Kapitel 5: Der Mob

Joana löste die Manschetten, so dass Romy, zunächst noch wackelig, dann aber bald wieder bei Kräften, stehen konnte. Alex verschwand kurz, um wenig später mit einem blauen Putzkittel, einem mit Seifenwasser gefüllten Eimer, einem Wischmob und einem paar Crocks wieder aufzutauchen. «Sei so lieb und mach sauber!», bat er – wieder ganz der Alte – seine Assistentin, die sich nach demonstrativem Augenrollen an die Arbeit machte. Joana setzte sich und schlug mit einem sanften Lächeln auf ihrem Gesicht die Beine übereinander.

Ihr Verhalten irritierte mich. Eigentlich, so dachte ich, müsste sie eine heftige und vor allem schmerzvolle Züchtigung durch mich befürchten; ihre betonte Ruhe und Selbstzufriedenheit sprachen jedoch vom absoluten Gegenteil. Wie aus dem Nichts beschlich mich eine unheimliche Angst. Was, wenn ich am Ende nur Statist war in diesem ganzen Geschehen? Degradiert vom Dom zum Erfüllungsgehilfen ihrer Lust, ihr auf den Leim gekrochen. Ihre Empörung, ihre Unsicherheit, das alles wäre Ende alles nur ein Trick gewesen? Schliesslich hatte sie «viel mehr» gefordert, die Grenzen unseres Spiels; und diese waren noch immer unerforscht.

Aus dem Kühlschrank, der sich gleich neben dem Studiosetting befand, holte ich eine Flasche Sekt und stellte sie Joana vor die Nase. «Da schläft ja tatsächlich eine kleine sadistische Ader in Dir.» sagte ich mit aufgesetztem Lächeln, wandte mich um und holte zwei passende Gläser aus einem Sideboard. Geschmeidig und ohne Korkenknall öffnete ich die Flasche und füllte unsere Gläser.

Ich setzte mich zu ihr, wir liessen die Gläser klingen und nahmen einen Schluck. Joana atmete tief aus, bevor sie wie beiläufig erwähnte: «Um wirkliche Lusterfüllung zu erleben, könnte ich mich daran gewöhnen, ab und zu, so als Ergänzung, meine Libido mit einer weiteren Frau oder einem Mann zu teilen. Oder beidem. Was meinst Du?». Ohne mich direkt anzusehen, nippte sie an ihrem Glas.

Mir stockte der Atem. «Was ich dazu meine?!» Es dauerte nur ein Bruchteil einer Sekunde, bis sich die Verletzung, in welcher sie gerade gewühlt hatte, zu einem meine gesamte Haut erfassenden Wundbrand ausgebreitet hatte. Mit einer ausladenden, schwungvollen Armbewegung schlug ich ihr das Glas aus der Hand, so dass es laut klirrend auf dem Boden zerschellte. Darauf folgte eine schallende Ohrfeige.

Romy erschrak, als hätte wäre gerade ein Luftangriff mit einem B-52 Bomber über uns hereingebrochen. Bemüht, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wischte sie die Scherben weg.

Kraftvoll zerrte ich die von der Heftigkeit der Backpfeife leicht benommene Joana zum Gyni-Stuhl, schubste sie auf dessen Liegefläche und befestigte sie mit Hilfe der dort vorbereiteten Lederriemen. Aus der sterilen Schublade unter der Liegefläche kramte ich anschliessend einen metallenen Stab hervor, der wie ein Miniatur-Dildo aussah, und präsentierte ihn Joana.

«Was ist denn das?» fragte sie mit dem Gesicht einer Angeklagten, die weiss, dass ihr gleich eine Strafe verkündet wird, dessen Höhe aber im Dunkeln liegt. «Das ist ein Mini-Dildo für unser Sounding der Harnröhre.» Joana begann sich zu winden, um die Festigkeit der Fesselung zu testen. «Keine Chance!» bemerkte ich, legte das Metall zur Seite und behändigte die bereitliegenden Schamlippenspreizer, bestehend aus vier Klemmen und Lederriemen, und brachte an Joana an. Nun begann ich, das mit reichlich Gleitmittel versehene Metall in ihre Harnröhre einzuführen und damit zu stimulieren. Joana spannte sie ihre Muskeln und kniff ihre Augen, als sei sie unsicher, ob sie Lust oder leichte Qual empfinden solle; ich fuhr jedoch unbeirrt weiter.

Romy, eben mit Scherben, Knöpfen und Sekt fertig geworden, beobachtete uns zuerst unauffällig, trippelte aber immer näher an uns heran. Ich intensivierte die Bewegungen, bis Joana schliesslich einen monströsen Schwall von Urin ausstiess und, als wäre es geplant gewesen, die neugierige Romy traf. Joana, die gar nicht mitbekommen hatte, dass Romy so nahe war, erschrak über mein schallendes Gelächter. «Romy, aufwischen und dann duschen!» Etwas irritiert machte sie sich an die Arbeit und verschwand dann. Jetzt wandte ich mich Joana zu: «Ich denke, Du kleine Piss-Sau, es gibt nun genügend Anlass, Dich wirklich hart zu bestrafen. Der Strafbock ist der perfekte Ort, um damit zu beginnen.»

Die Schamlippenspreizer blieben an, die Overknees auch. Sonst aber war Joana nackt, als ich sie auf dem Bock angeschnallt hatte. Das Vorwärmen mit meinen Händen fiel äussert kurz aus, denn bevor der Schmerz wirklich Lust entfachen würde, sollte er durchaus seine hässliche Fratze zeigen. Mit dem Rohrstock fuhr ich langsam über das Fleisch ihrer offenen Pussy, dann schlug ich ganz sanft auf ihren Kitzler. Joanna zitterte, denn es musste ihr klargeworden sein: Diesmal würde ich nicht spassen. Diesmal würde ich handeln.

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