gezeichnet er war! Aber sie hatte es gesagt, sie wollte mehr, und ohne die üblichen Werkzeuge blieb mir nur mein Ledergürtel, den ich aus der Hose zog.
Ich schlug zu.
Mir fehlen die Worte. Der Moment war in allem, was ihn ausmachte, einfach losgelöst von einer Realität, wie man sie beschreiben könnte. Noch nie hatte ich meine Lust, einen Arsch zu schlagen, so hemmungslos ausgelebt – an einem Körper, der sich von der vorangegangenen Session nicht einmal ansatzweise hatte erholen können! Ohne Frage, ohne Grenzen, ohne Safeword, nur mein Ich, mein Rausch zählte, meine Lust und die Reaktion ihres Wesens, ihre gleichzeitige Masturbation, die mich nur noch mehr anstachelte, bis sie kam und ich schweissgebadet den Gürtel zu Boden fallen liess.
Erschöpfung hin oder her, meine Eruption liess sich nur unter Schmerzen zurückhalten, und so befahl ich ihr, sich wieder auf den Rücken zu legen, mit dem Hintern nach oben. Es bedurfte nur wenig Spucke und meiner Härte, bis ich dort war, wo die Natur es nicht vorgesehen hatte. Mit einem lauten Lustschrei, so laut wie ich mich noch nie hatte schreien hören, kam ich und füllte ihr hinteres Loch. Völlig erschöpft sank ich auf das Sofa.
Lilly, die trotz ihres Orgasmus erstaunlich schnell wieder auf den Beinen war, kümmerte sich nicht um das Weiss, das an ihren Oberschenkeln herunterlief. Sie holte ein Glas und eine Flasche Ardbeg Whisky aus einem Holzschrank und schenkte mir ein. Welch ein Zufall, dass es ausgerechnet meine Marke war, dachte ich noch. „Das, mein Herr, haben Sie sich verdient. Und der Genuss ist bestimmt noch grösser, wenn ich dabei ihre Rosette verwöhne, nicht wahr? “ hauchte sie. „Du verdammtes Miststück!“, murmelte ich, rutschte nun meinerseits ganz nach vorne und liess mich von ihr ausgiebig rimmen. Der Alkohol strömte Schluck für Schluck mehr in mein Blut und versetzte mich in eine Art Trance. In der einen Hand das sich langsam leerende Whiskyglas, in der anderen meinen Schwanz, den ich zu reiben begann… Ich versank in einem tiefen Meer von Empfindungen, mit Strömungen aus nie gekannten Richtungen. Was ich nie für möglich gehalten hätte: Ich ejakulierte ein zweites Mal, nur aufgrund dessen, was ich fühlte, was sie tat und in welchem Zustand ich mich befand.
Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass ich an der Strassenbahnhaltestelle meine Augen wieder öffnete. Es war die Ausgangshaltestelle, an der sie mich angesprochen hatte. Ich war angezogen und stand da, als wäre nichts passiert. Ich schaute auf meine Uhr: 3:49 zeigte sie an. Es war mitten in der Nacht, die erste Bahn würde an diesem Sonntag erst um 5 Uhr hier halten.
Verflucht! War alles nur ein Traum gewesen?
Etwas verschlafen und unterkühlt machte ich mich auf die Suche nach einem Taxi. Tatsächlich fand ich eines und liess mich nach Hause fahren. Ich war müde, aber aufgewühlt von dem, was ich erlebt hatte – oder auch nicht. Meine Sinne waren wie hinter einem dicken Filter, ich konnte keine vernünftigen Schlüsse mehr ziehen, also gab ich auf und versuchte, die Bilder der Szene wieder lebendig werden zu lassen.
Wie unglaublich alles war. Mein Gürtel hatte sogar ihre Haut an einigen Stellen zum Platzen gebracht. So weit war ich noch nie gegangen. Mein erster Orgasmus, er war nicht nur eine bombastische Erleichterung gewesen, sondern durch den Druck auch irgendwie schmerzhaft. Ihre Augen, waren sie blau oder grün? Ich wusste nur noch, wie sie funkelten.
Lilly! Ich musste sie unbedingt wiedersehen.
Zuhause angekommen legte ich mich umgehend ins Bett und fiel in einen traumlosen Schlaf.
Als ich bei Tageslicht aufwachte, hatte ich nur einen Gedanken: Sofort zu Lilly, zu ihrem Haus! Ich musste mich vergewissern, dass alles echt war, und vor allem herausfinden, wie ich wieder zur Haltestelle gekommen war. Für einen Moment zweifelte ich an mir. War das alles wirklich passiert? Ich hatte noch nie in meinem Leben einen Filmriss gehabt, und an diesem Abend hatte ich noch nicht mal getrunken!
Ich setzte mich ins Auto und fuhr dorthin, wo ich ihr Haus vermutete. Und tatsächlich fand ich es. Aber es war irgendwie anders, ich kann es nicht beschreiben. Die Grösse, die Fassadenfarbe, der Garten, die Fenster… Aber ich war ja in der dunklen Nacht da gewesen, sagte ich mir, ich konnte es nicht wirklich genau gesehen haben. Doch bevor ich mich auf den Weg zur Haustür machte, schaute ich durch das grosse Wohnzimmerfenster. Dort wohnte eine Familie! Kinder rannten herum! Und alles, was ich von der Inneneinrichtung erkennen konnte, stand im krassen Gegensatz zu dem, was ich in Erinnerung hatte.
Ein Gefühl der Ohnmacht, der Angst um mich selbst und meine Zurechnungsfähigkeit erfasste mich. War alles doch nur ein Traum gewesen? Leicht benommen stieg ich in mein Auto und fuhr zurück nach Hause, um mir einen Whisky zu gönnen. Irgendwie musste ich ja mit der Situation fertig werden, hoffen, dass sie sich klären würde. Ohne Frühstück im Magen dauerte es nur wenige Minuten, bis das Rauschmittel seine Wirkung in mir entfaltete, mich die Augen schliessen und auf meinem Ohrensessel einschlafen liess.
Mein Handy weckte mich. Es war eine Nachricht im Messenger von einer unterdrückten Nummer. Der Inhalt: Ein Video, das mich von oben mit Lilly in voller Aktion zeigte. Wie ich wie ein Wahnsinniger auf Lilly einschlug. Was zum Teufel…? Wie zum Teufel…? Und wer…? Nach einmaligem Anzeigen löschte sich das Video von selbst.
Mein Blutdruck rasselte in den Keller, um mich herum verblasste alles. Ich verlor das Bewusstsein.
#aktenzeichenbdsmungeloest

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