Die Hand des Herrn

von Oliver G. Wolff


«Ich kann es mir nicht erklären, eigentlich. Aber ich bin an einem Detail Deines Profilbildes hängengeblieben» hatte sie mir geschrieben, damals, als wir den ersten Kontakt hatten miteinander. Eva, diese stolze Frau, wie sich bald herausstellen würde. Natürlich war mir klar, welcher Teil des Bildes sie faszinierte. Die Gerte zu meinen Füssen war eine klare, pikante Botschaft gewesen, eine Einladung – zumindest für diejenigen Schlampenwesen, welche sie verstehen wollten. Ein Anblick, gleichbedeutend mit einem Freiticket für die dunkelsten, geheimsten Ecken des Kopfkinos. So verboten, dass es nicht selten vorkam, dass die betreffenden Frauen selbst darüber, über sich selbst, erschrocken waren. Doch irgendwie schien es, als hätte Eva schon vor unserem ersten Date beschlossen, sich mir hingeben zu wollen. Als wir uns das erste Mal trafen, sass sie mit dem Rücken zum Eingang, absichtlich. Sie wolle mich nicht sehen, wenn ich komme – nur einen ersten Kuss auf ihrem Nacken spüren, unter ihren hochgesteckten Haaren, das war die Abmachung. 

Wir waren nicht enttäuscht.

Inzwischen hatten wir uns herangetastet an das Spiel, welches diesen wunderbaren Rauschzustand brachte, nach welchem wir uns so sehnten. Nein, ich lüge. Wir waren hineingestürzt. Süsse Chemie herrschte, wenn wir uns sahen. Begierde. Nervenflackern, jedes Mal vorher, und diese tiefe Zufriedenheit danach, die nur nach Stunden des gemeinsamen, schier uferlosen Glücks zu erreichen war. Und dabei war es ihr, meiner Eva, doch so gar nicht recht, diese Bestimmung gefunden zu haben in einer submissiven Rolle, die sie als selbstbewusste Frau doch stets weit von sich gewiesen hatte. Sie würde es noch immer tun, wenn sie nur könnte. Doch eben: Das Foto. Die Gerte. Ich.

Dicke Flocken fielen auf die Dächer des Weihnachtsmarktes, dem Ort, wo wir uns für heute Abend verabredet hatten. Ein Gewusel rund um die kleinen Hütten, die um die stolze Stadtkirche herum angeordnet und hell erleuchtet waren. Aus dem Gotteshaus drang Licht und Gesang, als ich auf sie wartete. Dann endlich war sie da. 

 «Wusste ich es doch, dass Du ein grosser Romantiker bist, dieser Treffpunkt hier ist ja wie für Dich gemacht!» neckte mich Eva zur Begrüssung. Die Stiefel mit Absätzen, immerhin hatte sich ihr Dresscode an meine Vorgabe gehalten, nicht aber ihr Benehmen.

«Du kennst Deinen Herrn offenbar nicht gut genug, in zweifacher Hinsicht.» resümierte ich ihr görenhaftes Auftreten. Überrascht (gespielt?) fragte sie: «Gleich zweifach?» Mein väterlicher Blick liess sie ahnen, dass sie eine dumme Frage gestellt hatte. Wie sie mich hasste für diesen Blick, herablassend, beinahe mitleidig, lehrerhaft. «Nun, zuerst einmal über die Materie selbst – mein Kitsch bezieht sich stets auf Dinge, die trotz meines Atheismus weitaus weniger weltlich sind als diese profane Aneinanderreihung von künstlich beleuchteten Holzverschlägen. Zum zweiten aber, dass Du offensichtlich und in fahrlässiger Manier eine Bestrafung für Deine unflätige Bemerkung in Kauf nimmst.» Eva schmunzelte. «Noch», dachte ich für mich, denn sie wusste noch nicht, wohin uns der heutige Abend führen würde. Doch zu warten, bis wir am Ort der Handlung sein würden, das war keine Option. Kleine Mädchen muss man sofort züchtigen, bevor sie zu frech werden, hatte mir schon mein weiser Grossvater eingebläut. Mit meiner kräftigen rechten Hand fasste ich ihr Handgelenk und zog sie mit energischem Ruck an mich heran. «Du wirst mir Deinen Slip jetzt überreichen!» Mein warmer Atem erzeugte eine Dampfwolke in der kalten Luft, welche ihren Kopf umschmeichelte und das Licht wie einen Heiligenschein arrangierte. Welch Hohn für jeden, der von ihren verdorbenen Fähigkeiten wusste. 

«Auf der Stelle!?» fragte sie, sichtlich beunruhigt. Hektisch schaute sie sich um, mit einem Anflug von Scham. «Mitten in diesen Menschen-Massen?» Ich schaute sie eindringlich an und hob meine rechte Augenbraue. «Eva, welchen Bestandteil des Wortes «Jetzt» hast Du nicht verstanden?» 

Sie zögerte. Die Öffentlichkeit war doch so gar nicht die Umgebung, die sie sich für eine solche Aktion wünschte, zumal es Zeugen für eine devote, erotisch aufgeladenen Handlung geben könnte; nun ja, eigentlich zwangsläufig geben musste. Ausgerechnet sie!

«Ich kann das auch für Dich übernehmen, wenn Du Dich ausserstande fühlst, mir Folge zu leisten. Nur… Du wirst wissen, dass Dir dann die Aufmerksamkeit des Marktes hier zweifellos in Gänze zuteil werden wird. Ich sehe schon die Schlagzeile in der Bild-Zeitung vor mir: «Der Christkindl-Markt, zum Platz des gefallenen Engels mutiert.» lachte ich.

So ein süsser Ärger in Evas Gesicht! Gleichzeitig verriet mir ihr Blick, dass sie nach einem Ausweg trachtete. Nur: Den gab es nicht. Sie war gefangen, diesmal ohne Fesseln, Ketten oder Seile.

Sie öffnete ihren Wintermantel, griff sich unter ihren Rock, ging in die Hocke und zog das für mich überflüssigste Stück Textil der Weltgeschichte über ihre beiden Stiefel, um es mir gleich danach in meine Jackentasche zu stopfen und so zu tun, als wäre nichts gewesen. Vorsichtig, sichtlich nervös schaute sie sich um, ob vielleicht jemand die Aktion mitbekommen hatte. 

Wie ich sie liebte, wenn sie in diesem aufgeregten Zustand war. Die eigene Grenze überschreitend, mit einer bittersüssen Mischung aus Stolz, heimlicher Komplizenschaft mit ihrem Dom und unangenehm Berührtsein. Tatsächlich machte es den Anschein, als hätte uns ein Rentnerpaar beobachtet. Der greise Mann schickte sich an, Photonen der strafenden Missbilligung an uns zu richten. Eva erblickte ihn, schaute mich an, verstand sofort und handelte: Bevor ich für den vorzeitigen Tod brav gedienter Menschen sorgen konnte, zog mich Eva weg und steuerte uns in Richtung Glühweinstand. Sie kannte meine spitze, für Menschen mit Herzschwäche potenziell tödliche Zunge.

«Dir ist bewusst, dass meine gerechte Boshaftigkeit sich lediglich aufstauen, aber niemals unterdrücken lässt?» Eva ignorierte meine Warnung und bestellte uns je einen Glühwein. «Für Schmerzen durch Verbrennen Deiner Zunge am Glühwein kann ich nichts, falls Dir das widerfahren sollte, mein Herr.» provozierte sie weiter. «Das mit den Schmerzen, liebste Eva, ist ein Thema, welches wir heute noch ausgiebig erörtern werden.» Meinem Blick ausweichend, fokussiert auf den Becher, prostete sie mir zu und murmelte nach dem ersten Schluck: «Weisst Du, eigentlich möchte ich gar nicht, dass Du mir Schmerzen zufügst.» Ihre Äusserung liess mich schallend lachen, denn Eva konnte ihre Sehnsucht nach den süssen Torturen, dem Lustschmerz, nicht verbergen. Unvermittelt griff sie meine freie Hand, als ob sie sich ertappt fühlte, und schob nach, wohl um abzulenken: «Du weisst, dass Du schöne Hände hast – ich spinne total auf sie!» 

Die Hand. Genau, Eva, dachte ich. Was für eine Steilvorlage. 

«So schnell kommst Du nicht aus der Nummer raus… schau mal den Stand nebenan!» Die Auslage war voll von Silberschmuck. Ein besonderes Paar von massiven, silbernen Kreuzen hatte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Beinahe zu schwer für ein Ohrschmuck, eher was für den Hals, dachte ich. Mit Interesse musterte ich dieses Stück Handwerkskunst, schätzte das Gewicht. Schwer wie Blei waren die beiden, perfekt für meine Zwecke. Ich erwarb den Schmuck und steckte ihn ein. ««Ich denke, Du solltest Busse tun für Deine Verfehlungen. Ab in die Kirche!» Perplex über mein Ansinnen folgte sie mir.

Wir betraten das Gotteshaus durch das spärlich beleuchtete Seitenschiff. Kaum hatte uns die schwere Holztür vom emsigen Treiben draussen getrennt, drückte ich Eva mit meinem ganzen Körpergewicht zur Seite, ihren Rücken ans kalte Gemäuer und küsste sie wild und fordernd. Knopf für Knopf öffnete ich ihren Wintermantel, um mich ihrer Brüste zu bemächtigen. Überrumpelt von der Heftigkeit meiner Attacke war sie nicht in der Lage Widerstand zu leisten – trotz der Tatsache, dass die weihnachtliche Messe im Hauptschiff in vollem Gange war, die Bänke gut besetzt. Nach einer Weile lösten sich unsere Lippen.

«Ein heiliger Dom?» kicherte sie frech. «Schweig, Du Schandmaul!» herrschte ich sie an, leise genug, um nicht zuviel Hall zu provozieren. Dann holte ich den eben erworbenen Schmuck hervor, und dazu ein paar Krokodil-Klemmen. Eva erschrak. Sie wusste genau, was das zu bedeuten hatte. Mit weit aufgerissenen Augen öffnete sie den Mund, wohl um einen Protest zu formulieren, doch ich hinderte sie daran, indem ich ihre Lippen mit meiner flachen Hand versiegelte. «Psst!» Flugs befestigte ich die Kreuze an den Klemmen, öffnete Evas Bluse, befreite die Brüste aus ihrem BH und heftete meine kleinen, heiligen Folterinstrumente genüsslich daran. Zwei Mal presste sie ein «Autsch!» zwischen den Lippen hervor, immerhin nicht so laut, als dass wir hätten Aufsehen erregen können. Anschliessend knöpfte ich ihre Kleidung wieder behelfsmässig zu. «Das hier, Eva, ist kein Krippenspiel. Komm mit!.»

Wir schritten zum Hauptschiff, bogen dann kurz vor Erreichen der Sitzreihen nach rechts ab und liefen unter der seitlichen Empore in Richtung Haupteingang, zu den Wendeltreppen hin. «Los, hinauf!» flüsterte ich. Der Zugang zum oberen Stockwerk war zwar mit einer roten Kordel abgesperrt, doch niemand schien sich daran zu stören, dass wir uns vorbeischlängelten. Zu sehr waren alle mit Blick nach vorne auf die Messe konzentriert. Oben angekommen sahen wir, dass die nur indirekt beleuchteten Emporen wie erwartet wirklich leer waren.

«Leg Deinen Mantel ab und beuge Dich über die Brüstung, damit Du dem heiligen Bimbam da unten folgen kannst. Du kleiner Satansbraten wirst gleich die Hand des Herrn spüren, hier in diesem grotesk grossen Haus. Und es wird an Dir liegen, nicht unnötig Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken.» 

Das mulmige Gefühl, welches sie offensichtlich plagte, liess sie erneut zögern. «Eva? Ich warte!» Endlich befreite sie sich vom Mantel und stützte sich mit den Ellenbogen auf das steinerne Geländer. Die beiden Kreuze an ihren Brustwarzen sorgten für eine erkennbare Ausbuchtung ihrer Bluse, ihr Gewicht zog wunderbar nach unten. «Fürchtet euch nicht! – so sagt der Engel zu den Hirten. Ein Satz, der so häufig in der Bibel vorkommt wie wohl kaum ein anderer. Fürchtet euch nicht!» tönte es von da. «Fürchte Dich nicht!», wiederholte ich mit süffisantem Lächeln, währenddem ich hinter Eva in die Hocke ging. Ich zerrte und öffnete die seitlichen Reisverschlüsse ihrer Stiefel, so dass sich das Leder am oberen Ende von Evas Beinen zu schälen begannen. «Diese Nuttenstiefel, weisst Du noch, wie sie das einzige Kleidungsstück waren, mit welchem Du dich vor mir präsentieren musstest, das letzte Mal?» Eva begann zu zittern. Eine nervöse Aufregung hatte sie ergriffen. Ich fasste mit beiden Händen synchron zwischen das Leder und die halterlosen Strümpfe und strich mit meinen Handflächen über ihre Beine, langsam hoch bis zum Saum der Strümpfe, leicht darüber, dann aber wieder sachte hinunter, dann erneut hoch… Ein Stöhnen entfuhr dem Mund meiner geliebten Sub, gefangen in einer Situation der Gefahr, entdeckt zu werden und der Lust, die ich ihr bereitete.

Die Weihnachtspredigt wurde weiter fortgeführt, aber niemand ahnte, was sich direkt über ihren Köpfen gerade abspielte. «Der Herr sagt ja zu uns, bedingungslos, ohne wenn und aber. Seine Liebe zu uns wird handgreiflich, sie bekommt Hand und Fuss…» Genau im Moment dieses Satzes fasste ich mit der linken Hand ihren einen Fuss fest, währenddem ich ich mit meiner rechten direkt an Evas Pussy griff, um dort Eintritt zu verlangen. Ihre Nässe hatte auf mich gewartet. Mühelos drangen die ersten drei Finger in sie ein, drückten das weiche Fleisch zur Seite, welches mich begierig empfing. Langsam begann ich, sie zu mit meinen Fingern zu ficken. Immer weicher wurde es, dieses verdorbene Weib, immer williger. Das Bild wurde klar. «Heute wirst Du mich ganz aufnehmen!» 

Eva, überrascht von meiner Ankündigung, zog ihr Gesäss zurück und drehte ihren Kopf zu mir. Mit flehendem Gesichtsausdruck sagte sie: «Tu es nicht!» Ein Seufzer folgte, und dann: «Tu es!» Wusste ich es doch! Meine Rein-Raus-Bewegung wurde fordernder, ihr Flüssigkeitsstrom vermehrte sich spürbar. Es war die Einladung ihres Körpers, ihr das anzutun, was sie noch nie erlebt hatte. Aber so bereit wie jetzt hatte ich sie noch nie erlebt. Sie drückte ihre Lende gegen meine Hand. Begleitet lediglich durch einen kleinen Zischlaut, der wohl einem leichten Schmerz geschuldet war, war das Werk im Nu vollbracht: Bis zum Handgelenk war ich in ihr drin. «Du Schlampe!» schimpfte ich und begann mit meinen Drehbewegungen in ihr. Eva, die Sündige, mit einer unbefleckten Empfängnis der besonderen Art. Langsam intensivierte ich die Stimulationen in ihr, so weit, bis Eva sich kaum noch kontrollieren konnte. Würde sie den Halt verlieren, einknicken? Auf einmal spürte ich die Wärme ihres Stromes, der die Himmelfahrt ankündigte, die ich ihr auf diese Weise bescherte, und befreite sie von meiner Hand. Sie vibrierte, und tatsächlich sank sie hinter die Ballustrade, zu mir in meine Arme, auf den Boden. Nur mit Mühe gelang es ihr, die Laute zu unterdrücken, welche unser Tun vor der ganzen Gemeinde unter uns hätten auffliegen lassen.

Ihr Körper war ausser sich und zuckte noch lange, als ich sie festhielt. Wie in Zeitlupe bemühte sie sich, die Kontrolle wieder über sich zu erlangten. Just in diesem Moment stimmten die Kirchgänger das Lied an, welches zur Situation nicht besser hätte passen können «Vom Himmel hoch, da komm ich her». Noch verwirrt, aber sich langsam sich wieder fassend, begann auch Eva den Gesang und die Ironie des Moments zu verstehen. Bevor wir Gefahr liefen, laut loszulachen, griff ich nach ihren Brüsten und entfernte, durch den Stoff hindurch, die Klemmen mit den Kreuzen dran. Die zurückkehrende Durchblutung führte dazu, dass ihre Aufmerksamkeit sofort wieder da war, wo ich sie haben wollte: Auf dem Lustschmerz, den sie mit einem winselnden Klagelaut bejammerte.

Unter dem Kirchenfenster, gegenüber der Balustrade, befand sich ein grosser, hölzerner Stuhl, einem Thron nicht unähnlich. Zwei Armlehnen, bei welchem je eine hölzerne Kugel den Abschluss bildeten. Ausgezeichnet, wie gemacht für mich, dachte ich. «Komm, richte Dich wieder her, damit Du nun mir dienen kannst!»

Ich entledigte mich meines Mantels, meiner Hose und meines Slips. Anschliessend setzte ich mich auf den Stuhl und spreizte meine Beine so, dass sie hinter dieser gegebenen Arretierung zu liegen kamen. Mein Gesäss rutschte ich ganz vorne an den Rand der Sitzfläche. Wie ein Pascha beorderte ich Eva mit dem Zeigefinger zu mir. «Du weisst, was zu tun ist!» 

Das Sternenfunkeln, das sich nun in Evas Augen wie ein Feuerwerk zeigte, kam einem beinahe übersinnlichen Schauspiel gleich. Vereinnahmend. Als hätte sich ihre Seele nichts sehnlicher gewünscht, als diese Aufforderung zu erhalten. Zu meiner Überraschung entblösste sie jetzt ihren Oberkörper ganz, zeigte mir ihre festen Brüste und betrachtete mit Freude die Härte, sie sich bei mir aufzubäumen begann. Zuerst triezte sie mich, indem sie den einen geschundenen Nippel an meine Rosette drückte und sie damit massierte, nur um gleich danach mein bestes Stück in den Mund zu nehmen. «Du Miststück!» schimpfte ich, als das Gefühl dieser Wohltat mein Wesen erfasste. Sie hatte mich viel zu gut im Griff, ich wusste es eigentlich. Aber ich genoss es trotzdem.

Dann liess sie kurz ab und begann, mich an der würzigen Stelle zu lecken, steckte danach ihren eingespeichelten Zeigefinger hinein und tastete nach meiner Prostata. Mit dem mädchenhaften Lachen einer Entdeckerin bewegte sie sich gekonnt in mir und fing gleich darauf meinen Schwanz mit ihren wieder Lippen ein, um mich weiter gleichzeitig mit ihren oralen Künsten zu verwöhnen. Ich driftete ab. Dieses jahrhundertealte Gebäude begann irgendwie zu zerfliessen. «Wir bitten dich, Herr, erhöre uns» schallte es von unten. Dieser Satz hätte mir beinahe den Rest gegeben. Verdammt! Nicht jetzt schon, und nicht in ihrem Mund, dafür war sie zu frech gewesen. Kurz vor zwölf, im letzten Moment der Kontrolle, entzog ich mich ihr und richtete mich auf. «Los, auf alle Viere!» befahl ich. Eva gehorchte sofort und bot sich dar wie eine läufige Hündin. Ich zog ihren Rock wieder hoch, spuckte auf ihren Arsch und drang in ihn ihren Anus ein. Da drin sollte sie zu liegen kommen, meine Ladung. Mein Wertvollstes sollte sie in ihrem Hintern haben, mich und meine Essenz spüren, aufnehmen. Innerlich markiert sein, durch die Vereinigung der unnatürlichen Art. Ein heftiger Orgasmus brauchte Erlösung. Die Erlösung des Herrn.

Langsam zog ich meinen Luststab aus ihr raus und schlug mit meiner Handheftig auf ihre Pobacken, mehrfach. Ein Klatschen, welches uns beinahe verriet. Doch Eva stöhnte, es war ihr egal, denn es war diese Kombination aus benutzt- und dominiert werden, den kleine Schmerzen und dem Wissen, ihrem Herrn zu dienen, die sie so erregte – die Welt draussen war egal.

«Frau Eva, wie Sie wieder aussehen! Roter Arsch, gefüllt mit weisser Flüssigkeit, und das in einer heiligen Stätte!» spottete ich, als sie begann, sich wieder zu erheben. Verliebtheit in ihrem Blick. Wortlos. Unbeschreiblich. Als sie wieder auf ihren Beinen stand, trat ganz nahe an mich heran und küsste mich zärtlich. Wie warmes Kerzenwachs verschmolzen wir ineinander, hielten uns zu den Klängen der Orgelmusik, die das Ende der Messe ankündigten. Es war unsere Messe gewesen, unsere persönliche Feier.

Wenig später mischten wir uns unter die aus der Kirche strömende Gemeinde. Zufrieden griff Eva nach meiner Hand und sagte. «Die Hand des Herren. Nie mehr werde ich auf sie verzichten wollen.»

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